Blog durchsuchen

Montag, 14. September 2015

Jugendamt Rhein-Sieg-Kreis verletzte mit Entführung und Freiheitsentziehung der 16-Jährigen die UN-Konvention zum Schutz von Personen vor dem Verschwindenlassen !

"Das Inter­na­tionale Übereinkom­men zum Schutz aller Per­so­nen vor dem Ver­schwinden­lassen”, das “Inter­na­tional Con­ven­tion for the Pro­tec­tion of All Per­sons from Enforced Dis­ap­pear­ance (CPED), oder kurz: die “UN-Konvention gegen das Ver­schwinden­lassen” — ist ein Men­schen­recht­s-übereinkom­men der Vere­in­ten Nationen."
Nach Artikel 25 Grundgesetz  sind die allgemeinen Regeln des Völkerrechts Bestandteil des Bundesrechts ! Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes. !!

In Deutschland ist die UN-Konvention zum Schutz von Personen vor dem Verschwindenlassen durch den Bundestag am 30. Juli 2009 als Bundesgesetz in Kraft getreten !

Auf der o.g. Webseite "www.verschwindenlassen.de" wird der Leser über die UN-Konvention gegen das Verschwindenlassen informiert: 
Eine aus­führliche Erläuterung des Begriffes bietet Artikel 7, Abs.2 (i) des Rom-Statuts, in dem das zwangsweise Ver­schwinden­lassen von Per­so­nen definiert wird als
…die Fes­t­nahme, den Entzug der Frei­heit oder die Ent­führung von Per­so­nen; durchge­führt, unter­stützt oder gebil­ligt durch einen Staat (hier: das Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises als öffentlich-rechtliche Verwaltung) oder eine poli­tis­che Organ­i­sa­tion, gefolgt von der Weigerung, diese Frei­heits­ber­aubung anzuerken­nen oder Auskunft über das Schick­sal oder den Verbleib dieser Per­so­nen zu erteilen, in der Absicht, sie für län­gere Zeit dem Schutz des Geset­zes zu entziehen.
Weiter wird auf der Seite " Verhältnis zu anderen internationalen Übereinkommen" zur Konvention erläutert:

"Bis zur Ver­ab­schiedung der UN-Konvention gegen das Ver­schwinden­lassen von Per­so­nen gab es in den inter­na­tionalen Men­schen­rechtsabkom­men kein “human right not to dis­ap­pear”, weder auf inter­na­tionaler Ebene, noch auf regionaler — etwa europäis­cher Ebene. Ein spez­i­fis­cher Schutz vor dem Ver­schwinden­lassen existiert auch nicht in der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte, obwohl kennze­ich­nend für das Ver­schwinden­lassen ist, dass eine Per­son mit ihrem Ver­schwinden­lassen voll und ganz dem Schutz des Rechts ent­zo­gen ist, und obwohl das Ver­schwinden­lassen eine ganze Reihe von Men­schen­rechten verletzt:
Zum Fall:
Die 16-jährige Jugendliche wurde am 13. Mai 2015 durch einen Eil-Überraschungsentschluss von der im Richterablehnungsverfahren befindlichen Richterin Burgwinkel-Krampitz rechtlos gestellt.
Richterin Burgwinkel-Krampitz traf ihren Entschluss nach offenkundig geheimen Absprachen mit dem Jugendamt Rhein-Sieg-Kreis, auf Antrag des Jugendamtsmitarbeiters Stephan Noll. Der Name Stephan Noll taucht auch im Zusammenhang mit der als freie Trägerin aktiven AWO im Rhein-Sieg-Kreis auf. Die als Ergänzungspflegerin eingesetzte Julia Schmitz stellte keinen schriftlichen Antrag (sic!) und bezog auch keine Stellungnahme zum Antrag von Stephan Noll. Die Ergänzungspflegerin kennt die Jugendliche überhaupt nicht und hat bis heute die Jugendliche nur einmal persönlich am Telefon gesprochen. Die Jugendliche konnte nach ihren Angaben jedoch seinerzeit nicht frei reden, weil ihre Telefonate im Forsthaus Gut-Priemern überwacht wurden.

Am 11. September 2015 ist die Jugendliche erneut geflohen und hat ihre erschütternden Erlebnisse der im Heim erfahrenen seelischen Misshandlungen der Unterzeichnenden persönlich berichtet. Die Jugendliche hält sich versteckt und hat große Angst, dass Richterin Burgwinkel-Krampitz gemeinsam mit dem Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises ihre menschenrechtsverachtende gewaltsam durchgesetzte Freiheitsentziehungstaktik fortsetzt.......

Richterin Burgwinkel-Krampitz behauptete am 13. Mai 2015 das Vorliegen einer Dringlichkeit, weil das Jugendamt mit dem Forsthaus auf Gut-Priemern ein Heim gefunden hatte, welches bereit war, die vom Jugendamt und Richterin Burgwinkel-Krampitz gewünschte freiheitsentziehende Heimunterbringung mit Kontaktverbot umzusetzen.

Bereits im November 2013 hatte Richterin Burgwinkel-Krampitz in geheimer Absprache mit dem Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises und der Clara-Schumann-Realschule in Neukirchen-Seelscheid einen Überraschungsbeschluss zur allerersten Gerichtsverhandlung (sic!) mitgebracht, wonach dem Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises die Vormundschaft über die damals 14-jährige Jugendliche übertragen wurde und die Jugendliche zur zwangsärztlichen Untersuchung während der mündlichen Verhandlung mit Unterstützung von Richterin Burgwinkel-Krampitz in das Sana-Klinikum nach Remscheid verbracht worden ist. (Richterin Burgwinkel-Krampitz hat zu diesem Zweck, den vorgefertigten richterlichen Beschluss vom Amtsgericht Siegburg aus an das Sana-Klinikum übersandt !)

Noch während der laufenden Gerichtsverhandlung (die Mutter der Jugendlichen war seinerzeit nicht anwaltlich vertreten) "besetzten" zwei Mitarbeiter des Jugendamtes die Clara-Schumann-Realschule und hielten die Jugendliche bis zur Mitteilung der "Verkündigung" des Beschlusses ggü. der Mutter fest um sie dann (ohne notwendige Verkündigung des Beschlusses gegenüber der verfahrensfähigen Jugendlichen !!!) nach Remscheid direkt aus der Schule zu verschleppen.

Verfahrensbeiständin Jutta Rundholz, welche eigentlich die Interessen der Jugendlichen vertreten sollte unterstützte beide Freiheitsentziehungen (sic!). Während der Inobhutnahme befand sich Jutta Rundholz noch beim Amtsgericht in Siegburg.
Die Jugendliche wurde in das Sana-Klinikum in Remscheid verschleppt, bevor das Jugendamt überhaupt einen Vormund bestellt hatte !!

Größte Zweifel an der richterlichen Unabhängigkeit von Richterin Burgwinkel-Krampitz sind angebracht.
Frau Richterin Burgwinkel-Krampitz ist in widersprüchlicher Doppelfunktion tätig, welche nach geltendem Deutschen Richtergesetz nicht erlaubt ist:

1. Frau Richterin Burgwinkel-Krampitz ist ordentliches Mitglied beim Jugendamt Niederkassel (gehört zum Rhein-Sieg-Kreis (sic!) . Sie ist damit in der Verwaltung der Stadt Niederkassel tätig. 
dazu: Hintergrundinformationen zum Aufbau eines Jugendamtes

2. Frau Richterin Burgwinkel-Krampitz ist Familienrichterin beim Amtsgericht Siegburg  im Rhein-Sieg-Kreis.......

3. Frau Richterin Burgwinkel-Krampitz ist langjähriges Mitglied (40 Jahre) im
TV „Jahn“ Köln-Wahn 1909 e.V. in Köln........


Damit kann sie auch Beziehungen zu freien Trägern unterhalten, welche ihrerseits im Jugendhilfeausschuss in Niederkassel, sowie in Jugendhilfeausschüssen im Rhein-Sieg-Kreis vertreten sind.....

Zurück zur Konvention gegen Verschwindenlasssen:
Nach Ratifizierung wurde ein Gesetzesentwurf in der 16. Legislaturperiode auf den Weg gebracht:

Das Verschwindenlassen von Personen ist ein Mittel staatlicher
Repression, das in den verschiedensten Erscheinungsformen auftritt
und in der Regel eine Vielzahl von Menschenrechten verletzt.
Das
Übereinkommen dient dazu, diese Praxis sowohl präventiv als auch
repressiv zu bekämpfen. Zum einen schließt es die auf internationaler
Ebene bestehenden Strafbarkeitslücken und stärkt die Position der
Familienangehörigen der Opfer, denen es Informations- und Wieder-
gutmachungsrechte zugesteht. Zum anderen sieht es einen eigenen
Überwachungsmechanismus vor, bei dem Menschenrechtsverletzun-
gen nicht nur angezeigt werden können, sondern der auch eine prä-
ventive Funktion entfalten soll. Mit dem Übereinkommen wurde erst-
mals ein verbindliches Instrument der Vereinten Nationen geschaffen,
das die mit dem Verschwindenlassen verbundenen Menschenrechts-
verletzungen umfassend bekämpft.
B. Lösung
Für die Ratifikation bedarf es nach Artikel 59 Absatz 2 Satz 1 des
Grundgesetzes der Zustimmung in Form eines Bundesgesetzes, weil
sich das Übereinkommen als völkerrechtlicher Vertrag auf Gegenstän-
de der Bundesgesetzgebung bezieht.



Internationales Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen CPED VEreinte Nationen State Report vom April 2014 rügt, dass die Umsetzung der Konvention in Deutschland jedoch unzureichend ist:


Der Ausschuss empfiehlt dem Vertragsstaat, die erforderlichen gesetzgeberischen Maßnahmen zu ergreifen, um das Verschwindenlassen in Übereinstimmung mit der Definition in Artikel 2 des Übereinkommens zu einem eigenständigen Straftatbestand zu machen; der Ausschuss empfiehlt ferner, die Straftat mit angemessenen Strafen zu bedrohen, die ihre außerordentliche Schwere berücksichtigen, und in Übereinstimmung mit Artikel 6 Abs. 1 Buchst. a des Übereinkommens den Versuch des Verschwindenlassens unter Strafe zu stellen.
Wie darin weiter zu lesen ist, behauptet Deutschland, dass in Deutschland keine Fälle des "Verschwindenlassens" existieren würden (sic!)

Anmerkung: 
Wie sollen Fälle des Verschwindenlassens registriert werden, wenn nicht einmal deutsche Gerichte bereit sind, hiergegen etwas zu unternehmen ?!

Im Fall der 16-jährigen Jugendlichen hat das Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises die Jugendliche durch einen Überraschungsbeschluss von Richterin Burgwinkel-Krampitz mit Hilfe des Gerichtsvollziehers festgenommen und in das Forsthaus auf Gut-Priemern entführt.

6 Wochen lang hat das Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises nicht bekannt gegeben. wohin die Jugendamtsmitarbeiter die Jugendliche verschleppt haben. 6 Wochen lang wusste der Prozessbevollmächtigte der Jugendlichen nicht, wo sich die Jugendliche befindet. 6 Wochen lang durfte die Jugendliche keinen Kontakt mit irgendeine Person ihres Vertrauens haben.

Deutschland hat in diesem Fall die UN-Konvention zum Schutz von Personen vor dem Verschwindenlassen ggü. der Jugendlichen verletzt !

Die in Doppelfunktion tätige Familienrichterin Burgwinkel-Krampitz hat die Entführung möglich gemacht, das Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises hat das Verschwindenlassen beantragt(sic!) und das dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt zugehörige Heim "Forsthaus" auf Gut-Priemern hat die Verletzung der UN-Konvention zum Schutz von Personen vor dem Verschwindenlassen durchgeführt:


Bekannt ist, dass gerade im Jugendhilfebereich immer wieder Kinder auf diese Weise verschwinden.

Das Verwaltungsgericht Köln hat sich geweigert das Recht des Rechtsanwaltes der Jugendlichen zur Kontaktaufnahme mit der Jugendlichen anzuerkennen (sic!).
Hiergegen hat Rechtsanwalt Roth Verfassungsbeschwerde erhoben.

Warum sind keine Fälle aus Deutschland bekannt, welche die Verletzung der UN-Konvention zum Schutz von Personen vor dem Verschwindenlassen  belegen?

Antwort: In Deutschland gibt es keine Stelle an welche sich Betroffene und Angehörige wenden könnten und welche einen Verstoß gegen die UN-Konvention zum Schutz von Personen vor dem Verschwindenlassen "registrieren" würde.

Denn bevor Betroffene eine Individualbeschwerde erheben dürfen müssen sie den innerstaatlichen Rechtsweg erschöpft haben. Zwar hat Deutschland die UN-Konvention zum Schutz von Personen vor dem Verschwindenlassen unterzeichnet, jedoch hat diese bis heute noch keine gesetzliche Umsetzung erfahren.....

FAZIT: 
Der "deutsche" Weg zur Umsetzung der von Deutschland ratifizierten Konventionen scheitert gerade im Fall der Jugendlichen bereits daran, dass Deutschland im Vorfeld schon keinen vorgezeichneten innerstaatlichen Rechtsweg zur Umsetzung der Konvention geschaffen hat......und die Ausschöpfung des Rechtsweges viel Zeit und Geld und das Vorhandensein entsprechend spezialisierter Rechtsanwälte voraussetzt.

Der "deutsche" Weg zur Umsetzung der UN-Konventionen scheitert auch daran, dass diese bis heute nicht in ausreichender Form umgesetzt worden sind.

MERKE:
Die Ratifizierung von Verträgen durch unsere Regierung bedeutet nicht zugleich, dass die im Vertrag vereinbarten Inhalte gesetzlich und praktisch umgesetzt werden.

Im Fall der 16-Jährigen Jugendlichen konnte die schon vor etlichen Jahren von Deutschland unterzeichnete UN-Konvention zum Schutz von Personen vor dem Verschwindenlassen auch nicht weiterhelfen. Sie war 6 Wochen lang verschwunden, ohne dass Rechtsanwälte, Beistände und betroffene Angehörige einschließlich der sorgeberechtigten Mutter wussten, wo sich die 16-Jährige aufgehalten hat.

So bleibt auch ihr Fall ein sog. "Dunkelzifferfall". Da Deutschland leugnet, dass in unserem Land Menschen, insbesondere Kinder vom Staat einfach weggesperrt werden, ohne dass Familienangehörige wissen, wo sich diese aufhalten und ohne dass die Weggesperrten Kontakt zu einer Vertrauensperson aufnehmen dürfen. So gibt es nicht einmal eine Dunkelziffer von Verschwundenen in Deutschland.

Ergebnis: Die UN-Konvention zum Schutz von Personen vor dem Verschwindenlassen ist eine Konvention ohne konkrete Auswirkungen für Betroffene. Man kann diese studieren und lesen.....mehr nicht !

Weiterführende Infos: Hintergrund:Kinder so stark wie Staaten! Ein Individualbeschwerderecht für die UN-Kinderrechtskonvention..........

Die UN-Konvention zum Schutz von Personen vor dem Verschwindenlassen findet teilweise ihren Niederschlag in der einfachrechtlichen Strafnorm:

§ 239 StGB (Strafgesetzbuch): Freiheitsberaubung

(1) Wer einen Menschen einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter

1. das Opfer länger als eine Woche der Freiheit beraubt oder

2. durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung eine schwere Gesundheitsschädigung des Opfers verursacht.
(4) Verursacht der Täter durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung den Tod des Opfers, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.
(5) In minder schweren Fällen des Absatzes 3 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 4 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

Kommentare:

  1. Sehr geehrte Blogerin,

    von einem Kollegen habe ich von diesem Blog erfahren. Ich bin seit mehr als 16 Jahren im sozialen Bereich tätig und blogge auch. Wir sind entsetzt! Entsetzt von Ihrer Art über das ganze System zu urteilen, Menschen zu verunglimpfen, jedem die Fachlichkeit abzusprechen und Familiennamen frei zu verwenden. Sowas macht man nicht!!!! Sie verwenden Ihre Wahrheit als Schild gegen Willkür?! In Wahrheit ist es doch wohl das Schwert Ihrer Persönlichkeit.

    Dem Kind sollte geholfen werden! Wenn Richter und Jugendamt es für das Beste halten, dann auch in einer stationären Einrichtung. Und sagen Sie nicht immer Heim...das ist fachlich obsolet.

    AntwortenLöschen
  2. Sehr geehrter Anonymus,

    eine erste Antwort zu Ihrer Anmerkung, dass Sie mich kritisieren, im vorliegenden Fall die Vertreter der Justiz und der öffentlich-rechtlichen Behörde mit ihrem vollen Klarnamen zu benennen. Dies geschah mit folgender Überlegung: Sowohl beim Amtsgericht in Siegburg, als auch beim Jugendamt im Rhein-Sieg-Kreis gibt es mehrere Richter bzw. JugendamtsmitarbeiterInnen, welche ihre Arbeit fachlich und gewissenhaft als Vertreter des Staates ausüben. Wenn nun allgemein über ein bestimmtes Jugendamt oder Gericht berichtet wird, so "trifft" der Bericht auch jene, welche ihren staatlichen bzw. öffentlich-rechtlichen beruflichen Auftrag gewissenhaft durchführen.

    Daher habe ich es für geboten gehalten - angesichts der Schwere der Eingriffe zu Lasten der 16-jährigen Jugendlichen - jene Personen namentlich zubenennen, welche alleine für das Schicksal der Jugendlichen verantwortlich sind. Gegenstand meines Berichtes ist ausschließlich das berufliche Handeln"im Namen des Volkes" bzw. als "Anwalt des Kindes" bzw. als Vertreter der staatlichen Behörde = Jugendamt in seiner Garantenstellung für das Kindeswohl.

    Jener Personenkreis beruft sich darauf, dass er mit "staatlicher Autorisation" handelt. Betroffen ist hier das faktisch existierende Über-Unterordnungsverhältnis einer staatlichen Macht gegenüber dem Bürger.

    Grundlage unserer Demokratie ist das Recht der freien Meinungsäußerung, mit dem Begleitgedanken, dass unredliches Handeln des Staates "hinter verschlossenen Türen" oder unter dem "Deckmantel der Nichtöffentlichkeit" nicht stattfinden dürfe, weil dies zu einem Totalausfall der öffentlichen Kontrolle führen würde.

    Der Bundesgerichtshof hat genau diesen Aspekt auch in seinner Rechtsprechung hervorgehoben:

    vgl. Beitrag im Lawblog - Webadresse:
    http://www.law-blog.de/356/pressefreiheit-vs-persoenlichkeitsrecht-volle-namensnennung-bei-berichten-zulaessig/
    "Der erkennende Senat hat für eine Berichterstattung über die berufliche Sphäre des Betroffenen klargestellt, dass der Einzelne sich in diesem Bereich von vornherein auf die Beobachtung seines Verhaltens durch eine breitere Öffentlichkeit wegen der Wirkungen, die seine Tätigkeit hier für andere hat, einstellen muss. Wer sich im Wirtschaftsleben betätigt, setzt sich in erheblichem Umfang der Kritik an seinen Leistungen aus. Zu einer solchen Kritik gehört auch die Namensnennung. Die Öffentlichkeit hat in solchen Fällen ein legitimes Interesse daran zu erfahren, um wen es geht und die Presse könnte durch eine anonymisierte Berichterstattung ihre meinungsbildenden Aufgaben nicht erfüllen."

    AntwortenLöschen
  3. Als Erstes einmal ein Wort an all diese, die diesen Blog lesen und persönlich nie in einer solchen oder ähnlichen Situation waren. Es liest sich für Unbeteiligte sicher wie ein schlecht gemachter Spionagethriller, und auch wir würden dies niemals so glauben, wenn wir es als Unbeteiligte lesen würden. Man denkt das es im deutschen demokratischen Rechtsstaat solch eine Willkür nicht gibt. Aber man darf die Augen vor der Realität nicht verschließen, und erst wenn alle Betroffene den Mut haben, sich gegen diese Willkür zu wehren, kann man etwas bewegen und verändern. Nur Involvierte können fühlen und nachempfinden was hier geschieht. Wir sind ebenfalls der Willkür des AG Siegburg und Frau Rundholz ausgeliefert. Unsere Identität und Details zu unserer Sache, werden wir aus verfahrenstechnischen Gründen aber erst später preisgeben. Wenn Frau Armand dies liest, weiß Sie aber sicher wer wir sind, da wir am Sonntag und Dienstag miteinander telefoniert haben.

    Auch wenn diese Blogs seitens Frau Armand aus der Sichtweise einiger Leser teilweise der reinen objektiven Sachlichkeit entgleiten mögen, ist dies in einer solchen Situation mehr als verständlich. Daher sollten Blogger, die einen solchen Fall nie erlebt haben, gut darüber nachdenken, Beleidigungen oder Herabwürdigungen in Richtung Frau Armand auszusprechen. Wenn man die Sache objektiv betrachtet, bleiben klare Fakten bestehen. Z.B. wurde vom AG Siegburg gnadenlos ausgenutzt, das die Kindesmutter ohne Rechtsbeistand zur Verhandlung erschien, parallel wurde Carina vom Jugendamt aus der Schule geholt und von dort aus unmittelbar ins Sana-Klinikum nach Remscheid verschleppt, um sich Zwangsuntersuchungen unterziehen lassen zu müssen... Carina wurde kein rechtliches Gehör als 16 jähriger Mensch geschenkt. Ein Rechtsbeistand kann kaum mit Carina frei kommunizieren usw.

    Eine Frechheit ist ebenfalls, wenn Herr Anonym schreibt, das Frau Armand nicht objektiv schreiben würde, sich aber ohne den Fall zu kennen anmaßt zu sagen, ``Wenn Richter und Jugendamt es für das Beste halten, dann auch in einer stationären Einrichtung``. Würde er dies bei seinem eigenen Kind auch so sehen ?? Dies ist mehr als fachlich inkompetent!

    Das die Familiennamen der agierenden Fachkräfte genannt werden, finde ich mehr als richtig, da Einige sicher ihre Arbeit kompetent und gewissenhaft ausüben, und nicht durch schwarze Schafe in Verruf geraten dürfen. Wenn ich als Unternehmer meinen Pflichten nicht nachkomme, hat dies unter Umständen massive Konsequenzen. Daher kann es nicht sein, das z.b. eine Frau Rundholz weiter Familien zerstören darf, ohne Konsequenzen dafür tragen zu müssen. Solchen "Fachkräften" muss ein lebenslanges Berufsverbot im Bereich Kinder, Jugend und Familien erteilt werden.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dann unterlegen Sie ihre Mutmaßungen doch bitte mit aussagekräftigen Dokumenten.

      Wie sah die anwaltliche Intervention und die gerichtliche Entscheidung aus?

      Wurde die von Ihnen benannte Verletzung des grundrechtsgleichen Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend gemacht und wie hat das zuständige Gericht entschieden?

      Ich sage, Sie machen hier nichts als Stimmung.

      Eine bedauerliche Vorstellung.

      Löschen
    2. an Anonym 14. und 18.09.15: gehe ich recht in der Annahme, daß Sie ein und dieselbe Person sind? Entweder Sie haben von den Vorfällen, die in Familiengerichten und Jugendämtern passieren absolut gar keine Ahnung oder Sie sind eine der Personen, die selbst an Kinderleid Geld verdienen und die von Frau Armand zu vollem Recht hier offen kritisiert werden!!! Es sind schwere Verbrechen, die Jugendamt und Familiengerichte an Familien, Kindern und Jugendlichen begehen !! Rechtsverstöße (inkl.der Gerichte) falsche Aussagen und falsche Gutachten (Frau Rundholz) in Serie !! DAS muß dringend öffentlich gemacht und unterbunden werden. Dank an so MUTIGE Menschen mit F O R M A T wie Frau Armand !!!!

      Löschen
    3. Ich kann mich nur wiederholen:

      Schaffen Sie Tatsachen in Form von Belegen für diese willkürlichen Gutachten, die unkritisch von den zuständigen Gerichten übernommen werden.

      "Schwere Verbrechen" (ihre Wortwahl) sollten es doch rechtfertigen bzw. geradezu gebieten, den Verfahrensgang zu veröffentlichen. Nur Mut.

      Löschen
  4. Der überwiegende Teil der hier von Frau Diplom Pädagogin Amand verbreiteten Beiträge dient doch der Stimmungsmache durch die Verfasserin selbst. Die Herleitungen entbehren jeglichen wissenschaftlichen oder zumindest juristischen Grunderfordernissen, obwohl gerade die Erfüllung dieser Mindestansprüche immer wieder von Frau DIPLOM PÄDAGOGIN Armand suggeriert wird. Mir scheint der "Kampf für Rechte der Kinder" dient der Bloggerin in Wahrheit zur Selbstdarstellung.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sehr geehrter "Anonym"

      Sie stellen fest:
      "Die Herleitungen entbehren jeglichen wissenschaftlichen oder zumindest juristischen Grunderfordernissen"...

      Welche "Herleitungen" meinen Sie denn? An welcher Stelle werden "falsche" juristische oder wissenschaftliche Feststellungen von mir gemacht?

      Wenn Sie fehlende Wissenschaftlichkeit oder fehlende "juristische Grunderfordernisse" kritisieren, interessiert mich Ihre Antwort auf meine Frage:
      Entspricht Ihre Feststellung "Mir scheint"... und "in Wahrheit zur Selbstdarstellung" Ihrem Anspruch zur Erfüllung "wissenschaftlicher" oder zumindest" juristische Grunderfordernisse" ?

      Warum antworten Sie anonym, wenn Sie "fachkundig" fehlende Wissenschaftlichkeit bzw. fehlende juristische "Grunderfordernisse" beklagen.

      MfG
      Monika Armand

      Löschen
    2. Frau Armand,

      ich darf mich zwischendurch zu Wort melden, wenngleich ich nicht der "betroffene" Kommentator, sondern derjenige bin, der zuletzt am 06. Oktober schrieb.

      Meiner Meinung nach hat der von Ihnen angesprochene Kommentator lediglich eine Meinung geäußert. Ob er dies namentlich tut oder - wie geschehen - anonym, ist gänzlich unerheblich.

      Die an Sie gerichtete Bitte, die Sie leider erneut geflissentlich übergehen, lassen Sie unberücksichtigt.

      Haben Sie denn derzeit nicht die Möglichkeit, aktuellere Gerichtsentscheidungen in der Sache zu veröffentlichen? Gibt es zwischenzeitlich evtl. erfolglose Beschwerdeentscheidungen?

      Was ist mit der Verfassungsbeschwerde (vermutlich im Wege der einstw. Anordnung) gegen die Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichts (Sie beschrieben eine Vereitelung des "Rechts des Rechtsanwaltes der Jugendlichen zur Kontaktaufnahme") ?

      Seien Sie so gut, und veröffentlichen Sie weitere Entscheidungen in dieser Sache, um Ihrem eigenen Wunsch nach Transparenz gerecht werden zu können.

      Löschen
    3. Wie wäre es wenn man einfach mal dem Kind hilft, statt hier Nonsens zu schreiben.
      Frau Armand kämpft mutig gegen Kindeswohlzerstörende Willkür und perfide Strukturen

      Löschen
    4. Wenn es tatsächlich "kindeswohlzerstörende Willkür" und "perfide Strukturen" gäbe, ließe sich dies auch entsprechend belegen.

      Wenn die zuständigen Gerichte das Handeln des Jugendamtes nicht "aufheben", ist auch keine Willkür festzustellen gewesen. Das sollten sie schon akzeptieren können.

      Löschen
  5. Da geht einem doch der Hut hoch, wie erbärmlich ist das. Wer ist eigentlich der Anonym, das sieht doch nach einem Täter vom Jugendamt aus. Gehen sie gefälligst Ihrer Aufgabe nach und helfen Sie Kindern statt perfiden Diffamierungen gegen Frau Armand nachzugehen die sich für die Opfer Ihres Amtes einsetzt

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Und wer sind Sie? Ich konnte hier keine Diffamierungen von Frau Armand lesen. Oder meinten Sie mit "Täter vom Jugendamt" Ihre Diffamierung? Ich bin zwar selbst nicht vom Jugemdamt, aber das finde ich schon eine äußerst fragwürdige Formulierung.

      Löschen
  6. Frau Armand, jedem Beitrag von Ihnen fehlt es an juristischem Sachverstand. Sie suggerieren zwar durch wildes Auflisten verschiedenster Rechtsnormen eigenen juristischen Sachverstand. Nur mangelt es an jenem nicht nur durch die Ihnen dafür fehlende Ausbildung. Das allein wäre nicht tragisch, jedoch sind Ihre Herleitungen einfach fachlich völliger Unsinn. So wie Sie jedenfalls selbst schreiben, raten Sie Betroffenen ja zu Handlungen. Da fängt es eben an, verwerflich zu werden. Nicht nur, da Ihnen allein ob Ihrer mangelnden Berufsausbildung die Rechtsberatung untersagt ist. Wenn ich das anonym schreibe und mit den Worten "mir scheint" versuche zu bewerten, ist das alles andere als ein Widerspruch. Denn ich sage Ihnen einfach als Privatperson meine private Meinung und habe nicht den Anspruch, andere Menschen hier zu beeinflussen. Wenn Sie alle Ihre zutiefst beleidigenden Behauptungen unter Nennung von Namen und ohne jegliche Belege hier in die Weite posaunen, dann müssen Sie auch andere Meinungen ertragen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sehr geehrter Anonymus,

      wenn sie bzgl. meiner Blogbeiträge fehlenden juristischen Sachverstand rügen wollen dann steht es Ihnen frei, statt Ihrer pauschalisierenden Herabsetzungen, sich mit den von Ihnen beanstandeten vermeintlich "juristisch" fehlerhaften Beiträgen argumentativ (wie dies zur juristischen Methoden lehre gehört), auseinander zu setzen.

      Zitat Quelle:http://www.jurawiki.de/JuristischesDenkenUndArbeiten
      Was tun Juristen?'
      ARGUMENTIEREN 'als juristische Kerntätigkeit: die "juristische Methodenlehre" hat das Ziel, juristische Argumentation zu lehren; Fortsetzung dazu im 3. (?) Semester: Vorlesung "Logik für Juristen" Cicero: "Argumentation ist, was in einer zweifelhaften Situation Überzeugung herbeiführt." (Zitat Ende)


      Ad personam oder ad hominem Argumentationen erinnern an die Vorgehensweise radikaler politischer Personen bzw. Parteien und können keine sachliche Auseinandersetzung ersetzen.

      Löschen