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Dienstag, 29. Juli 2014

Jugendamt Kreis Gütersloh - Regionalstelle Nord in Halle (1): Inobhutnahme eines Neugeborenen auf der Geburtsstation in Bielefelder Klinik

Die Betroffene und ihre Eltern berichten dazu:

Heute morgen sei der anwaltliche Vormund Herr T. aus Bielefeld, zusammen mit einer Jugendamtsvertreterin des Jugendamtes Bielefeld, des Jugendamtes in Halle (JA Kreis Gütersloh) in Begleitung von drei Polizeibeamten in der Bielefelder Klinik auf der Geburtsstation erschienen. Das Neugeborene, welches gerade von der 16-jährigen Mutter gestillt worden sei, sei dieser weggenommen und an einen unbekannten Ort gebracht worden.

Nach Auskunft des Rechtsanwaltes der 16-jährigen Mutter und des 21-jährigen Vaters sei diese Inobhutnahme ohne gesetzliche Ermächtigungsgrundlage erfolgt. Zur Situation der Betroffenen ergibt sich nach ihren Angaben und den Angaben ihrer Eltern folgende Situation:

Die 16-jährige werdende Mutter war im AWO-Mutter-Kind-Heim in Rheda-Wiedenbrück seit dem Frühjahr untergebracht. Eigentlich hatte die junge Mutter damit gerechnet, dass sie in Ruhe ihr Kind gebären und dann unter Betreuung bzw. mit Unterstützung der Mitarbeiterinnen des Mutter-Kind-Heimes ihr Baby selbst betreuen könnte.

Der Fall der 16-Jährigen wies nach dem Bericht der Betroffenen allerdings einige Besonderheiten auf, welche normalerweise bei einer derartigen Konstellation nicht zu erwarten waren:

1. Nach Bekanntwerden der Schwangerschaft sei diese in das Mutter-Kind-Heim gebracht worden. Sie habe dort eine Wohnung und Geld zugewiesen bekommen und sollte auf dieser Basis eigenständig leben. Zur Schule sollte sie nicht mehr gehen, obwohl sie - entsprechend ihrem Geburtstermin - die 9. Klasse (= den Hauptschulabschluss) hätte vollenden können.

2. Sie habe keine Möglichkeit eingeräumt bekommen, während der Schwangerschaft in eine üblich stattfindende Schwangerschaftsgymnastik gehen zu dürfen.

3. Sie habe keine freie Arztwahl, keine freie Wahl der Hebamme und des Krankenhauses bekommen. So sei über sie hinweg bestimmt worden, dass sie in einer Klinik in Gütersloh entbinden solle. Zur Frauenärztin Frau S. , welche in Gütersloh praktiziert und für  die Untersuchungstermine in eine Praxis in Rheda-Wiedenbrück gekommen sei, habe sie keinerlei Vertrauen entwickeln können. Bei den gynäkologischen Untersuchungen habe sie die Anwesenheit einer Heimmitarbeiterin dulden müssen.

4. Ihr sei von Seiten des Jugendamtes, Vormundes und Heimes verboten worden, die Stadt Rheda-Wiedenbrück zu verlassen. Sie habe sich schrecklich gelangweilt. Es habe keine Anleitung gegeben, wie sie mit ihrem Budget vernünftig kochen und sich versorgen könne. Man habe sie weitgehend sich selbst überlassen und Kontakte mit ihrer Familie verboten. Kurze Zeit bevor ihr eröffnet worden sei, dass ihr nach der Geburt das Neugeborene weggenommen werden soll, habe man ihrem 21-jährigen Freund gestattet sich bei ihr aufzuhalten und bei ihr bis zur Niederkunft zu wohnen.

4. Eine Woche vor der Geburt eröffnete die Heimleiterin im Beisein einer Jugendamtsmitarbeiterin des Jugendamtes in Halle, dass von Seiten des Vormundes Rechtsanwalt T. und des Jugendamtes geplant sei, ihr das Neugeborene sofort nach der Geburt wegzunehmen.

5. Die Betroffene habe daraufhin verzweifelt begonnen, Erkundigen darüber einzuziehen, ob denn ihr so einfach das Kind weggenommen werden dürfe. Sie sei mit ihrem Freund beim Jugendamt in Rheda-Wiedenbrück vorstellig geworden und habe um die Aufnahme des gemeinsamen Wunsches nach einem gemeinsamen Sorgerecht gebeten. Dies sei vom Jugendamt in Rheda-Wiedenbrück ohne weitere Angabe von Gründen abgelehnt worden.

6. Die Betroffene und der 21-jährige Vater ist zwischenzeitlich anwaltlich vertreten. Ihr Rechtsanwalt habe ihr mitgeteilt, dass die Vorgehensweise des Jugendamtes und des anwaltlichen Vormundes gegen geltendes Recht verstoße. Sie habe freie Arztwahl und könne sich auch ihre Geburtsklinik selbst aussuchen. Die Anwesenheit einer Mitarbeiterin - wie vom Mutter-Kind-Heim gefordert - bei der Geburt müsse sie nicht hinnehmen.

7. Am 20.07.2014, d.h. 4 Tage vor dem errechneten Geburtstermin stellte der Bevollmächtigte Rechtsanwalt  Roth aus Bruchköbel  Eilantrag beim Familiengericht in Halle.

8. Am 21.07.2014 dachte die Betroffene, dass ihre Fruchtblase geplatzt sei und ließ sich von ihrer Mutter in eine Klinik in Bielefeld bringen. Diese Klinik verfügt über eine Geburtsstation, welche von werdenden Müttern im Kreis Gütersloh bzw. Bielefeld bevorzugt gewählt wird. Der anwaltliche Vormund Herr T. aus Bielefeld habe am 21.07.2014 angekündigt, dass ein Eilbeschluss des Gerichtes folgen werde, welcher die geplante Wegnahme des Neugeborenen nach der Geburt bestätige. Die Klinik war von ihm angewiesen worden, das Neugeborene nach der Geburt der jungen Mutter nur in Begleitung von Ärzten und Schwestern zu überlassen, ansonsten müsse das Neugeborene von der Mutter getrennt werden.

9. Rechtsanwalt Roth intervenierte daraufhin und klärte die Klinik darüber auf, dass es nicht in die Entscheidungsbefugnis des Vormundes der Mutter falle, wie mit dem Neugeborenen zu verfahren sei. Außerdem widerspreche eine derartige Anweisung sowohl dem Wohl der Mutter als auch ihres Neugeborenen.

10. Der angekündigte Eilbeschluss des anwaltlichen Vormundes traf bis heute nicht ein. Das Jugendamt schrieb - ohne dass der Inhalt des Schreibens entsprechend geltender Vorschriften - dem Anwalt der Betroffenen bekannt gemacht worden wäre, an die Klinik.

11. Das Amtsgericht - Familiengericht Halle - erklärte sich für unzuständig und überwies den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung, wonach die Betroffene beantragte zusammen mit ihrem Neugeborenen in eine geeignete Mutter-Kind-Einrichtung gehen zu dürfen, an das Amtsgericht Rheda-Wiedenbrück. Dort war ein erster mündlicher Verhandlungstermin für Mitte August angekündigt worden. Ein Eilantrag des Jugendamtes, wie auch des anwaltlichen Vormundes sei bislang nicht bekannt.

12. Nach Auskunft von Rechtsanwalt Roth existiere bei einem anhängigen Eilverfahren ein Verbot "Fakten" zu schaffen. So war die Betroffene darüber informiert worden, dass es dem Jugendamt, wie auch anwaltlichen Vormund nicht mehr möglich sei, ohne Gerichtsbeschluss das Neugeborene wie zuvor geplant wegzunehmen. Das Jugendamt bzw. der Vormund würde dafür einen sog. Herausgabebeschluss benötigen.

Siehe dazu auch hier die Mitteilung eines Richters des Amtsgerichts Geldern an den Bürgermeister Ulrich Janssen der Stadt Geldern:

Aktennotiz Richter am Amtsgericht Geldern vom 25.10.2007 Nach Durchsicht der Akte 10  VII T 5/02 habe ich Frau XX (Rechtspflegerin) darauf hingewiesen dass sämtliche Entscheidungen über eine Herausnahme des Kindes dem Richtervorbehalt unterliegen.
Sie wird sich auf die Entscheidung in der Hauptsache über die Entlassung des Vormundes beschränken. Ferner habe ich den Bürgermeister der Stadt Geldern, Herrn Janssen, telefonisch darauf hingewiesen, dass die Entlassung des bisherigen Vormundes und die Bestellung der Stadt Geldern als Vormund keine gewaltsame Herausnahme des Kindes aus der bisherigen Pflegefamilie gegen deren Willen erlaubt. Hierzu ist ein Antrag auf Herausgabe des kindes, ggfls. im Wege der einstweiligen Anordnung zu stellen.&AG Geldern, 25.10.07 Unterschrift, RAG
  
Die Familie befürchtet, dass das Neugeborene an eine Pflegefamilie übergeben und das Jugendamt samt anwaltlicher Vormund  widerrechtlich Fakten schaffen möchte. Sie befürchtet auch, dass die Pflegefamilie schon länger ausgesucht worden sein  und eine "adoptionsähnliche" Neubeelterung von Seiten des Jugendamtes geplant sein könnte.

Die Betroffene ist heute noch aus der Klinik entlassen worden und darf bis zum mündlichen Gerichtstermin nach "Anordnung" des Vormundes und Jugendamtes bei ihren Eltern bleiben. Um ihr Neugeborenes sehen zu dürfen, solle sie sich morgen beim Jugendamt melden.

Fachliches Kommentar aus pädagogischer Sicht:
Sowohl die Jugendamtsmitarbeiterinnen der Jugendämter Halle und Bielefeld, als auch der anwaltliche Vormund demonstrieren mit der Wegnahme des Neugeborenen von seiner Mutter, dass sowohl anwaltlicher Vormund als auch die Sozialpädagogen der Jugendämter nicht in der Lage sind, die Grundbedürfnisse eines Neugeborenen, wie auch die der jungen minderjährigen Mutter zu erkennen und deren Wohl zu schützen.
Für die minderjährige Mutter stellt die Wegnahme ihres Neugeborene eine traumatisierende Erfahrung dar, welche auch in der familienrechtlichen Rechtsprechung als Gefährdung des Wohles der minderjährigen Mutter und ihres Kindes angesehen wird.
Der anwaltliche Vormund, welcher seinerseits die Pflicht hat, sich an Stelle fürsorgender Eltern sich um das Wohl seines Mündels, d.h. der jungen Mutter zu sorgen, hat seine vormundschaftliche Pflicht zur Wahrung des Kindeswohles seines minderjährigen Mündels verletzt. Der anwaltliche Vormund ist für seine Mündel nur zu den Geschäftszeiten seiner Rechtsanwaltskanzlei erreichbar. Die junge Mutter hat sich sehr darüber beklagt, dass der anwaltliche Vormund sich überhaupt nicht um sie kümmere und sich auch nicht für sie und ihr Wohl interessiere. Nach Feierabend und an Wochenenden habe sie keine Möglichkeit - auch nicht bei dringendem Bedarf ihren Vormund zu kontaktieren. Die Betroffene hat daher mit Unterstützung ihres Rechtsanwaltes die Entlassung des anwaltlichen Vormundes beantragt. Nach dem Bericht der Betroffenen entspräche das Vorgehen des anwaltlichen Vormundes nicht den Vorgaben des neuen Vormundschaftsrechtes.

INFO:

Erkenntnisse der Wissenschaft zu den Folgen einer Trennung eines Neugeborenen von sn. Mutter:

Folgen für das nach der Geburt in Obhut genommene Neugeborene  


Für das Neugeborene stellt eine Inobhutnahme nach der Geburt eine Gefährdung seines Kindeswohles dar:



Begründung:


Neugeborene haben besondere sensorische Fähigkeiten, damit diese ihre Umgebung als vertraut, bekannt und emotional beruhigend erfahren können:


Bereits in den 80er Jahren konnte nachgewiesen werden, dass Neugeborene durch die frühe Ausbildung des Geruchssinnes den Geruch ihrer Mutter wahrnehmen und von fremden Gerüchen unterscheiden können. Das Erkennen des mütterlichen Geruches nach der Geburt vermittelt dem Neugeborenen das Gefühl der Geborgenheit.

Ebenfalls ist bekannt, dass bereits nach der Geburt das Neugeborene zwischen vertrauten und unvertrauten Stimmen unterscheiden kann. Auch diese „angeborene“ Fähigkeit sorgt dafür, dass das Kind nach der Geburt sich orientieren kann und menschliche Kontakte erfährt, welche dem Kind durch seine Erfahrungen im Mutterleib bereits vertraut sind. Es versteht sich von selbst, dass insbesondere die mütterliche Stimme und der mütterliche Geruch daher für das Neugeborene nach der Geburt besonders wichtig sind. Mit dem Hören der Mutterstimme und der Wahrnehmung des mütterlichen Geruches hat die Natur geregelt, dass sich das Kind geborgen fühlen kann. Es ist bekannt, dass das plötzliche Fehlen dieser Umwelt beim Neugeborenen zu verschiedenen Entwicklungsstörungen führt.



Die Erkenntnisse über das große Bedürfnis nach elterlicher Nähe und Geborgenheit von Neugeborenen und Kleinkindern hatte daher in den 80er Jahren dazu geführt, dass Krankenhäuser Möglichkeiten des sog. „Rooming-In“geschaffen haben.



Von besonderer Bedeutung ist für das Neugeborene die Muttermilch. Neben notwendigen Nährstoffen, insbesondere auch solchen die geeignet sind, die unzureichende Immunabwehr eines Neugeborenen auszugleichen, vermittelt der Vorgang des Stillens dem Neugeborenen die für seine gesunde Entwicklung notwendige körperliche Nähe.

Ausreichende Milchmengen für das Neugeborene werden nur dann gewährleistet, wenn für die Mutter von Anfang an ohne Unterbrechung die Möglichkeit zum Stillen besteht. (Abou-Dakn 2011. Abou-Dakn M. (2011) Stillen. Die Geburtshilfe, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, S. 1106-1109, Schneider 2000, Schneider P., Reihold P. (2000) Anästhesie in der Stillzeit, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York, S. 357 f.)
Die Todesrate bei nicht gestillten Kindern im Alter von 0-5 Monaten im Vergleich zu ausschließlich gestillten Kindern ist deutlich erhöht. Es gibt ein 7-fach höheres Risiko für Durchfallerkrankungen und ein 5-fach höheres Risiko für Pneumonien. (vgl. Black et al. 2003, The Lancet 361: 2226-34)

Im vorliegenden Fall wird die Gefährdungssituation des Neugeborenen dadurch verschärft, dass dieses bereits vorgeburtlichen Stress durch die Ankündigung der Inobhutnahmeabsicht des Jugendamtes gegenüber der Mutter erleben musste. Untersuchungen haben ergeben, dass der Cortisolspiegel der Schwangeren nach erlebtem Stress ansteigt und durch die gemeinsame Blutversorgung auch auf das Ungeborene negativ wirkt.



Die nun vorgenommene Inobhutnahme und totale Trennung von den Kindeseltern, insbesondere der Mutter, führt zum Verlust der immunstärkenden Muttermilch, mit der Folge, dass das Neugeborene – insbesondere durch die jahreszeitlich bedingte erhöhte Erkrankungsgefahr (Sommergrippe, Durchfallerkrankungen) auch gesundheitlich in besonderem Maße gefährdet
wird. Aus psychologischer Sicht stellt die Trennung eines Neugeborenen von der Kindesmutter unmittelbar nach der Geburt eine schwere Kindeswohlgefährdung dar,wobei gilt:

Je länger die Trennung erfolgt, um so mehr ist mit negativen Folgen für das Neugeborene zu rechnen.

Im vorliegenden Fall erscheint besonders bedenklich, dass der Entzug der Muttermilch bei dem Neugeborenen eine zusätzliche Gesundheitsgefährdung darstellt, da dem Säugling dadurch auch der mit der Muttermilch verabreichte Immunschutz entgeht. Studien bestätigen, dass Kinder, welche nicht gestillt werden ein erhöhtes Risiko haben, am plötzlichen Kindstod zu sterben. (vgl. Breastfeeding and Reduced Risk of Sudden Infant Death Syndrome: A Meta-analysis, in Paedatrics, 6/2011)
Neugeborene reagieren mit Ängsten, häufigem Schreien u.v.m.

FAZIT:
Das Jugendamt hat mit Trennung des Neugeborenen von seiner Mutter in schwerwiegender Weise die Gesundheit und das Wohl des Neugeborenen gefährdet. Dem Neugeborenen wurde durch die frühe Trennung von seinen Eltern, wobei insbesondere Kinder- und Jugendlichenpsychiater von lebenslang wirksamen negativen Folgen ausgehen, alle Faktoren genommen, welche in seinem noch sehr kleinen "Lebensuniversum" dem Kind Geborgenheit und Sicherheit vermitteln. Fachleute befürchten, dass so traumatisierte Neugeborene Gefahr laufen bereits im frühen Entwicklungsalter Entwicklungsauffälligkeiten zu zeigen.
Folgen für die betroffene minderjährige Mutter, bzw. für die Kindeseltern:
Neben den physischen Belastungen, welche eine junge Mutter und ihre Familie vor und nach der Geburt eines Kindes zu bewältigen hat, treten durch die plötzliche Inobhutnahmesituation auch die schwerwiegenden Folgen durch die Kindestrennung für die Gesundheit und Psyche - insbesondere der Mutter -  hinzu.

Die von der Inobhutnahme betroffenen Eltern des Kindes erleiden eine posttraumatische Belastung. Sowohl psychische, als auch physische Ressourcen, welche eigentlich dem Kind zukommen sollen, werden durch eine Kindeswegnahme für andere Aufgaben gebunden. Inobhutnahmen ohne vorherige Hilfeangebote für die Familie sorgen dafür, dass bestehende familiäre Ressourcen weder festgestellt, noch mobilisiert werden, mit dem Ergebnis dass die Hilfebedürftigkeit von Betroffenen und ihre Familien verstärkt wird. Eine überraschende Inobhutnahme bedeutet für betroffene Eltern grundsätzlich eine Herabsetzung ihrer Person, ihrer Fähigkeiten und Ressourcen und ist geeignet Selbsthilfemöglichkeiten und Selbsthilfekräfte bereits im Keim zu ersticken. Mit der Wegnahme des Neugeborenen fällt auch die schützende und gesundheitsfördernde Funktion des Stillens für die betroffene Mutter weg, so dass sowohl die natürliche Rückbildung der Organe, als auch die natürliche Regulation des Hormonhaushaltes gefährdet wird, denn:  

Stillen fördert die Rückbildung nach der Schwangerschaft, es kommt dadurch zu Kontraktionen des Uterus, welche ihrerseits wiederum die Ausstoßung des Wundsekretes fördern.
Stillen bewirkt einen erhöhten Kalorienbedarf bei der Mutter und fördert damit die Körpergewichtsreduktion nach der Geburt.
 

FAZIT: Das Jugendamt Halle und der anwaltliche Vormund ist seiner Verpflichtung zum Wohle der minderjährigen Mutter und ihres Neugeborenen zu handeln, nicht nachgekommen. Das Jugendamt hat entgegen seinen Verpflichtungen aus den §§ 1,5,8,9 SGB VIII gehandelt und die im Sozialgesetzbuch verankerte Pflicht zur Beratung und Unterstützung der jungen Mutter verletzt. 

 Das Jugendamt ist ansich verpflichtet zum Wohle aller Kinder in einer Familie zu handeln und das Elternrecht zu achten. In § 8a SGB VIII  sind für das Jugendamt verpflichtende Standards definiert worden, welche gemäß den uns vorliegenden Angaben nicht eingehalten worden sind. Die schweren Folgen einer sofortigen Inobhutnahme können vermieden werden, wenn das Jugendamt die Eltern – wie vorgeschrieben – berät und Hilfen anbietet, statt in nicht gesetzeskonformer Weise als reine Eingriffsbehörde das Kindeswohl zu gefährden.

Die Jugendämter sind aufgrund ihrer staatlichen Garantenpflicht sowohl dem Wohl des Neugeborenen, als auch dem Wohl der minderjährigen Kindesmutter verpflichtet. Die Vorgehensweise des Jugendamtes Halle und Bielefeld widerspricht somit sowohl dem Kindeswohl der minderjährigen Kindesmutter, als auch dem Wohl und den Bedürfnissen des Neugeborenen. Für das Neugeborene stellt die jähe Trennung von seiner Mutter eine extreme Belastung dar, welcher das Neugeborene völlig hilflos ausgeliefert ist. Die pädagogische Qualifikation von Jugendamtsmitarbeiterinnen, welche in dieser Form sowohl das Wohl der jungen Mutter, als auch ihres Neugeborenen derart gefährden, ist in Frage zu stellen. Ebenfalls ist zu fragen, ob
die handelnden Jugendamtsmitarbeiterinnen über unverzichtbare erzieherische Kompetenzen verfügen.Derartige Eingriffshandlungen eines Jugendamtes legen vielmehr nahe, dass das Jugendamt seinerseits aufgrund fehlendem fachlichen Wissen und fachlichen Qualifikationen nicht in der Lage ist seinen gesetzlichen Aufgaben nachzukommen und dadurch das Kindeswohl nachhaltig gefährdet und schädigt. Ein solcher Fall ist vom Gesetzgeber nicht vorgesehen. Die Gesetzestexte suggerieren vielmehr, dass Jugendämter für Eltern kompetente Ansprechpartner in Erziehungsfragen seien und über ausreichend entwicklungspsychologische, pädagogische und andere Kenntnisse verfügen um das Kindeswohl sicher zu stellen. Wie der vorliegende Fall zeigt, kann dies keinesfalls generell als gegeben vorausgesetzt werden.

Meine o.g. pädagogisch-psychologische Einschätzung teilt auch die zu dieser Frage ergangene (höchstricherliche) Rechtsprechung:




Gericht: OLG Frankfurt 2. Senat für Familiensachen
Entscheidungsdatum:
21.12.2011
Aktenzeichen: 2 UF 481/11


Rn 61 und 62 – OLG Frankfurt:
Durch die alsbald nach Geburt erfolgte Fremdunterbringung der Kinder
intensiviert sich die Gefahr einer Entfremdung der Mutter von den Kindern. Das gilt vor allem dann, wenn der Mutter wie hier die Möglichkeit genommen wird, angemessen Kontakt zu den Neugeborenen zu halten. Die Umgangsgestaltung durch das Jugendamt blieb weit unter den Erfordernissen für die gedeihliche Entwicklung einer positiven Mutter-Kind-Beziehung. Terminschwierigkeiten der Bereitschaftspflegemutter reichten als Anlass dafür aus, gegen den erklärten Protest der Mutter den Kontakt zu den Säuglingen auf drei Mal wöchentlich 1,5 Stunden zu beschränken. Die für die Kinder unentbehrliche Reifung einer sicheren Bindung zur Mutter ist durch diese kaum nachvollziehbare Herangehensweise erschwert worden (vgl. dazu insgesamt Karl Heinz Brisch: Bindungsstörungen - Grundlagen, Diagnostik und Konsequenzen für sozialpädagogisches
Handeln, in: Arbeitsgemeinschaft für Sozialberatung und Psychotherapie (AGSP),
Jahrgang 2007, http://www.agsp.de/html/a79.html).

Rn 62
Die Verabreichung von Muttermilch als Flaschennahrung, die das Jugendamt im Gespräch mit der behandelnden Frauenärztin als mildernde Maßnahme angedeutet hat, kann nichts zu einer Bindung beitragen. Die Vorstellung der Mitarbeiterinnen des Jugendamts, die junge Mutter könne es neben der Betreuung des dreijährigen B in der sie sehr belastenden Trennungssituation bewerkstelligen, die Milch für zwei Säuglinge abzupumpen, sind entlegen und entsprechen nicht dem Stand der Forschung, wonach die den Milchfluss veranlassende Hormonausschüttung vom Körper- und Blickkontakt beim Anlegen des Kindes abhängt (vgl. nur Martina Janning, Die Biochemie der Bindung, in: Pharmazeutische Zeitung online, http://www.pharmazeutischezeitung.de/index.php?id=31464). Mit der Trennung von den Kindern und dem damit verbundenen unvermeidlichen Versiegen des Milchflusses sind die dem Stillen bzw. der Fütterung von
Muttermilch zugeschriebenen günstigen Faktoren den Kindern vorenthalten worden.
und:

ANHANG  - Auszug zur Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte und des Bundesverfassungsgerichtes zur Neugeborenen-Inobhutnahme:

Quelle: http://www.vaeternotruf.de/europaeischer-gerichtshof-fuer-menschenrechte-haase-gegen-deutschland.htm

3. Sektion, Urteil v. 8.4.2004 - Beschwerde Nr. 11057/02 [ [Haase/Deutschland])
in der Bearbeitung und Übersetzung von Rechtsanwalt Rixe, Bielefeld
:

5. Voraussetzung für einen einstweiligen Sorgerechtsentzug ist die tatsächliche Feststellung einer unmittelbaren Gefährdung des Kindeswohls. Eltern sind so weit wie möglich vor dem beabsichtigten Eingriff anzuhören, es sei denn, dass diesem dadurch die Effektivität genommen würde. Darüber hinaus müssen dessen Auswirkungen auf Eltern und Kind sowie mögliche Alternativen zur Trennung vorher sorgfältig geprüft werden. Ein Neugeborenes darf nur aus außergewöhnlich zwingenden Gründen ohne Anhörung der Eltern und gegen den Willen der Mutter aus deren Obhut genommen werden.
6. Die Inpflegenahme eines Kindes stellt grundsätzlich eine vorübergehende Maßnahme dar, die zu beenden ist, sobald die Umstände dies erlauben. Alle Durchführungsmaßnahmen haben mit dem anzustrebenden Ziel der Zusammenführung von Eltern und ihrem Kind in Einklang zu stehen. Die Erfahrung zeigt, dass ein Prozess der irreversiblen Entfremdung von Kindern und ihrer Familie in Gang gesetzt wird, wenn Kinder für längere Zeit in der Obhut von Jugendämtern verbleiben. Eine Wiedervereinigung wird schließlich völlig vereitelt, wenn ein Umgangskontakt nicht gestattet wird. Getroffene Eilmaßnahmen können deshalb wegen ihrer unmittelbaren Auswirkungen und ihrer Folgen nur schwer wieder rückgängig zu machen sein.
[..]
91. Darüber hinaus stellt die staatliche Inobhutnahme eines neugeborenen Kindes einen äußerst schwerwiegenden Eingriff dar. Deshalb kann ein Säugling unmittelbar nach seiner Geburt nur aus außergewöhnlich zwingenden Gründen ohne vorherige Anhörung der Eltern und gegen den Willen der Mutter aus deren Obhut genommen werden (K. u. T./Finnland, a. a. O., Ziff. 168).
92. Nach erfolgter staatlicher Inobhutnahme ist ein strengerer Prüfungsmaßstab (stricter scrutiny) bei jeglichen weiteren Beschränkungen anzulegen, z. B. bei Einschränkungen des Sorge- und Umgangsrechts der Eltern und bei gesetzlichen Vorkehrungen zur Gewährleistung eines effektiven Schutzes der Rechte von Eltern und Kindern auf Achtung ihres Familienlebens. Solche weitergehenden Beschränkungen beinhalten die Gefahr, dass familiäre Beziehungen zwischen den Eltern und einem kleinen Kind endgültig abgebrochen werden
(vgl.: Elsholz/Deutschland (GK), Urteil v. 13. 7. 2000 - Beschwerde Nr. 25735/94 -, Ziff. 49, EuGHMR 2000-VIII = FamRZ 2001, 341; Kutzner/Deutschland, a. a. O., Ziff. 67; Sahin/Deutschland, a. a. O., Ziff. 65).
4. Auch wenn Art. 8 EMRK keine ausdrücklichen Verfahrenserfordernisse enthält, muss der zu Eingriffen führende Entscheidungsfindungsprozess (decision-making-process) jedoch fair sein und die durch Art. 8 EMRK geschützten Interessen ausreichend wahren. Der Gerichtshof hat deshalb zu entscheiden, ob die Bf. unter Berücksichtigung der besonderen Umstände des Falles und insbesondere der Bedeutung der zu treffenden Entscheidungen in den Entscheidungsfindungsprozess insgesamt gesehen in einem Ausmaß einbezogen wurden, das ihre Interessen ausreichend schützte
(vgl.: W./Großbritannien, Urteil v. 8. 7. 1987, Ser. A, Bd. 121, S. 29, Ziff. 64 = EuGRZ 1990, 533, 540; Elsholz/Deutschland, a. a. O., Ziff. 52; T. P. u. K. M./Großbritannien (GK), Urteil v. 10. 5. 2001 - Beschwerde Nr. 28945/95 -, Ziff. 72, EuGHMR 2001-V).
95. Der Gerichtshof akzeptiert, dass es vor Durchführung von Eilmaßnahmen zum Schutz eines Kindes wegen der Dringlichkeit nicht immer möglich ist, die Sorgeberechtigten in den Entscheidungsfindungsprozess einzubeziehen. Selbst wenn dies möglich wäre, ist eine Einbeziehung dann nicht angezeigt, wenn von den Sorgeberechtigten eine unmittelbare Gefährdung des Kindes ausgeht, da eine entsprechende Vorwarnung der Maßnahme die Wirksamkeit nehmen könnte. Der Gerichtshof muss jedoch davon überzeugt sein, dass die innerstaatlichen Behörden davon ausgehen durften, dass die vorliegenden Umstände es rechtfertigten, das Kind ohne vorherigen Kontakt oder eine Anhörung sofort aus der Obhut seiner Eltern zu nehmen. Darüber hinaus hat der beklagte Staat nachzuweisen, dass die Auswirkungen der beabsichtigten Inpflegenahme auf die Eltern und die Kinder sowie mögliche Alternativen zur Trennung des Kindes von seiner Familie vor Durchführung einer solchen Schutzmaßnahme sorgfältig geprüft worden sind (vgl.: K. u. T./Finnland, a. a. O., Ziff. 166). Allein der Umstand, dass ein Kind in einem für seine Erziehung günstigeren Umfeld untergebracht werden könnte, rechtfertigt nicht eine zwangsweise Trennung von seinen leiblichen Eltern; ein solcher Eingriff in das Recht der Eltern auf Aufrechterhaltung eines Familienlebens mit ihrem Kind gemäß Art. 8 EMRK muss sich aufgrund anderer Umstände als „notwendig" erweisen (vgl.: K. A./Finnland, Urteil v. 14. 1. 2003 - Beschwerde Nr. 27751/95 -, Ziff. 92, EuGHMR 2003-I).
der EGMR Kommentiert zum Fall Haase weiter unter
Rn 101. Insbesondere die Mitnahme des neugeborenen Kindes von der Entbindungsstation stellt einen äußerst schwer wiegenden Eingriff dar. Dieser führte nicht nur zu einer Traumatisierung der Mutter und setzte sie einer physischen und psychischen Belastung aus; darüber hinaus wurde dem Neugeborenen jeglicher Körperkontakt mit seiner Mutter vorenthalten einschließlich der Vorteile des Stillens, wie von den Bf. dargelegt wurde. Die Wegnahme des Kindes nahm auch dem Vater die Möglichkeit, seiner Tochter nach der Geburt nahe zu sein. Es ist nicht Aufgabe des Gerichtshofs, sich an die Stelle der innerstaatlichen Behörden zu setzen und Mutmaßungen über die im vorliegenden Fall für die Kinder besten Betreuungsmaßnahmen anzustellen. Der Gerichtshof ist sich der Probleme bewusst, denen Behörden beim notwendigen Ergreifen von Eilmaßnahmen gegenüberstehen. Im Fall einer Untätigkeit besteht die tatsächliche Gefahr, dass Kinder Schaden nehmen und die Behörden dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Gleichzeitig wird den Behörden beim Ergreifen von Schutzmaßnahmen regelmäßig ein nicht hinnehmbarer Eingriff in das Recht auf Achtung des Familienlebens vorgeworfen. Wenn gleichwohl gegenüber der Mutter eine so drastische Maßnahme wie die der vollständigen Trennung von ihrem neugeborenen Kind sofort nach der Geburt in Betracht gezogen wurde, hätten die Behörden prüfen müssen, ob in einer derart entscheidenden Phase im Leben von Eltern und Kind nicht ein weniger einschneidender Eingriff in das Familienleben möglich war.
102. Wie bereits festgestellt (s. Ziff. 89 [richtig: Ziff. 91]), kann ein Säugling unmittelbar nach seiner Geburt nur bei Vorliegen außergewöhnlich zwingender Gründe ohne Anhörung der Eltern und gegen den Willen der Mutter aus deren Obhut genommen werden.
103. Der Gerichtshof ist nicht davon überzeugt, dass solche Gründe im Hinblick auf die im Krankenhaus geborene Tochter vorlagen. Ungeachtet der Aufhebung der angegriffenen Entscheidung des FamG v. 17. 12. 2001 durch das BVerfG stellte sie weiterhin die Grundlage für die seit dem 18. 12. 2001 fortdauernde Trennung der Bf. von ihren Kindern dar. Die Erfahrung zeigt, dass ein Prozess der irreversiblen Entfremdung von Kindern und ihrer Familie in Gang gesetzt wird, wenn Kinder für längere Zeit in der Obhut von JÄ verbleiben.

104. Unter Berücksichtigung vorstehender Ausführungen kommt der Gerichtshof zu dem Ergebnis, dass der Beschluss des FamG v. 17. 12. 2001, die fehlende Einbeziehung der Bf. in den Entscheidungsfindungsprozess hinsichtlich dieses Beschlusses, die zur Durchführung des Beschlusses angewandten Maßnahmen, insbesondere die drakonische Maßnahme der Trennung des neugeborenen Kindes kurz nach der Geburt von seiner Mutter, und insbesondere die Irreversibilität dieser Maßnahmen nicht auf einschlägige und ausreichende Gründe gestützt waren, so dass sie nicht als in einer demokratischen Gesellschaft „notwendig" angesehen werden können.
Rechtsanwalt Rixe kommentiert den Beschluss des EGMR folgendermaßen:

Der EuGHMR sieht in std. Rspr.[10] die rechtlich relevante Beeinträchtigung der Eltern nicht allein in dem Sorgerechtsentzug , sondern darüber hinaus in der vom JA auf dieser Grundlage durchgeführten sofortigen Inpflegenahme, die er in seinen Ausführungen zu der Sache als voraussichtlich irreversibel und damit als unverhältnismäßig ansah. Dass das BVerfG diese tief greifende tatsächliche Beeinträchtigung des Familienlebens durch seine Hauptsacheentscheidung v. 21. 6. 2002 nicht unmittelbar beseitigen konnte und durch die vorangegangene Entscheidung im einstw. AO-Verfahren nicht beseitigt hat, steht der fortbestehenden Opfereigenschaft der Bf. angesichts der Verantwortlichkeit der BRD auch für das JA ersichtlich nicht entgegen.
Weiterhin kann der Entscheidung des Gerichtshofs nicht entnommen werden, er fordere bei Fehlern im Eilverfahren unabhängig vom Kindeswohl im Einzelfall allein aus Prinzip die Rückführung von Kindern[11]. Vielmehr stellte er fest, dass die erfolgte Art und Weise der Durchführung der Inpflegenahme der Kinder eine gegen Art. 8 EMRK verstoßende faktisch präjudizierende Wirkung auf das Ergebnis der anschließenden, bei seiner Entscheidungsfindung noch nicht abgeschlossenen gerichtlichen Verfahren haben werde. Schließlich bestand die Opfereigenschaft der Bf. auch schon deshalb fort, weil die BRD keine ausreichende Entschädigung gewährt hatte[12].
Der weit gefasste Opferbegriff des Art. 34 EMRK ermöglicht demnach die Verwirklichung eines effektiven Menschenrechtsschutzes, da er nicht nur Rechtsbeeinträchtigungen durch gerichtliche Entscheidungen, sondern auch die häufig irreversiblen tatsächlichen Folgen jugendamtlicher Maßnahmen erfasst. Er führte im vorliegenden Fall zur Feststellung einer Verletzung der EMRK mit der Folge der Beachtenspflicht gemäß Art. 46 I EMRK[13] und der Gewährung einer angemessenen Entschädigung gemäß Art. 41 EMRK[14]. Aus Art. 46 EMRK folgt außerdem die völkerrechtliche Verpflichtung der BRD zur künftigen Unterbindung gleichartiger Verletzungen in nicht rechtkräftig abgeschlossenen Parallelfällen[15], die im vorliegenden Zusammenhang eine Anpassung der Rechtsprechung und der JA-Praxis anspricht[16].
[10] S. nur: EuGHMR (Kutzner/Deutschland), FamRZ 2002, 1393, 1396 f., Ziff. 76.
[11] Zur std. Rspr. des EuGHMR s. Fn. 10; vgl. auch: Rixe, FamRZ 2004, 1460, 1463.
[12] Vgl. EuGHMR [GK] (Dalban/Rumänien), EuGHMR 1999-VI, Ziff. 44.
[13] Vgl. dazu: EuGHMR (Görgülü/Deutschland), FamRZ 2004, 1456, 1460, Ziff. 64; zum innerstaatlichen Umfang der Bindungswirkung: BVerfG, FamRZ 2004, 1857, w. N. in Fn. 8.
[14] Die Erstattungspflicht gemäß Art. 41 EMRK, die neben immateriellen Schäden auch materielle Schäden erfasst, wozu u. a. auch die Kosten und Auslagen für sämtliche innerstaatlichen Rechtsbehelfsverfahren gehören, die auf Abhilfe der durch den EuGHMR später festgestellten Konventionsverletzung gerichtet waren (vgl. Meyer-Ladewig, HK-EMRK, 2003, Art. 41 Rz. 18 ff.), geht demnach wesentlich über die im Verfassungsbeschwerdeverfahren vor dem BVerfG gemäß § 34a II BVerfGG bestehende hinaus, wonach allein die in diesem Verfahren entstandenen notwendigen Auslagen erstattungsfähig sind.
[15] Vgl. zuletzt: EuGHMR (Sejdovic/Italien), EuGRZ 2004, 779, 781, Ziff. 46, m. Anm. M. Breuer, EuGRZ 2004, 782, 784; zur innerstaatlichen Wirkung s. BVerfG, FamRZ 2004, 1857, 1861.
[16] Vgl. Okresek, EuGRZ 2003, 168, 170 f.
Fundstelle:
FamRZ 2005, 585


Kommentar und Hinweis: 
Ich möchte meine Leser ausdrücklich darauf hinweisen, dass meine Blogbeiträge zum Thema "Jugendamt - Kreis Gütersloh und die hier berichtete Wegnahme eines Neugeborenen ohne richterlichen Beschluss" die Sichtweise der Betroffenen und die Rechtsansicht ihres Prozessbevollmächtigten wieder geben. Die Sichtweise und Rechtfertigung des Jugendamtes, wie auch des anwaltlichen Vormundes muss damit nicht übereinstimmen. Einzige behauptete Tatsache ist der Umstand, dass das Jugendamt und der Vormund eine "Inobhutnahme" eines Neugeborenen vorgenommen hat, ohne dass der Betroffenen und ihrem Rechtsanwalt ein nach den gesetzlichen Vorschriften notwendiger richterlicher Beschluss gemäß § 1632 BGB vorgelegen hat.

Mein Kommentar zu diesem Fall entspricht meiner persönlichen Meinung gemäß Art. 5 Grundgesetz, wie auch meiner persönlichen Auffassung.

Ich berufe mich auf Artikel 5 GG, wenn ich hier meine Auffassung im Blog mitteile. Meine Ausführungen beruhen auf mir vorliegende Schriftstücke, eigene Recherchen und wissenschaftlich belegte Erkenntnisse, wie auch auf mündlichen und schriftlichen Informationen der hier betroffenen Personen, welchen ich in meiner Funktion als Diplom Pädagogin  beistehe. 







Sehr gerne veröffentliche ich an dieser Stelle eine Replik bzw. Stellungnahme des Jugendamtes Kreis Gütersloh - Regionalstelle Nord, Halle.










Kommentare:

  1. Eigentlich ist es unfassbar, wie hier ein Amt zum Schutze von Kindern mit dem Säugling menschenfeindlich umgeht und auch mit der Mutter, dem Vater und den Großeltern. Wie kommen diese Menschen zu dieser Menschenfeindlichkeit?
    Wo ist die Spur des Geldes oder geht es um das gottgleiche Gefühl, wir haben einen kleinen Säugling, den sich Pflegeeltern oder Adoptionswillige so sehr wünschen und nicht bekommen können.

    Wenn ich Trends beobachte, dann vergeht in den USA derzeit keine Woche in der Gneralstaatsanwälte oder Richter von der Richterbank hinter Gitter verbracht werden zur Aufklärung von Korruptionsvorgängen, auch im Zusammenhang mit der US-Jugendhilfe. Ich hoffe sehr, dass der Trend bald hierschwappt

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  2. Sie sind ein Segen für alle Betroffenen ! Gott schütze Sie !!!

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    1. Ja, das finde ich auch. Diese Fakten müssen an die Öffentlichkeit! Es ist dramatisch, wie deutsche Jugendämter in Familien "hineinpfuschen". Alles mit Steuerzahlergeld! Ich habe langsam das Gefühl, es ist hier schlimmer als in der DDR (die in diesem Jahr vor 25 Jahren zusammenkrachte...).

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  3. Willkür und nichts anderes treibt manche Menschen an, Ihre Ansichten durchzusetzen (vermutlich bleibt Ihnen im "Privaten- Umfeld", eben dieses verwehrt!) Was macht einen Pädagogen zu einem, einem von Gericht bestellten Vormund wissentlich bewusst familiäre Situationen einschätzen zu können, wenn beide lediglich darauf bedacht sind IHREM "Beruf" nachzugehen und sich in keinerlei Hinsicht auch nur einen Ansatz von Mühe geben Hintergründe und die betroffenen Personen kennen zu lernen um ein eigenständiges Gefühl für den Menschen und Ihre Lage zu bekommen!? WILLKÜR DEUTSCHLAND..... es ist so einfach Menschen zu be- und verurteilen und Kohle zu kassieren für NICHT ERBRACHTE LEISTUNGEN!!!!!!!!!!!!!!! DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR, nur eine und dennoch die ERSTE der vielen folgenden Floskeln aus UNSEREM GRUNDGESETZBUCH! Die Würde des MENSCHENkindes (welches sich nicht eigenständig verteidigen kann) und der MENSCHENmutter, ob 16 oder 60 sind unwiderruflich zu tiefst verletzt, DASS Leiden der Mutter, nachts wach zu liegen in der Hoffnung IHREM, UNTER IHREM HERZEN GEWACHSENEM MÄDCHEN, geht es gut, die kleine schmerzlich zu vermissen und sich selbst mit den ausgedachten Vorwürfen konfrontiert und belastet, jedem folgenden Tag zu stellen ist...... ja, wie ist das??? Nennt mir ein Wort.... fürchterlich, schrecklich,traurig, grausam.....??? Nein, ich denke es ist viel mehr als das und viel mehr als Worte fähig sind beschreiben zu können! Letztendlich scheint es einfach, so ungaublich einfach für BEHÖRDLICHE INSTITUTIONEN sich im Recht zu fühlen....!!!
    DAS IST MEINE GESCHICHTE!!!!!!!!!!!!!!!!:

    MEIN NAME IST KYARA, ich wurde am 25.07.2014 geboren, meine Mutter liebt mich, dass hat sie mir seitdem sie von mir weiß, jeden TAG gesagt, sie hat mich keinerlei Drogen, Alkohol oder Nikotin ausgesetzt, über Ihren Bauch, meinem zu Hause gestreichelt, mit mir geredet und mich spüren lassen, dass wir EINS sind und sie sich freut mich Kyara in den Armen zu halten, umsorgen zu können und mir soviel Liebe zu geben wie es einer MUTTER möglich ist! Sie hat mir versprochen mich zu beschützen..... und sie hat WORT GEHALTEN, aber was hätte meine Mama machen können.... wenn 2 Personen sie festhalten, während die 3te mich aus Mama´s ARMEN entführt??? Ich KYARA habe geweint und meine Mama und mein Papa auch... ICH VERSTEHE DAS NICHT.... Meine Eltern sind doch für mich da.... !! Fremde Menschen nehmen mich mit...!!! ICH VERSTEHE DAS NICHT....! Warum darf ich nicht in den Armen meiner Mama bleiben???? Es ist laut, die Stimmen sind mir nicht vertraut, die Berührungen sind ungewohnt anders!!! ICH VERSTEHE DAS NICHT!!!! Ich werde ins Auto gesetzt, eine mir unbekannte Stimme sagt mir ginge es mir bald besser!!!!!!!!! ICH VERSTEHE DAS NICHT, MEINE ELTERN HABEN MIR NICHTS BÖSES GETAN!!!!!!!!!!!!!!!!!
    ICH BIN KYARA UND MEINE ELTERN LIEBEN MICH............... HELFT MIR ZU IHNEN ZURÜCK ZU KOMMEN..... UND HELFT MIR DIE WILLKÜR VON BEHÖRDEN UND JUGENDÄMTERN ZU STOPPEN!!!!!!!!!!!

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  4. Hallo ich kenne ne mutter ihr wurde bereits nach der geburt ihr kind genommen und musste es zwangsweise adoptieren lassen Sie hre kleine wird jetzt auch in einer Pflege gebracht und sie hat ne wirkliche seelische Störung da sie hre große sowohl auch die kleine vermisst tzzzzz

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  5. Ehrlich, wer schützt unsere Familien und Kinder vor solchen gemeinen Verbrechern? Ernstgemeint, wir überlegen uns bereits auszuwandern ... - das ist kein Land, das uns verdient! Die Willkür unserer Jugendämter ist schlimmer als in vielen Ländern, die Deutschland dauernd anprangert (wie Russland, Türkei, China ...) - und doch weiß die Öffentlichkeit von der Willkür kaum etwas, weil nicht darüber berichtet wird (da unsere freien Medien so frei sind, Mitglieder von politischen Organisationen zu sein) und das System dauernd weiter unterstützen ... - Leider gibt es dort nur noch eine Möglichkeit: Das Land zu verlassen und auszuwandern (bzw. Asyl zu suchen, in den USA bereits ein anerkannter Grund für Deutsche: Drohender Kindesentzug aufgrund alternativer Schulform). Ich weiß auch nicht, wie man die Öffentlichkeit wachrütteln kann - aber das sollte schnellstens geschehen ... Schauen Sie sich die DESTATIS-Statistiken an, seit 1995 bis heute ein Anstieg von über 75 % der Kindesentzüge (aktuell 6,9 % der Neugeborenen eines Jahres, abzüglich allein anreisender minderjähriger Flüchtlinge = 6,4 %). Das ist erschreckend viel! Seitdem das Gesetz zur InObhutnahme geändert wurde, und Kinder bereits beim ersten Anfangsverdacht aus Familien gerissen werden dürfen, ist die Zahl der Kindesentzüge um fast 50 % innerhalb eines Jahres angestiegen - und das bei nachlassenden Geburtenraten!
    Der Gesetzgeber ist hier gefragt, einzuschreiten...

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  6. offener Brief an die nw.
    Die NW-news -http://www.nw-news.de/owl/bielefeld/mitte/mitte/11199870_Jugendamt_trennt_eine_Mutter_und_ihr_Baby.html - haben kurzerhand auf Anregung des Kommentators "Soviel_dazu ", die Kommentarfunktion gesperrt. Ich kann mir vorstellen, dass es sich um einen Behördenmitarbeiter handelt, der solches Ansinnen vorträgt. Und dem gab nw-news alsgleich in vorauseilendem Gehorsam statt Hier ist die NW-news gefordert, der Sache überhaupt mal auf den Grund zu gehen: zunächst erscheint es als ein barbarischer und grauenvoller Akt, einer Mutter den Säugling wegzunehmen. Der Schaden für den Säugling ist lange beschrieben: http://kindesraub.de/cms/index.php/fachleute-zu-d-und-jua/dr-wolfgang-bergmann

    Wie es also zu einer Kindeswohlgefährdung gekommen sein soll, ist nicht ansatzweise nachvollziehbar. Das Jugendamt generiert sich diese Probleme ersichtlich selbst. Hier ist ebenfalls noch nicht ansatzweise untersucht, ob sachwidrige Motive, wie Adoptionsansinnen und monatliche Kosten in Kurzpflege oder Heim mit finanziellem Aufwand von an die EUR 5.000 korruptive Elemente fördern. Während in Amerika kaum eine Woche vergeht, ohne dass wegen solcher Taten Richter, Generalstaatsanwälte und Staatsanwälte in Haft gelangen, feiert hier von irgendwelchen Jugendämter zwischenzeitlich selbst produziertes Leid mit Denunziation und Falschanschuldigungen - um das Wort Prozessbetrug zu vermeiden - heftig immer mehr Urstände! Ebenfalls sind an dieses Franziskus-Hospital noch keine zureichenden Fragen gestellt: wie hält es diese Klinik mit den Menschenrechten, der ihr als Patientin anvertraute Mutter nebst Kind? Nicht mehr zu empfehlen zur Geburt!. ist meine Meinung.

    In diesem Fall behauptet das Jugendamt ersichtlich, es könne nicht helfen. Was können die dann überhaupt, was ist deren gesetzlichen Verpflichtung? All diesen Fragen geht die NW nicht nach und unterbindet Kommentierungen. Es wird ohnehin immer mehr auf die herkömmliche verwaltungsfreundliche Zeitung von den Bürgern verzichtet (werden müssen), weshalb wir dass dann besser selber publizieren. Werfen Sie einfach in der Redaktion die Schreibgriffel weg, dann richtet diese weniger Schaden an! Lesen Sie hier nach, denn da können sie klug werden ohne Schaden zu nehmen, heißt es doch sonst, dass man nur durch Schaden klug wird - denn da wird anscheinend etwas detaillierter berichtet: http://kinderklau.blogspot.de/2014/07/jugendamt-kreis-gutersloh.html


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  7. Je mehr Fälle mir vor die Augen und zu Ohren kommen, umso entsetzter bin ich. Auch wenn die Berichterstattung teilweise grottenschlecht ist. Ich bin um jeden Artikel in jedem noch so kleinem Dorfblatt dankbar, der das Vorgehen bei - so scheint mir meist - willkürlicher Neubeelterung abdruckt. Denn so langsam werden Medien endlich endlich auf die Heldentaten der Jugendämter aufmerksam. Galt es früher auf das Jugendamt zu schimpfen, wenn man mal wieder ein getötetes und zerstückeltes Kind in irgendwelchen Gefrierfächern fand, so hat es sich nun so gewandelt, dass das Jugendamt einen schrecklichen Fall vorschiebt um 10 oder mehr Fälle selbst zu schaffen! Es geht um Geld und um den Wunsch nach eigenem Kind. Möglichst jung, möglichst hübsch, möglichst unkompliziert. Das als Pflegefamilie...herrlich, nicht nur der lang ersehnte Kinderwunsch geht in Erfüllung. Dafür kommt auch noch das nötige Kleingeld gleich dazu. Suchen leibliche Eltern pädagogische Hilfe oder gar finanzielle, dann ist da nichts zu machen.
    Hoffentlich gibt es bald noch mehr Widerstand und noch mehr Auf-Die-Finger-Klopfen bei den selbst ernannten Erziehungsfachleutchen in den Ämtern. Die es fertig bringen einer Mutter ins Gesicht zu sagen, dass das Kind, welches sie vielleicht jahrelang erzogen hat, nun bei ihr gefährdet sei.
    "Jeder bei der Mutter verbrachte Tag ist seiner Erziehung abträglich!" Das sagt eine Frau einer anderen! Habe mich zu Studienzeiten gewundert, warum die meisten Pädagogikprofs keine Kinder haben. Warum die unsozialsten Dozenten unter den Soziologen zu finden waren.
    Nun wundere ich mich, weshalb die gnadenlosesten Jugendamtmitarbeiter ebenfalls Erziehung nur aus Büchern kennen. Hier sind sie ja den Eltern bei Weitem überlegen, denn was wissen Eltern schon...wer von ihnen hat schon Pägagogik studiert? Alles Laien...vor denen die Kinder natürlich beschützt werden müssen, ist doch logisch!!! Oder?

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  8. Meine Betrag dazu: Einfach "unmenschlich" was hier passiert. Mir fehlen die Worte. Wo bleiben unsere "gut ausgebildeten Sozialarbeiter" um hier Hilfestellung zu geben. Ich kann gar nicht glauben, dass wir hier in Deutschland sind !!

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  9. Ich hoffe das dieser menschenverachtende und grausame Vorfall weite und große Kreise ziehen wird! Zudem hoffe ich, dass es tatsächlich einen Untergrund gibt-der sich Hölle nennt, denn dann bin ich guter Dinge, dass sich diese Halunken, diese Staatsverbrecher, dort untereinander gesellen werden! Ich möchte es nicht texten, aber woran das erinnert, ist ja wohl jedem klar, der in Geschichte nicht geschlafen hat! Wie weit solche primitiven Charakteren noch gehen würden, ist wohl einleuchtend! Für einen Stempel, lassen diese Hunde kein Grashalm mehr stehen! Ich bin bestürzt über diese menschenverachtende Willkür!! So ein Vorfall darf niemals ruhen!!! Das Verhalten der *Polizei* war mal wieder typisch, was anderes war auch nicht zu erwarten! Solche Banausen tragen nur die falsche Uniform.....

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  10. Liebe Frau Armand, ich setze mich derzeit auch für die Eltern und Kinder der "12 Stämme" ein. Es ist schlimm, was Jugendämter - im Namen des "Kindeswohls", in Deutschland anrichten. Mein Blog ist www.glmk.de. Almut Rosebrock

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  11. ... wenn Unrecht zu Recht wird ... !!!

    Gerechtigkeit sieht (m. E.) ganz anders aus ...; subjektiv empfunden ist dass (m. E.) u. a. - legitimierter - Menschenraub.

    Und all' dass im Namen des Volkes (?!) - Nicht in meinen Namen !!!

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  12. Ich kenne ne ähnliche Situation. Ne mutter sollte ins mutter kind heim gehen in delbrück doch dann hat man hinter ihren Rücken dort angerufen und mitgeteilt das ihr ihre tochter nach der geburt weggenommen wird. Wie von der mutter ganze zeit befürchtet das sie die ganze zeit schon ne Pflegefamilie gehabt haben. Was dann auch eintriff direkt nach geburt wurde ihr das kind weggenommen. Und 2jahre später wurde sie wieder schwanger und auch dieses kind wurde ihr weggenommen. Zwar nicht nach geburt aber auch dies wurde in eine Pflegefamilie gebracht obwohl mutter und tochter ne starke Bindung zu einander haben hier hieß es das dass kind auf keinen Fall weg kommen wird. Ihre große müssten sie aus zwang zur Adoption frei geben. Die mutter sowie der vater der Kinder befinden sich in seelischer Behandlung

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