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Dienstag, 15. September 2009

Rechtsanwalt verlangt von seinen Mandanten die "Zwangsbegutachtung"

Eigentlich sollen Rechtsanwälte ihren Mandanten beistehen. In zwei Fällen aus Mönchengladbach ist ein Rechtsanwalt seinen Mandanten in Sorgerechtsverfahren regelrecht in den Rücken gefallen:

In einem Fall hat er seine Beschwerde beim OLG zurück gezogen und seinen Mandanten damit schweren Schaden zugefügt und in einem anderen Fall drohte er, seine Beschwerde zurück zu ziehen.

Der Beistand des letzten Falles konnte beobachten, wie dieser RA seine Mandantin schmerzhaft am Arm packte und ihr mitteilte, er habe zuvor mit dem Richter gesprochen und sie müsse sich begutachten lassen, auch wenn das Bundesverfassungsgericht längst bestätigt hat, dass Zwangsbegutachtungen verfassungswidrig sind.... und jeder Bürger das Recht hat eine Begutachtung abzulehnen

Dabei dürfe ihm diese Ablehnung nicht nachteilig ausgelegt werden.

FAZIT:
Anstatt die Grundrechte seiner Mandanten zu verteidigen zwingt dieser Anwalt seine Mandanten dazu, an einem rechhtswidrigen Eingriff teilzunehmen. Nennt man so etwas nicht "Parteiverrat"?
Wer dem Link "Parteiverrat" folgt, muss leider feststellen, dass eine eindeutige klare Definition dazu nicht vorliegt.......

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