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Freitag, 26. Juni 2009

Endlich: Familienministerin ermahnt Jugendämter!

Obwohl das Familienministerium nicht erst seit kurzem eine riesige Anzahl von Elternbeschwerden erhalten hat, sah sich die Familienministerin Von der Leyen erst nach Veröffentlichung der Inobhutnahmezahlen des Statistischen Bundesamtes veranlasst, die ohne Fachaufsicht agierenden Jugendämter zu ermahnen:

Von der Leyen mahnt Jugendämter zu Vorsicht

32.300 mal – so häufig griffen die Jugendämter im vergangenen Jahr in Familien ein, um Kinder zu schützen. Die Zahl ist alarmierend, denn sie bedeutet im Vergleich zum Jahr 2005 einen Anstieg um 26 Prozent. Familienministerin von der Leyen übt harte Kritik – am Vorgehen der Jugendämter, nicht an den Familien.


Leider nützen hier banale Ermahnungen wenig, solange Jugendämter und ihre Mitarbeiter ohne jegliche Kontrolle schalten und walten können. Die im SGB VIII festgelegten Vorschriften werden viel zu oft missachtet und sind vielen Jugendamtsmitarbeitern offensichtlich überhaupt nicht bekannt.

Jedoch sind nicht nur Jugendämter, sondern auch FamilienrichterInnen, GutachterInnen und VerfahrenspflegerInnnen mit verantwortlich, dass Inobhutnahmen vielerorts nicht nach den Regeln des Gesetzes und insbesondere nicht im Interesse des eigentlichen Kindeswohls geschieht.

Solange die entscheidungserheblichen Fragen ausschließlich die Situation in einer Familie betrachten und die schwerwiegenden Folgen einer Fremdunterbringung für Kinder völlig ausblenden, solange Kinder vom Jugendamt unter Zuhilfenahme der Polizei mit Gewalt aus Familien herausgerissen werden.....müsste eigentlich jedem normal denkenden Menschen einleuchten, dass in Deutschlands Jugendämtern und Familiengerichten vieles im Argen liegt.

FAZIT:

  • Wenn Eltern das Kindeswohl gefährden, dann greift der Staat (in Form des Jugendamtes) ein.
  • Wenn der Staat das Kindeswohl gefährdet, dann greift niemand ein und die betroffenen Kinder sind dem Willkürhandeln ausgeliefert.

Derzeit beschwert sich eine ganze Heimkindergeneration über das große Leid, welches ihr in den vergangenen Jahrzehnten widerfahren ist.

In 10 bis 20 Jahren wird eine neue Heimkindergeneration über die schrecklichen Erlebnisse mit Jugendämtern und ihrer familiären Zwangsentfremdung Klage führen.
Diese Kinder werden beklagen, dass sie ohne ihre Geschwister, ohne ihre Eltern und ohne Elternliebe und familiäre Bindungen aufwachsen mussten, weil Jugendamtsmitarbeiter glaubten, dass dies zu ihrem Wohle gewesen sei. Sie werden beklagen, dass sie keinen Kontakt zu ihrer Herkunftsfamilie haben durften, weil hartherzige "Vormünder" der Einfachheit halber jeglichen Kontakt gleich von vornherein unterbunden hatten.....und Familien-, sowie Vormundschaftsgerichte und ihre Rechtspfleger untätig dabei zusahen.......

Alle reden von Klimaerwärmung und übersehen die emotionale Eiszeit in unserer Gesellschaft......und wer nicht betroffen ist.......der schaut einfach weg ........oder hört nicht zu...

Kommentare:

  1. Aber leider lässt ein Kommentar in der "Welt" gleichzeitig erahnen, wer wieder "Schuld" ist an den hohen Zahlen: Bequeme Eltern, die offensichtlich nichts anderes wollen, als ihre Kinder an den Staat abzugeben:
    http://www.welt.de/die-welt/article4001451/Wider-den-Nanny-Staat.html
    In anderen Artikeln werden mehr Heimplätze gefordert, damit die Sofort-Maßnahme Inobhutnahme möglichst problemlos zur Dauerbetreuung wird. Die Lobby meldet sich zu Wort ...
    Übrigens, zum Stichtag 31.12.2007 befanden sich ca. 100.000 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien oder Heimen - auch eine Zahl des Statistischen Bundesamtes.
    Christine

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  2. http://www.jlbeckers.de/jlbeckers/Kindheit.htm

    Darauf bin ich vor einigen Monaten im Netz gestossen und zum ersten Male mit dem Thema konfrontiert worden.

    Zum Thema Jugendamt kann ich auch nur berichten das anstatt von dort Hilfe zu bekommen man stattdessen als Lösungsansatz zu hören bekommt...ja wenn die Eltern sich nicht einigen können sollte man doch überlegen beiden die Sorge entziehen.

    Helfen? Kontrollieren?
    Fehlanzeige. Gehen Sie zum Gericht.
    Wir können nur was tun wenn das Kind nachts nackt die Strasse herunterrennt. (O-Ton)

    Dabei führt die jetzige Politik doch nur dazu das das Vertrauen in diese Institution gänzlich schwindet.
    Statt dessen brauchen wir aber Hilfestellung und Aufklärung in diesem Land.

    Aber solange die Super-Nanny die besseren Quoten bringt rückt dieser Wunsch in weite Ferne.

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  3. iCH FINDE ES EINE fRECHHEIT DAS DAS öRINGER JUGENDAMT 2006 MIR MEINE 3 kINDER SO EINFACH WEGGENOMMEN HABEN:WEIL ICH MICH MIT MEINEM EX-MANN GEZOFT HABE .Nun sind sie schon drei Jahre fort und ich habe gefagt wann ich meine Kinder wieder bekomme. Es hies nur mit 18 Jahre.Ich lebe inzwichen mit meinem freund zusammen und er und ich lieben meine Kinder sie haben inzwichen ein gutes zuhause .Und trotzdem gibt mir Herr Danner die Kinder nicht raus .Ich weis nicht mehr was ich noch machen kann sie fehlen mir so.Claudia

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  4. das erinnert an die Stasi. Kinder verschwinden auf Behördenwegen sang -und klanglos und viele Eltern erfahren nichts über den Verbleib ihrer Kinder, ob sie noch leben und wie oder wo sie leben. Traurig wo wir wieder angekommen sind..

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  5. https://www.openpetition.de/petition/online/endgueltige-schliessung-der-jugendaemter-und-voellige-abschaffung-der-kriminellen-jugendhilfeindustr

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