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Dienstag, 23. Juni 2009

Verbliebener Vorstand der Curare e.V. macht Druck auf (Nicht-)Mitglieder

nachdem bei der Curare e.V. Herr Romer sein Amt aus wichtigem Grund niedergelegt hat, ist Herrn Romer auch die Schatzmeisterin Frau Brigitte Grams mit ihrer Amtsniederlegung - ebenfalls aus wichtigem Grund - gefolgt.

Obwohl laut Satzung und auch entsprechend der Vereinsgesetzgebung neue Vorstände nur über eine Mitgliederversammlung gewählt werden können, wurde ein neuer stellvertretender Vorstand in einer Sitzung des verbliebenen Vorstandes am 13.06. 2009 bestimmt. Damit existiert - nach den Buchstaben des Gesetzes - im Prinzip kein rechtlich anerkannter stellvertretender Vorstand.

Der Verein hat laut eigener Satzung (§ 5, Satz 5.) auch keine "anerkannten" Mitglieder, da - soweit bekannt - keine Mitgliedsbescheinigungen und keine Mitgliedsbestätigungen durch den bisherigen Vorstand erteilt worden sind.

Ungeachtet dieses Umstandes wird nun ein von mir betreutes ehemaliges "Mitglied" , welches seine schwebend unwirksame Mitgliedschaft gekündigt hat, nun aufgefordert, Mitgliedsbeiträge bis zum Ende seiner "Mitgliedschaft" zu bezahlen.

Dieses Mitglied war von der Curare-Vorständin in der Vergangenheit aufgefordert worden "Aufwandsentschädigungen" von über 450 Euro auf das Privatkonto der Vorständin zu bezahlen.Obwohl dazu keine Rechnung und keine Darstellung des tatsächlich entstandenen Aufwandes vorlag.......(siehe dazu den Beitrag:
Wenn (Jugendamts-)Betroffene sich Vereinen anschließen....)

So werden Jugendamtsbetroffene plötzlich erneut zu Betroffenen....dieses Mal zu Betroffenen eines Vereines welcher sich eigentlich für Menschenrechte einsetzen möchte....Schade....

Kommentare:

  1. übel, ganz übel. daß sie solche gerüchte streuen, frau Armand. so ganz ohne nachweise, ohne zeugen.

    mir fällt auch auf, daß sie die frau vorsitzende von curare e.v. gar nicht beim namen nennen. gibt es dafür einen bestimmten grund? weil sie keine unterlassungsklage riskieren möchten? oder wollen sie gar selbst eine strafanzeige tätigen? oder haben sie das bereits getan und dürfen keine einzelheiten mehr veröffentlichen - sie wissen schon, stgb und zvo etc...

    was bezwecken sie eigentlich mit ihrer veröffentlichung?
    rufen sie ihre leserschaft auf, aktiv zu werden? oder sind sie beauftragt zur wahrung der interessen besagten ex-curare-mitglieds? weil sie sich gar so echauffieren. oder hatte er wegen nichtzahlung rechtliche konsequenzen zu tragen? hatte er überhaupt die zahlungs"aufforderung" - evt. auch schriftlich?

    sie schrieben:
    Der Verein hat laut eigener Satzung (§ 5, Satz 5.) auch keine "anerkannten" Mitglieder, da - soweit bekannt - keine Mitgliedsbescheinigungen und keine Mitgliedsbestätigungen durch den bisherigen Vorstand erteilt worden sind.

    laut wikipedia besagt das bundesdeutsche vereinsrecht über die mitgliedschaft folgendes:

    "Die Mitgliedschaft im Verein wird entweder durch Mitwirkung als Gründer oder durch Beitritt erworben. Der Beitritt ist ein Vertrag zwischen dem Verein und dem neuen Mitglied, setzt also dessen Antrag und die Annahme durch den Verein, in der Regel vertreten vom Vorstand, voraus.Die Rechte aus der Mitgliedschaft sind nicht übertragbar und nicht vererblich.[...]"

    eine schriftliche bescheinigung in der mitgliedschaft ist im vereinsrecht nicht vorgeschrieben - nachdem im deutschen rechtswesen auch mündliche vereinbarungen durchaus vertragswirksam sind.

    ich weiß, es ist etwas umständlich sich vollumfänglich zu informieren, aber genau das möchte ich ihnen, sehr geehrte frau Armand nahelegen. bevor sie wieder hanebüchenes von sich geben.

    gez.
    eine, die es besser kann :P

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  2. Ich kann mir denken, wer hier schreibt. Vorab: Diesen Beitrag hätte ich nicht geschrieben, wenn es weder Nachweise, noch Zeugen gäbe. Sie verkennen, dass auch Betroffene, sich mit "Tagessätzen" und "Aufwandsentschädigungen",für welche noch verlangt wird, dass diese unbedingt in bar ausgehändigt oder direkt auf das Privatkonto eines Vereinsvorstandes überwiesen werden sollen, nicht Verdacht schöpfen, dass das Vorgehen jenseits von Recht und Gesetz ist.

    Einen solchen "Verdacht" äußere ich selbstverständlich nur deshalb, weil mir die Beweise hierfür vorliegen. Allerdings ist ein Blogbeitrag kein gerichtlicher Schriftsatz und Sie werden daher auch keine "Beweise" im Rahmen eines Blogbeitrages finden.

    Wie Sie sehen, es geht hier nicht um Gerüchte, sondern um belegte Tatsachen, ansonsten würde ich das auch nicht schreiben.

    Offenbar verkennen Sie die Bedeutung eines Vereines. Ein Verein besteht aus seinen Mitgliedern. Vorstände haben die Interessen der Mitglieder zu vertreten und nicht in Alleinherrschaft über Mitglieder zu bestimmen.

    Die Vereinsrichtlinien finden sich im BGB und in der jweiligen Satzung, welcher sich ein Verein gibt. Diese Satzung darf den BGB-Regeln nicht widersprechen.

    Und wenn Sie schon von Beweisen sprechen: Mit 100%tiger Sicherheit können Sie davon ausgehen, dass das zuständige Registergericht nach den Rücktritten aus "wichtigem" Grund der beiden Vorstände, die Einberufung einer Mitgliederversammlung gefordert hat. (Das steht vielleicht weniger in Wikipedia, als auf juristischen Seiten und im Gesetz)

    Fakt ist, dass in diesem Verein keine Mitgliedsbestätigungen ausgestellt worden sind, obwohl diese laut eigener Satzung für die Anerkennung der Mitgliedschaft notwendig sein sollen.

    Da hilft Ihnen auch nicht Wikipedia, denn wie gesagt, solange eine Vereinssatzung nicht im Widerspruch zum BGB steht, gilt natürlich diese Satzung in Erweiterung zu den BGB-Vorschriften. Und die ist bei diesem Verein eindeutig.

    Bei Curare e.V. z.B. besagt eben genau diese Vereinssatzung, dass eine Mitgliedschaft bestätigt werden muss und das gilt, da der Verein sich ja per Satzung detaillierte Regeln geben kann.

    Übrigens: Wikipedia ist immer auch mit Vorsicht zu genießen, denn Wikipedia wird von anonymen Personen geschrieben. Daher ist eine Wikipedia Zitierweise grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen.

    Im Übrigen möchte ich Sie daran erinnern,dass bereits einer Person, welche glaubte, Mitglied im Verein zu sein, vom verbliebenen Vorstand mitgeteilt worden war, dass es aufgrund der Vereinssatzung gar kein Mitglied sei und deshalb ausgeschlossen werde. Dieses Mitglied konnte belegen, dass es einen schriftl. Antrag gestellt und seine Mitgliedsbeiträge bezahlt hatte. Es handelte sich auch noch um ein besonders engagiertes Mitglied, welches dem Verein durch seine Spezialkenntnisse lange Zeit behilflich war.......

    Ich werde daher auch in Zukunft über Tatsachen berichten.

    Insofern geht Ihr Einschüchterungsversuch hier ins Leere. Ich verstehe ihn vielmehr als Aufforderung - damit es nicht noch mehr Betroffene gibt - auf mögliche Unregelmäßigkeiten in Vereinen aufmerksam zu machen.

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  3. Fakt ist, dass in diesem Verein keine Mitgliedsbestätigungen ausgestellt worden sind, obwohl diese laut eigener Satzung für die Anerkennung der Mitgliedschaft notwendig sein sollen.

    das ist nachweislich falsch:

    überprüfbar in der von ihnen selbst verlinkten vereinssatzung

    Wie Sie sehen, es geht hier nicht um Gerüchte, sondern um belegte Tatsachen, ansonsten würde ich das auch nicht schreiben.

    ich merke schon, sie sind mit den gepflogenheiten der virtuellen kommunikation nicht vertraut. ich sehe nämlich gar nichts :)

    Ich kann mir denken, wer hier schreibt.

    ganz sicher nicht.

    zum rest ihres beitrages:
    ut sementem feceris, ita metes

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  4. In der Satzung steht, dass die Mitgliedschaft vom Vorstand bestätigt werden muss.....wenn dies nicht geschehen ist, dann wurde, ob man dies wahrhaben möchte oder nicht....gegen die eigene Satzung verstoßen....

    "Facta loquuntur!"

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  5. Nachtrag:

    Mir wäre es sehr viel lieber gewesen, die einst positiven Nachrichten zur Curare e.V. bestätigen zu können, denn es ist überaus bedauerlich, dass ein Verein, welcher sich der Verletzung von Menschenrechten angenommen hat, eine solche Entwicklung mitmachen muss.

    Da mir auch das Thema "Menschenrechtsverletzungen" am Herzen liegt, ist es allerdings unter diesen besonderen Bedingungen wichtig, dass diese Verletzungen, wenn sie von einzelnen Vertretern - im Schatten hochtrabender Ziele - vollzogen werden, gleichfalls mitgeteilt werden.

    Insofern kann ich Ihren Unmut verstehen, denn es ist wahrlich kaum zu glauben, was ich hier am Beispiel einiger ehemaliger Mitglieder miterleben musste.

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  6. Verein für Menschen rechte ?? Das ich nicht lache ! Ich durfte diesen dubiosen Verein kennen lernen , da dieser für meine Ex Partnerin und ihren krankhaften Hass ,über eine “Präsidentin“ ein Weib namens E. Sodies ,ein Gutachten von einer mir erstellt hat (natürlich völlig negative), ohne mich je gesehen oder gehört zu haben , nur im mich von meinem Sohn zu trennen. Dieser “Verein“ ist nicht im geringsten an Menschenrechten interessierter sondern nur am schnellen Geld machen, wie alle dubiosen Vereine! Von daher Finger weg das sind Scharlatane am Werk!

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