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Dienstag, 2. Februar 2010

Jugendamt Stadt Geldern ignoriert gerichtlichen Umgangsbeschluss seit mehr als einem Jahr

Der Leiter des Jugendamtes der Stadt Geldern, die Leiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes und gleichzeitige Vormündin, sowie der Bürgermeister Ass. Jur. Ulrich Janssen versichern dabei, dass das alles seine Richtigkeit hat.

Der Leiter des Jugendamtes der Stadt Geldern legt dazu eine Eidesstattliche Versicherung ab, wonach (Zitat - vollständige Fassung hier: Donnerstag, 28. Januar 2010
 Unterlassungsklageverfahren II des Bürgermeisters Ulrich Janssen gegen mich: "Gegendarstellung der Stadt Geldern"):

 

Nun mögen meine Leser sich selbst ein Bild davon machen, ob dieser Umgangsbeschluss vom 14.11.2008 kein Gerichtsbeschluss sein soll, welchen das Jugendamt der Stadt Geldern als Vormund dazu verpflichtet, den Großeltern Umgang zu gewähren.




Die Großeltern haben ihr Enkelkind seit mehr als einem Jahr nicht mehr gesehen. Auch der Vater des Kindes hat sein Kind seit mehr als einem Jahr nicht mehr gesehen und bekommt keine Auskunft vom Jugendamt über sein Kind.

Das Enkelkind  lebte seit seiner Geburt bis einschließlich seinem 6. Geburtstag bei seinen Großeltern und hatte regelmäßigen Kontakt zu seinen Eltern, bis das Jugendamt der Stadt Geldern einen Antrag beim Vormundschaftsgericht gestellt hat und eine Rechtspflegerin dem Jugendamt die Vormundschaft übertragen hat.

Beim Herausgabetermin wurden vom Beistand der Großeltern Bilder gemacht. Der Bürgermeister Ulrich Janssen übernimmt hier eine Aufgabe, bei der die Frage erlaubt ist, ob er überhaupt diese Aufgabe übernehmen darf. Und er versucht das Enkelkind von der Großmutter wegzuholen. Eigentlich hat ein Bürgermeister nur die Aufgabe der Dienstaufsicht über ein Jugendamt. Die Aufnahmen entstanden, nachdem die Vormündin von den Großeltern die Herausgabe verlangt und bereits die Polizei benachrichtigt hatte. Der zuständige Familienrichter hatte danach den Bürgermeister darauf aufmerksam gemacht, dass eine Herausgabe alleine einem Richter vorbehalten ist und das Jugendamt hier seine gesetzlichen Befugnisse überschritten hat. Siehe dazu: Blogbeitrag vom Freitag, 13. November 2009
Stadt Geldern: Sorgeberechtigte Großeltern und gleichzeitige Vormundschaft des Jugendamtes (Teil 2)
Aktennotiz Richter am amtsgericht vom 25.10.2007

19 F 283/07
Vermerk:
Nach Durchsicht der Akte 10  VII T 5/02 habe ich Frau XX (Rechtspflegerin) darauf hingewiesen dass sämtliche Entscheidungen über eine Herausnahme des Kindes dem Richtervorbehalt unterliegen.
Sie wird sich auf die Entscheidung in der Hauptsache über die Entlassung des Vormundes beschränken.
Ferner habe ich den Bürgermeister der Stadt Geldern, Herrn Janssen, telefonisch darauf hingewiesen, dass die Entlassung des bisherigen Vormundes und die Bestellung der Stadt Geldern als Vormund keine gewaltsame Herausnahme des Kindes aus der bisherigen Pflegefamilie gegen deren Willen erlaubt. Hierzu ist ein Antrag auf Herausgabe des kindes, ggfls. im Wege der einstweiligen Anordnung zu stellen.                                     AG Geldern, 25.10.07
Unterschrift, RAG

Bilder Enkelkind - Großmutter - Zugriffsversuch Bürgermeister Ulrich Janssen



Hier findet das Enkelkind leider nur einen vorläufigen Schutz bei seiner Großmutter. Deutlich sichtbar, wie eng sich das Kind an seine Großmutter kuschelt......Seit mehr als einem Jahr durfte die Großmutter ihren Enkel nicht mehr im Arm halten. Psychologische Fachleute wundern sich nicht, dass das Jugendamt nach einem mehr als einjährigem Umgangsentzug das Kind wegen aufgetretener Aggressionen in die Psychiatrie bringen musste.............

Kommentare:

  1. Liebe Frau Armand,
    kein gesetzeswidriges Handeln also...Tja wenn ein deutsches Gerichtsurteil weder für einen Herrn Bürgermeister noch für eine Frau ASD zählt, wie soll man es denn dann nennen? Hm, evtl....Kindesraub? Oder... Korruption? Oder evtl Erpressung und Nötigung? Man könnte es auch Kindesentführung und Kindesmisshandlung nennen, was die ach so ehrenwerte Dame ASD und Herr Jansen betreiben.
    Wenn das aber seit neusten in Deutschland legal ist, Kinder von ihren Familien zu verschleppen, Gerichtsurteile nicht einzuhalten, Kinder vor einer Gerichtsverhandlung ohne richterlichen Beschluß in eine Psychiatrie einzuweisen, und keinen Kontakt zur Familie des Kleinen zuzulassen, ja dann, aber nur dann handeln Bürgermeister und ASD gesetzeskonform.
    Frau Armand, da kann man nur froh sein, dass Sie solche Korruption und Gesetzesbrüche immer und immer wieder aufzeigen. Liebe Grüße Katja

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  2. Ich bin ein ähnlicher Fall. Leonie Wichmann lebte 6 Jahre gut bei mir, dann wurde sie "in Obhut genommen". Jetzt lebt sie in der Psychiatrie und ich soll nach dem Willen der Staatstanwaltschaft in Haft weil ich Leonie nicht dem Jugendamt übergeben habe. Leonie wollte bei mir bleiben. Seit dem 26.11.2008 habe ich sie weder gesehen, noch offiziell etwas von ihr gehört, sogar Päckchen werden verweigert. In unserem Fall hat eine Amtsrichterin ihren Willen durchgesetzt, um Leonie ging es dabei nie. Leonie wird wie eine Leibeigene behandelt von der Amtsrichterin Czyszke und der Kindesmutter, welche eine Persönlichkeitsstörung hat und kein gefühl für Leonie. Leonie besucht noch nicht einmal eine Schule.
    Hier ist unsere Geschichte, das Ende ist noch offen, denn ich gebe nicht auf:

    http://leonie-wichmann.blogspot.com/2009/10/das-ist-unsere-geschichte.html

    Mit freundlichen Grüßen

    Birgit Wichmann
    Wien

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  3. Hallo, ich befinde mich gerade in einer akuten Situation dessen ich einen Umgangsbeschluss aus 9/2010 vom OLG Dresden habe. Den vierten übrigens, nach dem die 3 vorher gehenden vom Amtsgericht Fam.G Auerbach ebenso in herkömmlicher Weise unterwandert und boykottiert durch das Jugendamt verliefen, bis hin zu völligen Zerfall von Umgangskontakten.
    Die Kinder um die sich diese Sache dreht, sind meine beiden jüngsten Kinder Paul und Linda Windt, inzwischen 10 und 8 Jahre alt.

    Aktuell nun folgendes. Am 22.12.2010 habe ich die Beiden letztmalig, nahezu regelmäßig aus dem voran gegangenen Umgangsbeschluss sehen können, dann begann wieder die intensivere Phase, der Anstrengungen des Jugendamtes und der Pflegepersonen, die Umgänge zu verhindern und wieder einzustellen. Es dauerte tatsächlich 3 Jahre und 9 Monate bis zur konkreteren Beantwortung meiner Frage an die Pflegepersonen, wie diese sich, da diese nun erneut begannen, den geregelten Umgang des Gerichtsbeschluss zu ignorieren, vorstellen können, wie meine Kinder nun aus derer Sicht zu ihren Recht kommen können, mich als ihre Mutter sehen zu können, Umgang mit mir zu haben.

    All die Zeit war ich nicht untätig, meinen Kindern und mir, weiterhin zu ermöglichen uns sehen zu dürfen, Umgang zu haben. Ich schrieb an das Jugendamt, war zu Terminen dort, schrieb den Pflegepersonen, dem leiblichem und teilsorgeberechtigtem Vater und dessen Bruder, welcher in Punkto Umgangstermine für das bringen und holen zuständig war. Es passierte nicht's, nichts und auch keinen Antwort auf meinen Frage, statt dessen nur immer weiter Vorwürfe vom leiblichen Vater meiner Kinder Paul und Linda, ich würde den Umgang nicht wollen, die Kinder vera....und und und. Inzwischen ist es so, dass ich mich ,,traute'' den Umgangsbeschluss wieder aktiv zu vollziehen, will heißen, das ich am 16.10.2015 und 30.10.2015 zur im Beschluss geregelten Umgangszeit vor Ort bei den Kindern am Wohnort bin (steht auch so im Beschluss, das der Umgang in Wohnortnähe der Kinder sein soll), warte dort die betreffende Zeit (14:45 Uhr - 18:00 Uhr), das mir die Kinder heraus gegeben werden und es passiert nicht's. Doch das was passiert, sind Lügen, Ausreden und der Hinweis, es wäre kein Umgang, der Beschluss null und nichtig gültig und ,,abgenutzt''. Die hinzu gezogenen Polizei (30.10.2015) wird bei der Frage nach dem Aufenthalt der Kinder eiskalt angelogen. Sie können nichts machen, würden die Kinder gern zuführen um Umgang. Meine Kinder ,,arbeiten'' derweil in einer Kelterei für 2,50 € die Stunde und wurden nicht informiert, das ich zum Umgang komme.

    Ines Thoß
    Laage-kämpft im Vogtland um Durchführung des Umgang aus einem Umgangsbeschluss aus 9/2010

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