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Sonntag, 16. November 2008

Wenn die Fremdunterbringung versagt.....

Da wird vermeintlicher "Schutz" vor den Eltern gewährt und per Beschluss Kinder in einer Pflegefamilie untergebracht. Immer wird ja im Falle einer Inobhutnahme unterstellt, dass jede Pflegefamilie für das Kind/die Kinder besser sei, als die Situation bei den leiblichen Eltern. Manchmal ist das eine große Täuschung und führt für die betroffenen Kinder zu einer besonderen Situation:

Sie mussten das Elternhaus verlassen, können ihre Eltern - wenn überhaupt - nur alle paar Wochen sehen und je nach Situation haben die Kinder auch großes Heimweh und sind durch die Trennung bereits geschädigt.

Wenn sie sich nun nach einigen Wochen in einer Pflegefamilie eingelebt und vielleicht sogar noch eine emotionale Bindung zu den Pflegeeltern aufgebaut haben, dann ist es für Kinder besonders schlimm, wenn sie diese Familie erneut verlassen müssen und wieder in eine neue Betreuungsstelle kommen.......

Inobhutnahme von vier Kindern am 21. Dezember 2007

Da stellt sich dann die Frage, ob nicht in vielen Fällen ein "nicht optimales" Elternhaus den Kindern weniger geschadet hätte. So werden sie von Pflegestelle zu Pflegestelle durchgereicht - zu deren seelischem Wohl.................angeblich........

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