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Sonntag, 24. Mai 2009

Was Jugendämter können, dürfen oder müss(t)en.....

Wer mit dem Jugendamt zu tun hat, steht nicht selten hilf- und ratlos vor vielen Problemen. Für das Handeln der Jugendämter gilt vor allem das 8. Sozialgesetzbuch, das sog. Kinder- und Jugendhilfegesetz.

Oft wissen nicht einmal Jugendamtsmitarbeiter, dass sie entgegen den für sie gesetzten gesetzlichen Vorgaben handeln und auch Rechtsanwälte, welche im Familienrecht tätig sind, sind vielfach die Vorgaben des SGB VIII unbekannt.

Jugendämter klären in der Regel nicht darüber auf, welche Rechte Eltern und Sorgeberechtigte haben, wenn sie mit dem Amt konfrontiert werden. Auch über den Umfang der Mitwirkungspflicht von Eltern herrscht meist Ratlosigkeit. Gerne werden hier von Eltern Dinge verlangt, welche weder mit dem SGB VIII, noch mit dem Grundgesetz oder den familienrechtlichen Vorgaben in Einklag stehen.

Ich ziehe meine Informationen aus dem mir zwischenzeitlich überaus wichtig gewordenen Ratgaber:



Detailliertere Informationen

Frankfurter Kommentar zum SGB VIII: Kinder- und Jugendhilfe
Von Johannes Münder, Germany
Edition: 5
Veröffentlicht von Juventa, 2006
ISBN 377991882X, 9783779918820
1203 Seiten

Auch wenn für manche das Buch zunächst eine gewisse "Investition" in finanzieller Hinsicht darstellt, so könnte für manche Betroffenen das Buch gleichzeitig ein wertvoller Helfer im Umgang mit dem Jugendamt werden. Der Preis steht in einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis angesichts eines Seitenumfanges von 1.203 Seiten. Wer sich einen "Leseeindruck" verschaffen möchte, findet hier eine Buchvorausschau:Frankfurter Kommentar zum SGB VIII: Kinder- und Jugendhilfe

Für Familienrechtsanwälte, Beistände, Mediatoren und Beratungsstellen halte ich das Buch für unverzichtbar, denn es gibt zugleich auch eine Orientierung, wie weit "erzieherische" Eingriffe des Jugendamtes gehen dürfen und wo die Grenzen des Jugendamtshandelns liegen.......



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