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Sonntag, 16. Mai 2010

3 Wochen Gefängnis für einen Vater weil er im Internet den Namen seiner Tochter veröffentlicht hat

Nach Angaben des Vaters hätte die Mutter den Umgang mit seiner Tochter vereitelt.  Seine gerichtlichen Auseinandersetzungen und sein Leid, seine Tochter nicht sehen zu dürfen, schildert der Vater im Internet:

Ich liebe meine Mutter und meinen Vater!


Und weil der Vater dabei den Namen seiner Tochter veröffentlichte,  wird er auf Klage der Mutter zur Zahlung von 1000 Euro Ordnungsgeld oder 3 Wochen Ordnungsstrafe vom Landgericht Stade verurteilt. Nebenbei: Für Rechtsanwälte sind dies äußerst lukrative Klagen. Während andere Kindschaftsrechtsprozesse für Rechtsanwälte in finanzieller Hinsicht völlig uninteressant sind, eröffnet sich hier ein lukratives Klagegebiet. So ist es nachvollziehbar, dass diese Klageformen sich zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Ist es möglich, dass aus diesem Grunde hier ein gesundes Maß für Recht, Pädagogik, Psychologie und Moral völlig verloren geht?
Fachleute wundern sich nicht, dass angesichts der vorhandenen juristischen Möglichkeiten manche Auseinandersetzungen über die ehegemeinsamen Kinder in regelrechte Rosenkriege ausarten und das Kindeswohl dabei erst recht auf der Strecke bleibt.

Denn niemand scheint sich dabei Gedanken darüber zu machen, dass solche Formen der Rosenkriege den betroffenen Kindern mehr Schaden zufügen, als ein veröffentlichter Name oder ein veröffentlichtes Kinderbild.  Denn in solchen Namens- und Bilderverbotsklagen wird überhaupt nicht in Erwägung gezogen, dass

  • Prozesse im Namen der Kinder gegen den Expartner unter der missbräuchlichen Beanspruchung von Kindeswohlinteressen, das Kindeswohl besonders beeinträchtigen.
  • Prozesse im Namen der Kinder gegen den Expartner, welche über gesetzliche Unterhaltsansprüche hinausgehen, die Auseinandersetzungen und Feindseligkeiten anheizen und damit dem Kindeswohl mehr schaden, als ein veröffentlichtes Bild oder ein veröffentlichter Name. Die Möglichkeit entspannte Umgangstermine zum Wohle der Kinder wird verbaut und die angeheizte Streitstimmung geht zu Lasten der betroffenen Kinder.
3 Wochen Gefängnis, dafür, dass ein Vater sich erlaubt öffentlich den Namen seines Kindes zu nennen? Die gesetzlichen Grundlagen dafür sucht man vergebens....diese Urteile entstammen der sog. richterlichen Rechtsfortbildung.

Jeder Diebstahl, welcher Dritte schädigt, wird weniger schwer bestraft........


Manch einer empfindet dies als die Kriminalisierung von Vatergefühlen. Was die Tochter wohl denkt, wenn sie einmal erwachsen ist und dann feststellen darf, mit welchen Methoden und Mitteln sie von ihrem Vater fern gehalten worden war?


Für alle Fälle rate ich betroffenen Elternteilen Gerichtsakten aufzubewahren, denn viele erwachsene Kinder möchten gerne die Wahrheit erfahren.......

Kommentare:

  1. Ich möchte gerne die Namen der Mädchen, des Vaters, der Mutter und vor allem der Anwälte, der Richter und der Jugendamtsmitarbeiter offiziell vor der ganzen Welt veröffentlichen. Damit die Welt die Nazi Methoden der modernen deutschen Juristen erfährt. Niemand in Deutschland soll die Wahrheit verstecken. Es wäre das Falschestete.
    Bitte um Zusendung weiterer Info an CEEDeuropa@gmail.com
    Wir werden vor der Welt publizieren.

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  2. Entsorgter Vater17. Mai 2010 um 17:32

    O schöne neue Welt!
    Wenn ein trauriger Vater den Namen seines Kindes nennt, wird er dafür bestraft.
    Wenn aber eine nicht sorgeberechtigte Mutter das Kind entführt, geht sie nicht nur straffrei aus, sondern ihr wird "zur Belohnung" auch noch das Sorgerecht übertragen. Und damit die Sache rund wird, werden auch alle Anträge des Vaters auf Umgang einfach ausgesessen.

    Heute wurde im Radio gemeldet, die Geburtenrate sei erneut zurückgegangen. Die Deutschen sterben aus. Warum auch nicht? Es gibt angenehmere Methoden, sein Geld loszuwerden, als nur zu zahlen, ohne sich an und mit seinem Kind freuen zu können.

    Um den berühmten Satz von de Maistre einmal umzukehren: "Jede Regierung hat das Volk, das sie verdient." Und diese Regierung verdient offenbar kein Volk.

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  3. Sie schreiben:
    "Für alle Fälle rate ich betroffenen Elternteilen Gerichtsakten aufzubewahren, denn viele erwachsene Kinder möchten gerne die Wahrheit erfahren"

    Kommt auf den Grad der Entfremdung an!

    Wir waren damals fünf Geschwister. Der eine etwas füher von der Mutter abgenabelt, die andere Schwester etwas später.

    Heute, nach ca. 35 Jahren, möchte ein Bruder von dieser Geschichte nichts mehr hören und die Mutter einfach nur noch in Frieden unter der Erde "leben" lassen.

    Wie Mütter Familien auslöschen können, wird leider zu wenig in der Öffentlichkeit verbreitet. :-(

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