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Mittwoch, 25. September 2013

Kindesmisshandlung in staatlicher Obhut: Tod des Kindes Anna und wie Justiz und Behörden bei Kindeswohlgefährdung untätig bleiben

Wie hier: Fall Jugendamt Bad Neuenahr und der große Unterschied zwischen Kindeswohlgefährdung im Heim und Elternhaus berichtet, besteht ein großer Unterschied in der Bewertung von Kindeswohlgefährdungslagen wenn diese bei "freien Trägern" (= Kinderheime und Pflegefamilien) vorkommen. Während Inobhutnahmen aus Elternhäusern bereits bei geringsten Verdachtsmomenten vorgenommen werden, müssen Kinder in Heimen und Pflegefamilien viel Leid erdulden, welches sehr häufig und im Zusammenwirken mit den zuständigen Jugendämtern gezielt vertuscht wird. Auch wenn Kindesmissbrauch, -misshandlung und Verwahrlosung im Kinderheim bzw. Pflegefamilie oder unzureichende Betreungssituationen bei Familiengerichten bekannt werden, scheint der geltende "Amtsermittlungsgrundsatz" außer Kraft gesetzt zu sein.
Nicht nur der Fall der kleinen Anna, welche im Rahmen eines vom Jugendamt initiierten Pflegekindverhältnisses zu Tode gekommen ist, scheint die Annahme zu bestätigen, dass Jugendämter, leider aber auch Familiengerichte allzu gerne über  Kindeswohlgefährdungslagen in Kinderheimen hinweg sehen:

Jugendamt glaubte immer Annas Pflegemutter: Bad Honnef/Bonn - Im Fall Anna hat eine Mitarbeiterin des Königswinterer Jugendamts acht Stunden lang ausgesagt. Sie war für das neunjährige Mädchen zuständig, das im Juli 2010 in der Badewanne seiner Pflegeeltern gewaltsam zu Tode kam.

Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch in Institutionen wird in der Regel vertuscht, betroffene Kinderheime vereiteln Umgangsbegehren der Herkunftsfamilien und verhindern somit auch eine mögliche Aufdeckung:

Donnerstag, 13. Mai 2010: Misshandlung und Missbrauch in institutionalisierten Erziehungseinrichtungen

Im Großelternfall der Stadt Geldern ist das Enkelkind auch Opfer von Misshandlunngen im Kinderheim geworden....


Stadt Geldern: Amtsvormündin verbietet seit einem Jahr Großeltern Umgang weil sie die Heimaufsicht eingeschaltet haben (Teil 8)

Für das Jugendamt der Stadt Geldern war dies kein Anlass zur Sorge.....auch wenn eine Lehrkraft des Kinderheimes das Enkelkind so sehr schubste, dass dieses über den gesamten Oberschenkel hinweg ein großflächige und schmerzhafte Hämatome bekam.........

Solchen Ereignissen wird keine Bedeutung beigemessen auch wenn der gesunde Menschenverstand eine solche Haltung nicht nachvollziehen kann. 

Die Blogautorin erhält und erhielt immer wieder Elternmeldungen über Missbrauchs- und Misshandlungsvorkommnisse in Pflegefamilien und Kinderheimen, ohne dass je bekannt geworden wäre, dass Jugendämter bei bestehenden Missständen eingreifen würden. Statt dessen werden Herkunftsfamilien für ihre Feststellungen und Berichte massiv sanktioniert und die Vorfälle gezielt ignoriert:

Donnerstag, 22. April 2010:Misshandlung im Kinderheim: Weihbischof hüllt sich beharrlich in Schweigen    und

Montag, 4. Januar 2010 :7 Jahre lang Missbrauch und Misshandlung in Pflegefamilie und das Jugendamt will von nichts gewusst haben?    und

Staatlich verordnete Kindesmisshandlung....Alltag in Kinderheimen?* von Monika Armand, 08. Januar 2009, 15:14 


Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch in staatlichen "Schutzeinrichtungen".....www-Presseschau:  

  • Sexueller Missbrauch: Ehemaliger Kinderheim-Betreuer verurteilt - DORTMUND Ein ehemaliger Betreuer eines Dortmunder Kinderheims ist am Donnerstag wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verureilt worden. Der 31-jährige Angeklagte hatte sich 2005 dreimal an einem Heimkind vergangen. Im Prozess legte er sofort ein Geständnis ab.

  • 06.05.2013 Rottweil: Frau misshandelt Pflegekinder: Fast drei Jahre Haft - Weil sie ihre vier Pflegekinder jahrelang misshandelt hat, muss eine 48-Jährige für zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis.  dpa
    "Das Amtsgericht Rottweil verurteilte sie am Montag wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in 18 Fällen. Die Kinder hatten sich nach Überzeugung der Richter zwischen 2001 und 2006 zur Strafe immer wieder nackt in den Windfang an der Haustür stellen müssen. Wenn eines von ihnen mal ins Bett gemacht hatte, habe die Frau es mit dem Kopf in die Toilette gesteckt. Zu dem Prozess war es jetzt gekommen, weil eine heute 19-Jährige nach vielen Jahren ihr Schweigen gebrochen hatte. Die Staatsanwältin hatte in ihrem Plädoyer auch dem Jugendamt schwere Vorwürfe gemacht. Die Mitarbeiter hätten der Pflegemutter «furchtbar viele Kinder» anvertraut, obwohl sie ohnehin schon völlig überfordert gewesen sei."

    Pflegekinder jahrelang misshandelt?von Henri Kramer vom 03.04.2013 Prozess gegen Ehepaar angesetzt: Jugendämter im Landkreis und Potsdam waren für Familie zuständig   Neu Fahrland - Die Vorwürfe sind ungeheuerlich: Drei Kinder aus Neu Fahrland sollen von ihren Pflegeeltern über Jahre hinweg misshandelt, gequält und erniedrigt worden sein. Das Ehepaar muss sich nun ab dem 30. April vor dem Amtsgericht wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Das teilte das Gericht mit.

     Kreis Freudenstadt/Rottweil - Hat Erzieherin ihre Pflegekinder misshandelt? Schläge mit dem Hausschuh, ein Kopf, der in die Kloschüssel gedrückt wird, ein heißes Bügeleisen auf dem Rücken – die Vorwürfe gegen eine 48-jährige ehemalige Pflegemutter klingen grausam. Wegen 22 Fällen der Misshandlung von Schutzbefohlenen verhandelt das Amtsgericht Rottweil gegen die Frau aus dem Kreis Freudenstadt. Sie bestreitet die Vorwürfe, ließ sich nicht auf den Vorschlag ein, gegen ein Geständnis ein geringeres Strafmaß zu erhalten, um den früheren Pflegekindern die Aussagen zu ersparen.
  • Pflegekind misshandelt - Mutter zu Recht verurteilt: RAVENSBURG / dpa Die zweijährige Pflegetochter muss unsägliche Qualen ausgestanden haben: Die 28-jährige Pflegemutter aus Bad Waldsee (Kreis Ravensburg) ist im vergangenen November wegen Misshandlung des kleinen Mädchens vom Ravensburger Landgericht zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Zu Recht, sagt der Bundesgerichtshof (BGH) - und hat die Revision der Angeklagten abgelehnt. Damit ist das Urteil rechtskräftig, wie das Ravensburger Landgericht am Dienstag mitteilte. Die Richter hatten keinen Zweifel, dass das Pflegekind brutal misshandelt worden war, wie es in der mündlichen Urteilsbegründung seinerzeit hieß.

Sexueller Missbrauch: Ehemaliger Kinderheim-Betreuer verurteilt

DORTMUND Ein ehemaliger Betreuer eines Dortmunder Kinderheims ist am Donnerstag wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verureilt worden. Der 31-jährige Angeklagte hatte sich 2005 dreimal an einem Heimkind vergangen. Im Prozess legte er sofort ein Geständnis ab.

Sexueller Missbrauch: Ehemaliger Kinderheim-Betreuer verurteilt - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Sexueller-Missbrauch-Ehemaliger-Kinderheim-Betreuer-verurteilt;art930,389603#plx223177057
 
 

1 Kommentar:

  1. also ich kann hier auch was dazu sagen meine kids wurden in neuhaus solingen nicht grade vorbildlich behandelt verletzungen wurden ignoriert auch nicht brhandelt , siuzit wird als lapalie behandelt vom jugendamt , die krönumg des ganzen ich werde hingestellt als lügner usw. die kleinste ist zu jeder tageszeit abgehauen wer war schuld ich witz hab zu den zeitpunkt fast 3 monate kein kontakt bekommen bestrafung weil ein mädel 17 meine tochter messer am hals gehalten hat und ich es nicht ignoriert habe anzeige erstattet so wie der menschenverstand es auch auslebt , dann nächste sache kind wieder abgehauen mitten in der nacht ist dann in der pyhichertier gekommen aussage der ärztin
    zitat: ungepflegtes unterernärtes verwahrlostes kind vorgestellt im monat 06/15 (inhobhut des jugendamtes seit 2013 ) ich frage mich wie kann man mir sowas vorwerfen was nicht stimmt aber die erlauben sich alles und wenn man gegen vorgeht wird man als gefährlich hingesellt wo ist der Anstand und das jugendamt bei dieser verwahrlosung gewesen warum glaubt der richter was das jugendamt sagt und überzeugt sich nicht selbst was los ist meine kids müssen leiden nur weil dort gelogen wird

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