Blog durchsuchen

Dienstag, 12. Januar 2010

Methoden der Umgangsvereitelung in Kinderheimen und erziehungsfeindliche Bevormundung der Kinder

Immer wieder erreichen mich Mitteilungen von Eltern, welche berichten, dass ihre Kinder hinsichtlich wahrgenommer Umgangskontakte (telefonisch und direkt) von ErzieherInnen in Kinderheimen eingeschüchtert, reglementiert und traktiert werden.
In vielen Kinderheimen werden Umgangskontakte nicht gerne gesehen, Kinder erpresst und Umgangskontakte unterbunden, wenn aus Sicht der Erzieher sich Kinder nicht "richtig" verhalten haben.

Gefängnisinsassen können und dürfen Besuche und Telefonkontakte ohne das ständige Mithören von Aufsehern wahrnehmen.
"Kinderheiminsassen" werden diese Grundrechte in der Regel verwehrt. Telefonkontakte mit Eltern werden - auch bei älteren Kindern - von Erziehern beaufsichtigt und mitgehört. Auch Umgangskontakte finden  - auch ohne gerichtliche Anordnung - nur im Beisein von Erziehern statt.

Hier werden Eltern und Kinder in gesetzeswidriger und vor allem grundrechtswidriger Weise von Jugendämtern und den meist kirchlichen freien Trägern bevormundend und herabsetzend behandelt.
Obwohl der Gesetzgeber im Jahre 2000, das Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung ( § 1631 BGB) beschlossen und verkündet hat, scheint dieses Gesetz nicht für Kinder, welche unter der Vormundschaft von Jugendämtern stehen, zu gelten.

Kaum zu glauben, dass solche Vorgehensweisen in einer Demokratie überhaupt möglich sind......
 Kaum zu glauben, dass der deutsche Staat derartige Machtmissbräuche trotz deutscher Historie immer noch zulässt......und die Gültigkeit von Gesetzen in eigenen Belangen dank staatlichem unkontrolliertem Erziehungsmonopol in Frage stellt.......


FAZIT: Gefängnisse bieten mehr Freiheiten, als Kinderheime.......wen wundert es, dass Kinder in Heimen ihr liebloses Zuhause als "Kinderknast" bezeichnen.....

In der Pädagogik werden solche Vorgehensweisen nicht befürwortet, sondern vielmehr einer sog.  Schwarzen Pädagogik zugerechnet. Zur schwarzen Pädagogik zählen dabei alle Methoden, welche weder pädagogisch, noch psychologisch sinnvoll sind und die Menschenwürde der Heranwachsenden missachten. Es gibt einige psychologische Gutachter, welche nicht davor zurückschrecken Methoden der schwarzen Pädagogik in ihren gutachterlichen Schlussfolgerungen den Familiengerichten (oft auf Wunsche der Jugendämter) auch zu empfehlen.....


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen