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Mittwoch, 14. Oktober 2009

Christliche Nächstenliebe in katholischem Kinderheim durch absolutes Kontaktverbot ?

Die Heimleitung verschickt mutmaßlich an alle Eltern ein absolutes Kontaktverbot. Doch auch dieses Kinderheim müsste wissen, dass Eltern bei Heimunterbringung ein Umgangs- und Auskunftsrecht (§§ 1684 ff. BGB) mit bzw. über ihre Kinder haben.

"Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst"

so predigt auch die katholische Kirche. Diese "Nächstenliebe" geht aber nicht so weit, dass eine Mutter gar den Boden des Kinderheimes oder sich etwa in seiner Nähe aufhalten darf........zumindest möchte das der Heimleiter nicht.

Ohne Angabe von irgendwelchen Gründen, liegt ein Einschreiben des Heimleiters vor. Einer Mutter wird verboten sich dem Kinderheim zu nähern. Man hätte ja verstehen können, wenn jene Mutter irgendwelche Aktionen unternommen hätte und den reibungslosen Ablauf im Kinderheim gefährdet hätte,so dass ein solches Verbot nachvollziehbar gewesen wäre.

Jedoch liegt nichts dergleichen vor. Ein Verbot wird einfach so ausgesprochen und man darf sich als Außenstehender so seine Gedanken machen, was wohl hinter den Mauern dieses katholischen Kinderheimes vor sich geht. Herrschen in diesem Kinderheim an Stelle von christlicher Nächstenliebe am Kind möglicherweise ganz andere Prinzipien, wie wir zuhauf aus den Klagen ehemaliger Heimkinder kennen? Diese Geheimnisse möchte das Heim verständlicherweise für sich behalten.

Offenbar sind die "dunklen" Flecken in manchen christlichen Kinderheimen auch heute noch zu finden......:

Entschädigung für ehemalige Heimkinder? Prügel im Namen Gottes In vielen Nachkriegs-Kinderheimen herrschte Gewalt. Ehemalige Heimkinder berichten von Prügel und seelischen Grausamkeiten, viele sind bis heute traumatisiert. Im Bundestag wird am Mittwoch (26.11.08) über mögliche Entschädigungen beraten. Zu Recht, findet Klaus Esser, Leiter eines Bethanien-Kinderdorfs, dessen Geschichte ebenfalls dunkle Flecken hat.

11. Februar 2006 HEIMKINDER-SCHICKSALE "Wie geprügelte Hunde" Von Peter Wensierski "Sie wurden geschlagen, erniedrigt und eingesperrt. Unter oft unvorstellbaren Bedingungen wuchsen in den fünfziger und sechziger Jahre Hunderttausende Kinder und Jugendliche in kirchlichen Heimen auf. "Wir waren Zwangsarbeiter", sagen sie heute. Ein dunkles Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte."

denn zu diesem Kinderheim findet man im www folgende Bemerkung:
"Das Arbeitsklima könnte besser sein! Mobbing"......Betriebsrat darf nicht gegründet werden!


Ich denke, man darf sich zu Recht Sorgen machen.

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