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Donnerstag, 15. August 2013

Blogkommentar: Mutter verliert ihre Arbeit weil sich das Jugendamt an ihre Arbeitgeberin wandte

Der folgende Kommentar ist, wie diese Mutter beschreibt, tatsächlich überaus erschütternd. Einerseits wird vom Familienministerium gemäß dem Vorbild der in Vollzeit beschäftigten Familienministerin Schröder die Vollzeit arbeitende Mutter beworben, andererseits behaupten JugendamtsmitarbeiterInnen eine Kindeswohlgefährdung, wenn eine Mutter dem Vorbild unserer Familienministerin Schröder folgt..........................
hallo das was ich euch jetzt schreibe wird euch wie ein schlecht geschriebener film vorkommen aber ja es ist die böse realität....
ich habe zwei kinder 9 jahre und 1jahr.da ich eine sehr gute tagesmutter gefunden habe die die kinder 24h an 365 tagen im jahr betreut,habe anfang august mein arbeitsvertrag unterschrieben,bei der firma wo ich gearbeitet habe ist es nur in 3-4 schichten möglich.
und vor ein paar tagen ruft mich meine chefin morgens ins büro mit den worten:"wir müssen mal reden"
sie erzählte mir das das jugendamt sich bei ihr gemeldet habe und wissen wolle wie es sein kann das eine alleinerziehende 2fache mutter soviele stunden arbeiten müsse da die kinder mehrere tage nicht zu hause seinen,dies grenze ja schon an kindeswohlgefährdung!!!!!
nach einem langen gespräch mit meiner chefin kam sie dann zu der erkenntnis das es besser ist mich zu kündigen!!!!
ja ich habe wegen dem anruf vom jugendamt meine arbeit verloren!!
das jugendamt darf nicht beim arbeitgeber oder einer anderen stelle anrufen.
als ich das meiner anwältin erzählt habe fing sie an zu lachen und sagte wir können die stadt auf schadensersatz verklagen!!!
fortsetzung folgt:)

Liebe anonyme Schreiberin:
Ihr Fall verdient besondere Aufmerksamkeit. Meines Erachtens liegt auch ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot vor. Sie könnten Ihren Fall hier zusätzlich als Beschwerde vortragen:

Antidiskriminierungsstelle des Bundes r:
Glinkastraße 24
10117 Berlin
Telefon (Zentrale): 03018 555-1855
Telefonische Beratung bei Diskriminierung: 03018 555-1865
(Mo bis Fr 9-12, 13-15 Uhr)
Fax: 03018 555-41865
E-Mail für Beratungsanfragen: beratung@ads.bund.de



Das Familienministerium propagiert die Chancengleichheit von Frauen in der Arbeitswelt:




Der Fall ist erschütternd, denn hier arbeitet das Jugendamt entgegen den von der Politik aufgestellten "Familienleitbildern". 
Es wäre interessant, zu wissen, was unsere derzeit noch amtierende Familienministerin Frau Schröder zu dem oben genannten Fall meint.

Der Fall verdeutlicht erneut, in welcher Doppelmoral Jugendämter handeln:
Denn es ist schon ziemlich absurd, dass Jugendämter keine Bedenken haben, wenn Kinder in Heimen und in Pflegefamilien in Vollzeit untergebracht werden und den Kindeseltern der Umgang versagt wird. Wenn diese Maßnahme von den Jugendämter getroffen werden, zählt dies vor Familiengerichten nicht als eine Kindeswohlgefährdung.
Wenn eine Mutter aufgrund ihres Schichtdienstes die Kinder in Vollzeitpflege gibt und ihre Freizeit mit ihren Kinder verbringt, dann soll dies stattdessen eine Kindeswohlgefährdung darstellen?  Ein Schelm wer hier Böses denkt.......denn hier haben die Kinder immerhin Kontakt zu ihrer Mutter.....

Gibt es noch mehr Betroffene? Schreiben Sie mir: Email an: MonikaAr(at)web.de




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