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Freitag, 26. Februar 2010

Jugendamt trennt minderjährige Mutter von ihrem Kind und "beglückt" Pflegeeltern mit dringendem Kinderwunsch

Ob in diesem Fall nur eine Ahnungslosigkeit von Jugendamtsmitarbeitern zum Kindeswohl, zu wichtigen seelischen Entwicklungsvoraussetzungen usw. die "merkwürdigen" Vorgehensweisen begründen, oder ob hier möglicherweise ein florierendes Geschäft mit Kindern auch bei uns in Deutschland betrieben wird (Baby zu verkaufen - Kinder als Handelsware !?), lässt sich nicht eindeutig ausmachen.

Für Fachleute ist dieser Fall einer 14-jährigen Mutter und eines 19-jährigen Vaters ein unglaublicher Fall von Kindesentziehung und Kindeswohlgefährdung direkt nach der Geburt:

Eine 14-jährige junge Mutter, welche unter der Vormundschaft des Jugendamtes steht, wurde laut Experten in kindeswohlschädigender Weise vom Jugendamt seelisch "gefoltert", obwohl das Jugendamt sowohl für das "Kindeswohl" der 14-jährigen, als auch für das Kindeswohl ihres neugeborenen Kindes zuständig ist......

Die Vormündin der Kindesmutter,welche gleichzeitig Vorgesetzte der Vormündin des Kindes ist, hat bereits am Tage der Geburt, d.h. zwei Stunden später die Mutter aufgesucht und angeordnet, dass das Neugeborene nicht - wie üblich - im Rooming-In in der Nähe der Mutter sein dürfe. Das Neugeborene wurde auf der Intensivstation untergebracht und der jungen Mutter - auf Anordnung der Vormündin - ein Abstillmedikament verabreicht.

Es ist nicht bekannt, ob die durch die Unterbringung auf der Intensivstation entstandenen Mehraufwendungen und Mehrkosten von der Krankenkasse getragen werden. Noch am Tag der Geburt kamen von der Vormündin ausgesuchte "Pflegeeltern" um das Neugeborene zu besuchen. Für die Eltern des Kindes war dieses Erlebnis besonders schwer zu ertragen......

Die Pflegeeltern sind von der Vormündin bestellt worden, obwohl angeblich geplant war, dass die junge Mutter nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus in ein Mutter-Kind-Heim kommen solle.
Die Großeltern des Kindes durften - auch auf Anordnung der Vormündin - ihr Enkelkind nicht sehen. Anstatt dessen durften die "Pflegeeltern" täglich das Kind auf der Intensivstation besuchen.....

Jede Mutter kann sich vorstellen, wie sehr die junge Frau und der Vater unter einer derart menschenverachtenden Behandlung gelitten haben müssen. Auch die Großeltern - welchen ein Besuch des Kindes vom Jugendamt untersagt worden waren - waren schockiert, wie rigoros hier das Jugendamt vorgegangen ist und haben sich aus diesem Grund an die Medien gewandt.

Der Rechtsanwalt des jungen Mannes, welcher möglicherweise zu keinem Zeitpunkt die Interessen des 19-jährigen im Blick hatte, hat nach einem Anruf der Medien bei ihm sofort das Mandat niedergelegt. Nachdem die jungen Eltern den Eindruck gewonnen hatten, dass das Jugendamt seine Ankündigung, dass die Mutter mit dem Kind nach Entlassung aus dem Krankenhaus in ein Mutter-Kind-Heim dürfe, nicht mehr wahr machen wolle,  hat der Vater bei Gericht einen Eilantrag gestellt und darum gebeten, dass das Gericht die Zustimmung für die Sorgeerklärung gibt, da das Jugendamt erfolgreich die Abgabe einer gemeinsamen Sorgeerklärung verhindert hatte.

Die Medien wollen nun abwarten, ob - wie am nächsten Tag nach dem Eilantrag bei Gericht vom Jugendamt zugesichert - das Neugeborene am 03.03.2010 der Kindesmutter übergeben werden wird. Am 05.03.2010 hat das zuständige Gericht die Verhandlung bzgl. der gestellten Eilanträge angesetzt.


Hintergrund: Vater des Kindes ist ein 19-jähriger junger Mann. Er und die 14-jährige Mutter sind ein Paar. Der junge Vater möchte die volle Verantwortung für sein Kind übernehmen. Das Jugendamt hat - entgegen seiner Pflicht zur Beratung hinsichtlich einer Sorgeerklärung - den jungen Vater über seine Rechte im Unklaren gelassen und anstatt dessen dem jungen Vater erklärt, dass er keinerlei Rechte hinsichtlich seines Kindes besitze.......

Die Kindeseltern haben keine Erklärung dafür, dass das Neugeborene von der Mutter  nunmehr 14 Tage lang getrennt und in zwei verschiedenen Pflegefamilien untergebracht worden ist. Eine solche Vorgehensweise lässt sich nicht unter dem Aspekt des Kindeswohles des Neugeborenen erklären.......

Im Gegenteil: Da die Kindesmutter nach Entlassung aus der Klinik direkt die Möglichkeit hatte in einem Mutter-Kind-Heim untergebracht zu werden, lässt sich die Vorgehensweise des Jugendamtes überhaupt nicht als sinnvolle Maßnahme verstehen. Ein Neugeborenes, welches in dieser Form von der Mutter getrennt wird, um dann innerhalb von 14 Tagen von zwei verschiedenen "Pflegefamilien" versorgt zu werden........diese Vorgehensweise könnte auch bedeuten, dass hier getestet werden soll, wo das Neugeborene - entgegen seinen Kindesinteressen - auf Dauer untergebracht werden soll.

Böse Zungen behaupten, dass möglicherweise eine Pflegefamilie sich gegenüber den Jugendamtsmitarbeitern hinsichtlich ihres "Kinderglückes" etwas deutlicher erkenntlich gezeigt haben könnten.....

Auch das medizinische Personal in der hier zur Rede stehenden Klinik kann das Handeln dieses Jugendamtes nur schwer nachvollziehen. Da das Jugendamt für die Kindesmutter und das Kind die Vormundschaft ausübt und der Kindesvater vom Jugendamt gezielt ausgeblendet worden ist, befürchten Fachleute, dass hier der Versuch gestartet werden sollte oder gar soll - ohne dass hierfür eine gesetzliche Grundlage besteht - Pflegeeltern mit einem lang ersehnten Kinderwunsch zu beglücken. Insider gehen davon aus, dass hier durchaus auch finanzielle Anerkennungen an die in diesem Fall so "engagierten" Jugendamtsmitarbeiter gegeben werden könnten. Da Jugendämter keine übergeordneten Kontrollbehörden haben, können solche Vorgehensweisen von den Mitarbeitern ohne große Behinderungen abgewickelt werden......und bleiben in der Regel unentdeckt.

Siehe dazu den unglaublichen Fall des Jugendamtes Mannheim. Dort war einer durchreisenden Bulgarin das Kind weggenommen und auf dubiosem Wege zur "Adoption" frei gegeben worden. Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass die Dolmetscherin für den "Adoptionsvertrag" welchen die bulgarische Mutter unterschrieben hatte überhaupt kein bulgarisch sprechen konnte .......Insider gehen auch hier von keinem Einzelfall aus. Die Mutter hatte Glück, dass eine Familienrichterin hier misstrauisch geworden war.  Siehe auch:

Ein wahrer Sonntagskrimi

von Monika Armand, 02. August 2009, 17:35

Dieser "wahre" Krimi wäre vermutlich nicht denkbar, wenn Jugendämter einer tatsächlichen Kontrolle unterstünden. Er wäre nicht denkbar, wenn Jugendämter sich an die gesetzlichen Vorschriften des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) halten würden und er wäre nicht denkbar, wenn Jugendämter eine echte Kontrollbehörde hätten. Für einige sehr sorgfältig arbeitende Jugendämter in Deutschland ist dieser "Krimi" vermutlich ebenso unfassbar, wie für mich und viele andere......
Dieser "wahre Krimi" ist wieder ein Beleg, dass Jugendämter nach freiem Ermessen und ohne jegliche Kontrolle auch die Grenzen der Gesetze überschreiten und sich in strafrechtlich relevanter Manier aufführen (§ 235 StGB Kindesentziehung und Kindeswohlgefährdung). In diesem Fall werden ein adoptionswilliges Ehepaar, eine bulgarische junge Mutter, welche in Deutschland sehr viel Leid und Ungemach erfahren musste (zur Prostitution gezwungen, Kreditbetrug) und ein zwischenzeitlich 1 1/2 -jähriges Kind regelrecht zu Opfern des angeblich zum Kindeswohle agierenden staatlichen Wächteramtes:

Der Fall:

Das Jugendamt Mannheim hat einer bulgarischen Mutter, welche auf dem Weg zurück in ihre Heimat nach Bulgarien war und wegen der vorzeitigen Wehen in einer Mannheimer Klinik entbinden musste, kurzerhand das Baby weggenommen und umgehend eine Adoptionsvermittlung begonnen.
 weiter hier:Ein wahrer Sonntagskrimi

Nachtrag vom 01. März 2010 - Beispiele fragwürdiger Kindeswegnahmen des Jugendamtes Oldenburg:

"Mit gebrochener Stimme stammelt sie: „Mein Baby kam zu Pflegeeltern. Ein Lehrer-Ehepaar, das kinderlos geblieben war."
Was passiert da im Jugendamt Oldenburg? Mir wurde auch das Baby weggenommen

und

Jugendamt Oldenburg nahm diesen Eltern vor einem Jahr ihre sechs Kinder weg Gebt uns endlich unsere Kleinen zurück
von ASTRID SIEVERT
Ungewöhnliche Demo gestern in der Oldenburger City. Verzweifelte Mütter und Väter versammelten sich vor dem Jugendamt, riefen über Megaphon: „Gebt uns unsere Kleinen zurück.“ Sie alle sehen sich als Opfer der Behörde, die Ihnen die Kinder weg nahm.

Kommentare:

  1. oh mann nimmt das den kein ende meine zwei sind auch weg und ich hoffe ich bekomme sie bald wieder
    wenn ich sowas lese werd ich sauer und traurig weil keiner wirklich weis wie viel kinder mit bekommen

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  2. so läuft das hier nunmal. wurde selbst mit 17 mutter von zwillingen der papa steht und immernoch zuseite und war zu dem zeitpunkt der geburt schon 20. uns wurde zugesichert die beiden könnten mit mir sofort nach hause um im haus meiner verstorbenen oma direkt neben dem meiner mutter mit dem papa zu leben. pustekuchen. 2 std nach der geburt kam ein anruf die beiden werden mir weggenommen. dank anwalt konnte es aus eine mutter-kind-einrichtung begrenzt werden. nach 3 monaten (mindest zeit in solch einer einrichtung) kam nur positives feedback sodass ich wieder dank anwalt nach hause durfte obwohl das jugendamt alles versucht hat das zu verhindern. und alles nur weil 1. der papa nicht aufgeklärt wurde und angeblich "keine rechte hat" und 2. weil ich in den 2 std nach der geburt nicht bei den kleinen war was mir aber NICHT MÖglich WAR da ich nen kaiserschnitt hatte und die beiden auf der intensiv waren die leider im bett nicht erreichbar war. es hilft definitiv nur kämpfen und alles über den anwalt laufen lassen. am besten schließt man sobald die entscheidung für das kind gefallen ist wenn amn minderjährig ist durch die eltern eine rechtsschutzversicherung ab. grundsätzlich sollten meiner meinung nach neue regelungen her da nicht jeder unter 18 gleich überfordert ist. alter ist kein garant für "gute eltern" und eine gute versorgung

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  3. Wie ist denn der Fall mit der 14jährigen und dem 19jährigen ausgegangen? Es ist ja schon mal überhaupt nicht wahr, dass die Mutter keine Rechte hinsichtlich ihres Kindes hat. Das schätzt das Jugendamt falsch ein. Sie hat tatsächlich trotz ihres jungen Alters die elterliche Sorge, nur dass diese bis zu ihrer Volljährigkeit ruht. Sie darf ihr Kind nicht gesetzlich vertreten, ihr steht aber die Personensorge zu. Außerdem darf sie trotz ihrer Minderjährigkeit dem Vater die elterliche Sorge übertragen. Da er erwachsen ist, hätte er dann die volle und umfängliche elterliche Sorge. Damit würde die Amtsvormundschaft des Jugendamtes AUTOMATISCH enden!!! Ich verstehe nicht, wie das Jugendamt die Möglichkeit hat, eine Sorgerechtserklärung zu verhindern....

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