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Mittwoch, 16. Juli 2014

Jugendämter und Schwangere: Vorgehensweisen verursachen hochgradigen Stress und gefährden das Wohl des Ungeborenen

Immer wieder kommt es vor, dass sich Betroffene bei mir melden, welche bereits während der Schwangerschaft als Minderjährige (über 14 Jahre alt, aber unter 18 Jahren) damit konfrontiert werden, dass das Jugendamt die werdende Mutter und das noch Ungeborene unter seine Vormundschaft, bzw. unter die Vormundschaft eines Berufsvormundes (Rechtsanwalt u.a.)  stellen lässt. Jugendamtsmitarbeiter behaupten, dass das Kindeswohl des Ungeborenen gefährdet sei ....und FamilienrichterInnen entscheiden einen Sorgerechtsentzug auf "Vorrat"..(nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts ist ein Sorgerechtsentzug auf Vorrat verfassungswidrig ..BVerfG, 1 BvR 2695/13 vom 17.3.2014, Absatz-Nr. (1 - 42), http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20140317_1bvr269513.html)....Rechtskundige Personen suchen vergeblich nach einem Gesetz, welches eine solche Vorgehensweise dem Jugendamt oder Familiengericht erlaubt......

Selbst noch Kind müssen die Schwangeren "unter staatlicher Aufsicht" unter emotional harten Bedingungen ihr Kind auf die Welt bringen. Keine Person ihres Vertrauens darf anwesend sein. Die Entbindungskliniken helfen dem Jugendamt.
Die Neugeborenen werden auf Steuerzahlerkosten auf der Intensivstation isoliert (ohne medizinischen Bedarf (sic!), so dass weder die junge Mutter, noch die Verwandtschaft ohne Erlaubnis und ohne Kontrolle Kontakt zum Neugeborenen haben kann.
Die junge Mutter bekommt sofort nach der Geburt eine "Abstillspritze". Welchen Besuch die Mutter bekommen darf, wird vom Vormund bzw. Jugendamt  reglementiert. In der Regel wird Großeltern keinerlei Rechte an ihrem Enkelkind eingeräumt (Verstoß gg. § 1685 BGB !)

Das Neugeborene hat kein Recht auf seine Mutter und kein Recht gestillt zu werden. Es wird in Kauf genommen, dass die Neugeborenen ohne Muttermilch mit entsprechenden zusätzlichen gesundheitlichen Risiken ernährt werden. Dies dient dem Ziel, dass Mutter und Kind daran gehindert werden sollen, eine Beziehung zueinander aufzubauen.

Eigentlich sieht das Kinder- und Jugendhilfegesetz vor, dass minderjährige Mütter in einem Mutter-Kind-Heim in ihrer frühen Mutterschaft begleitet werden sollen. Es gibt auch Jugendämter, welche diese Regelung konsequent beachten und minderjährigen Müttern die ihnen zustehende Hilfe zukommen lassen.

Leider gibt es auch das krasse Gegenteil:

Damit diese Option keinen Erfolg hat und die Möglichkeit einer frühzeitigen Vermittlung in eine Pflegefamilie (=Gewährleistung für eine komplette Mutter-Kind-Entfremdung) eine sog. "kalte" Adoption sicher stellt, 
werden die jungen Mütter in Mutter-Kind-Heime weit entfernt von ihrer Heimat gebracht.

Die Trennung von ihrer Herkunftsfamilie und der fehlende emotionale Rückhalt der Herkunftsfamilie destabilisiert emotional die jungen Mütter so sehr, so dass derartige Mutter-Kind-Unterbringungen häufig scheitern und spätestens dann der Weg  in eine  Ersatzfamilie frei gemacht wird. Darunter sind häufig Familien, welche unter ihrer Kinderlosigkeit leiden und sich noch weiteren Nachwuchs wünschen......

Gemeinsamkeiten in der Vorgehensweise der Jugendämter im Falle der Entziehung von Neugeborenen von minderjährigen Mütter ergeben sich aus der Nichtbeachtung der Väter der Neugeborenen und einer ausgeprägten, nicht altersgemäßen Bevormundung der jugendlichen jungen Mütter.

Trotz mittlerweile vollzogenener Gesetzesänderung werden Väter immer noch keine Mitspracherechte bei Jugendämter eingeräumt, wenn es darum geht einer minderjährigen Mutter das Baby wegzunehmen und in einer Ersatzfamilie unterzubringen. In der Regel wird jungen Vätern vorbeugend mitgeteilt, dass diese selbst nicht "erziehungsfähig" seien (was das sein soll, weiß niemand....noch kein einziger Sachverständiger war in der Lage zu erklären, was er damit meint, wenn er/sie einen Elternteil für "nicht erziehungsfähig" erklärt....) und daher von vornherein ihnen das Sorgerecht zu entziehen sei.


In einem 1. Schritt werden minderjährige Mütter unter Vormundschaft gestellt. Vormund sind oft JugendamtsmitarbeiterInnen oder RechtsanwältInnen, welche häufig nach der Geburt dann als "Gehilfe" in der Pflegekindvermittlung an die Pflegeeltern auftreten.

Die Umgangs- und Vorgehensweisen ähneln sich in vielen Fällen:
  • 1. die minderjährigen Mütter werden gezielt von ihrer Herkunftsfamilie fern gehalten, dazu werden diese weit entfernt vom Heimatort untergebracht.
  • 2. die minderjährigen Mütter nehmen nicht an offiziellen Schwangerschaftsgymnastikkursen teil (sie könnten dort über ihre Situation reden und eventuell die möglicherweise geschäftsmäßig wahrgenommene Vermittlung an "Ersatzpflegefamilien" behindern.....)
  • 3. die minderjährigen Mütter werden vom Berufsvormund von ihrer Schule genommen  (auch hier besteht die Gefahr, dass Normalbürger von den minderjährigen werdenden Müttern erfahren könnten, auf welche Art und Weise Pflegefamilien "Wunschkinder" erhalten.
  • 4. den Verwandten der minderjährigen Mütter wird der Kontakt verwehrt. Gerade werdende Mütter über 14 Jahre und mit festem Freund werden wie Kleinkinder behandelt. Ihre Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt,sie dürfen nur unter Aufsicht und Kontrolle telefonieren, ihre Post wird gelesen u.v.m., mit Behörden und dem Vormund dürfen sie nicht in Begleitung, sondern immer nur alleine reden. Sie dürfen ihren Vormund nicht ablehnen, bzw. selbst aussuchen.  Großeltern dürfen nach der Geburt ihr Enkelkind nicht sehen usw.
  • 5. die minderjährigen Mütter werden zu einer "anonymen" Geburt gezwungen, d.h. sie dürfen keine Person ihrer Wahl bei der Geburt dabeihaben - die Minderjährigen sind dabei selbst noch "Kinder"...wobei in diesem Fall kein Jugendamtsmitarbeiter behauptet, dass diese Form des kaltherzigen Alleinlassens eine Kindeswohlgefährdung der Minderjährigen darstellt !!!.....
  • 6. die minderjährigen Mütter werden bereits in den Geburtskliniken emotional rücksichtslosem Verhalten ausgesetzt, d.h. der "Kinderschutz" entfällt, wenn Minderjährige selbst Kinder bekommen. Die zwangsweise Wegnahme ihres Neugeborenen wird den werdenden Müttern rücksichtslos und brutal angekündigt...in der Klinik "beaufsichtigt" das Pflegepersonal im Auftrag des Jugendamtes die junge Mutter ......

Wenn Sie oder ihr Kind in ähnlicher Weise betroffen sind, können Sie sich für eine Sammelpetition an das EU-Parlament hier: MonikaAr(at)web.de melden.

Bitte geben Sie einen kurzen Überblick zum Ablauf Ihres Falles. Benennen Sie das handelnde Jugendamt, (Name, Adresse, zuständiger JugendamtsmitarbeiterIn, zuständiger Vormund) und /oder das entscheidende Familiengericht, Aktenzeichen, Datum. Nennen Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten und fügen Sie eine PDF-Datei der Gerichtsentscheidung bei. Beschreiben Sie, wo und in welcher Entfernung sich ihr Kind befindet, wie alt es zur Zeit ist und ob sie Umgang haben. Wenn Sie Umgang haben, wie oft und wie lange im Jahr. Haben die Großeltern Kontakt zu ihrem Enkelkind?

Gibt es auch junge Mütter, welche vom Jugendamt mit Hilfe eines Mutter-Kind-Heimes alleine ihr Kind großziehen? Welches Jugendamt hat Sie dabei unterstützt?

1 Kommentar:

  1. Das schlimmste und gefährlichste Krebsgeschwür sind unsere Staatsorgane.Diese Krebsgeschwüre samt Metastasen, richten uns die Bürger langsam und qualvoll zugrunde! Die Jugendamtmitarbeiter die schon Jahrzehnte dem Amt dienen sind nicht die Gefahr, gefährlich sind diejenigen, die nach gerückt sind! Es muss auf jeden Fall was passieren, bevor alle Lichter ausgehen. Schaut Euch Waltraut Stuntebeck, Manuela Schmidt an......das darf es nicht sein!

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