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Samstag, 4. Juli 2009

Abmahnung durch Curare e.V. an mich - Curare e.V. bislang ohne Ersatz im Vorstand

Die einzig verbliebene Vorständin der Curare e.V. hat mich abgemahnt, dass ich nicht behaupten dürfe, der neue "Vizevorstand" sei noch nicht gewählt, d.h. durch die Mitgliederversammlung bestätigt und beim Registergericht formgültig angemeldet. Dieses Schreiben hat der noch nicht bestätigte "neue" Vizepräsident mit den Worten bestätigt:

"Abmahnung - strafbewehrte Unterlassungserklärung vom 29.06.2009"
Sehr geehrte Frau Armand,
wird hiermit die Erklärung vom 29.06.2009 bestätigt, weil der Vorstand xxx die Übertragung des Bearbeitungskomplexes einstimmig beschlossen hat.

Präsidium Curare e.V.
durch
xxx
Viezepräsident

Heute habe ich vom Registergericht Köln folgendes Schreiben (datiert vom 02.07.2009) erhalten:
Curare e.V. - Vereinsregister 127 46

"Da sich im Vorstand Veränderungen ergeben haben, wurde der Verein mit Schreiben vom 08.06.2009 gebeten, diese anzumelden.

Die formgültige Anmeldung ist bisher noch nicht eingegangen."

Meine Ausführungen sind also bestätigt worden und die "Abmahnung" der Vorständin ist völlig haltlos und ungerechtfertigt. Ob ich meine Spende in Höhe von 150 Euro, welche ich wegen groben Undanks zurück gefordert habe, wieder bekomme ist fraglich. Hinzu kommt, dass ich ehrenamtlich für Mitglieder des Vereines tätig war, was jedoch den verbliebenen Vorstand nicht hindert, als Dankeschön dafür gegen mich harsche Beleidigungen auszusprechen.

Auch ein Prozessgegner der Curare e.V. musste sich von einem Mitglied am 01.07.2009 beleidigen lassen. All das schadet der Curare e.V. und seinen Mitgliedern. Denn zunächst haften die Mitglieder auch für das Handeln von Vorständen, wobei hier das Verhalten dem Ehrenmitglied direkt zugeordnet werden kann und ggf. eine direkte Haftung vorliegt.

Diese Entwicklung ist sehr bedauerlich für einen Verein, welcher sich um Menschenrechte kümmern möchte. Mögen die Mitglieder in einer hoffentlich bald stattfindenden Mitgliederversammlung dafür Sorge tragen, dass dieser Verein wieder auf die rechte Spur kommt. Denn eigentlich braucht diese Organisation dringend einen Vorstand, welcher tatsächlich an den Menschenrechten interessiert ist und nicht selbst die Menschenrechte Dritter mit Füßen tritt.

Kommentare:

  1. Das ist nicht der erste Verein, der mit viel Idealismus gestartet ist, um sich dann im Wust von Egoismen, Eitelkeiten, Satzungen, Paragraphen ... zu verstricken. Ich weiß schon, warum ich Vereine meide wie die Pest!

    Liebe Grüße
    Ralf

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  2. Das Problem bei Vereinen ist, dass ihnen grundsätzlich jeder beitreten kann. Werden Vereine gegründet, die gegen irgendeine Form von Unrecht antreten wollen, so geht es sehr schnell, dass sie von solchen unterwandert werden, die das ursprüngliche Anliegen von innen sabotieren.

    Das gilt nicht nur für Vereine, sondern auch für Parteien. Auf dem Wege wurde aus einer basisdemokratischen und sozialen Umwelt- und Friedenspartei (Die Grünen) ein Handlanger des Großkapitals, aus einer sozialen SPD ebenfalls.

    Im Grunde kann man nur geheimbündlerische Organisation betreiben, wenn man hehre Ziele verfolgt, und dann mit den selben Mitteln kämpfen: Organisationen verdeckt unterwandern und verdeckt beherrschen.

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