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Donnerstag, 14. Januar 2010

"Besitzstandswahrungen" von Jugendämtern - Ursache:neurotische Angsstörungen der zuständigen Sozialarbeiter ?

Im Beitrag: "Besitzstandswahrungen" von Jugendämtern und dauerhafte Verstöße gegen Menschenrechte" habe ich bereits darauf hingewiesen, dass Kinder, welche einmal unter die Vormundschaft von Jugendämtern gestellt sind, von Jugendamtsmitarbeitern oft wie ihr persönliches "Eigentum" betrachtet und behandelt werden.

Nun liegt mir ein Fall vor, bei welchem die Kindesmutter ein gutes Verhältnis zur Pflegemutter ihrer Tochter hat und die Umgangskontakte zunehmend ausgedehnt worden waren. Ein Geschwisterkind lebt bei der Mutter.

Die Mutter hat im Dezember beim Familiengericht eine Rückführung ihrer Tochter beantragt und prompt wurde der zuvor großzügig gehandhabte Umgang mit der Tochter vom Jugendamt komplett unterbunden. Wie bereits im Blog berichtet, ist das Jugendamt zu derartigen Grundrechtseingriffen nicht befugt. Einschränkungen des Umgangs unterliegen dem Richtervorbehalt, d.h. das Jugendamt müsste beim zuständigen Familiengericht für die Umgangsbeschränkungen einen Antrag stellen und diesen gemäß § 35 SGB I nachvollziehbar begründen. Hier könnte also die Mutter eine Feststellungsklage beim zuständigen Verwaltungsgericht anstrengen, welches der Mutter das ungesetzliche Handeln des Jugendamtes bestätigen müsste....

Diese Vorgehensweise der plötzlichen Umgangsbeschneidung ähnelt doch sehr den Vorgehensweisen von umgangsboykottierenden Elternteilen. Auch diese betrachten Kinder als "Besitz" über welchen sie - auch gegen deren Bedürfnisse und Wünsche - nach Gutdünken meinen "herrschen" zu dürfen. Man darf sich also fragen, welche persönlichen Probleme die hier zuständigen Jugendamtsmitarbeiter haben, wenn diese ohne nachvollziehbare Gründe nach einem Rückführungsantrag sämtlichen Umgang mit dem Kind untersagen. Man darf sich daher zu Recht fragen, welche psychischen Ursachen hinter derartigem "irrationalem" und offenkundig kindeswohlschädigendem Handeln stehen könnten:

Ein Psychologischer Psychotherapeut meinte dazu: 

"Sofern die Mitarbeiter keine sachlichen Gründe für den plötzlichen Umgangsentzug und für die mangelnde Unterstützung zur Rückführung des Kindes zur Mutter vortragen können, kann möglicherweise davon ausgegangen werden, dass jene Mitarbeiter unter einer neurotischen Angststörung (ICD F.43) leiden. Merkmal dieser Störung ist, dass die betroffenen Personen unter Kontroll- und Machtverlustängsten leiden.

Angesichts solcher Feststellungen sollte man sich fragen, ob nicht vor Aufnahme einer Mitarbeit bei einem Jugendamt ein psychologisches Gutachten angefertigt werden sollte, damit ausgeschlossen werden kann, dass "psychische" Störungen von Jugendamtsmitarbeitern die eigentliche Ursache für misslungene staatliche Hilfen zur Erziehung sein können.........

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