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Mittwoch, 3. März 2010

Jugendamt verursacht frühkindliche Traumatisierung bei einem Neugeborenen

Das Neugeborene, welches vom Jugendamt direkt in eine Pflegestelle gegeben worden war (als Zwischenstation) bevor es zur Mutter in das Mutter-Kind-Heim hätte wechseln dürfen, ist im Alter von knapp 3 Wochen an einem Magen-Darm-Infekt erkrankt.

Die Großeltern des Neugeborenen sind entsetzt und fragen mich, ob die Mutter-Kind-Trennung und die Konfrontation gleich mit zwei verschiedenen Pflegefamilien innerhalb dieser kurzen Zeit vielleicht der Auslöser für die Erkrankung des Kindes gewesen sein könnte und ob die Trennung von der Mutter wenige Tage nach der Geburt das Kind nicht traumatisieren würde. Des weiteren befürchten Sie, dass die Vorgaben des Jugendamtes, das neugeborene Kind während seines Klinikaufenthaltes in der Nacht alleine zu lassen dem Kindeswohl schaden würde. Die Kinderärzte hätten empfohlen, dass ein Elternteil in der Nacht bem Kind schläft. Das Jugendamt hätte dies aber verboten.

Meine Antwort dazu:
Aus der Hospitalismusforschung ist bekannt, dass Säuglinge, welche bereits in den ersten 3 Wochen derart häufigen Bezugspersonenwechsel über sich ergehen lassen müssen, Schaden nehmen können.

In diesem Fall wurde das Kind nach der Geburt gleich isoliert auf der Intensivstation untergebracht.
Neben der Kindesmutter und dem Kindesvater ist das Kind gleich der avisierten Pflegefamilie im Krankenhaus bei Besuchen übergeben worden.
Da Neugeborene gemäß wissenschaftlichen Studien bereits mit der Stimme und dem Geruch der Mutter, sowie auch mit Stimmen von Personen, welche mit der Mutter in enger Beziehung stehen, vertraut sind und sich naturgemäß in ihrer Nähe wohlfühlen, war die Übergabe des Kindes für 14 Tage in die Hände von zwei unterschiedlichen Pflegefamilien für das Neugeborene äußerst schädlich.

Auf diese Weise wurde vom Jugendamt bereits eine frühkindliche Traumatisierung in die Wege geleitet. Hinzu kommt, dass der jungen Mutter nicht einmal die Möglichkeit gelassen worden war ihr Kind zu stillen. Bekannt ist, dass gerade das Stillen Säuglinge in den ersten Lebenswochen vor Infektionsgefahren schützt ,da das Kind die Immunabwehrstoffe der Mutter über die Muttermilch bekommt und der Stillvorgang außerdem eine emotionale Beziehung und Bindung zur Mutter schafft, welches für unabdingbar hinsichtlich der Entwicklung von Urvertrauen beim Säugling angesehen wird.

Auch dies hat das hier zuständige Jugendamt erfolgreich verhindert, indem der minderjährigen Mutter - entgegen ihrem eigenen Wunsch - noch in der Klinik eine Abstillpille verabreicht worden war.

Nun liegt der Säugling in der Kinderklinik und laut Großeltern empfehlen die Klinikärzte den jungen Eltern dringend beim Kind in der Klinik zu übernachten. Aber die zuständige Jugendamtsmitarbeiterin verbietet sowohl der Kindesmutter, als auch dem Kindesvater, dass sie während der Nacht ihrem neugeborenen Kind beistehen. Das Mutter-Kind-Heim und die Klinik müssen sich - entgegen dem Interesse des neugeborenen Kindes - der unverständlichen Anweisung der hier für den Säugling verantwortlichen Jugendamtsmitarbeiterin beugen.

Diese Vorgehensweise ist nachweislich eine - möglicherweise verursacht durch völlige Unkenntnis der zuständigen Jugendamtsmitarbeiterin hinsichtlich der wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Säuglingsforschung - frühe Traumatisierung des Kindes durch den Eingriff einer staatlichen Behörde, welche eigentlich für die Sicherung des Kindeswohles zuständig sein müsste.

Darf so der "Kinderschutz" in Deutschland aussehen? Bevor hier gehandelt werden kann, hat das neugeborene Mündel des Jugendamts bereits seine ersten massiven frühkindlichen Traumatisierungen hinter sich gebracht.....

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