Blog durchsuchen

Sonntag, 23. November 2008

Unwahrer Tatsachenvortrag durch Mitarbeiter des Jugendamtes Osnabrück

Im Rahmen einer durch massiven Druck auf die Eltern erzwungenen "Inobhutnahme" ihrer 4 Kinder in das Don Bosco Kinderheim Osnabrück durch das Jugendamt Osnabrück, hat Sozialamtmann Herr V. beim zuständigen Familiengericht wissentlich falsch vorgetragen. Dieser Vortrag konnte (glücklicherweise) durch Zeugenaussagen widerlegt werden. In der Regel ist dies ja für Betroffene oft nur schwer möglich. Insbesondere, wenn Dritte und am Verfahren Unbeteiligte zu Unrecht irgendwelchen Verdächtigungen ausgesetzt werden.

Bezeichnenderweise wurde der Sorgerechtsantrag des Jugendamtes Osnabrück durch eine Schweigepflichtverletzung und "Inobhutnahme-Empfehlung" der Psychologin P. vom Kinderschutzbund Osnabrück "unterstützt". Insbesondere bezieht sie sich in ihrer Empfehlung auf "Hörensagen-Berichte" welche aus ihrer Sicht eine Gefährdung des Kindeswohls darstellen....... (Ich werde darüber gesondert berichten)

Der Inobhut-Maßnahme des Jugendamtes ging laut Aussage der Eltern ein Gespräch voraus, in dem den Eltern nahe gelegt wurde, sich "kooperativ" zum Wohle der Kinder zu zeigen und einer "vorläufigen" Inobhutnahme zuzustimmen, ansonsten werde man die Zustimmung vom Gericht einholen und von dort auch bekommen......

Besonders dramatisch ist, dass auch ein 3 1/2-jähriges Kind aus dieser Familie in das Don Bosco Kinderheim gebracht und seiner Bezugspersonen beraubt wurde. In solchen Fällen müsste eine besonders sorgfältige Abwägung zwischen den traumatischen Folgen einer Fremdunterbringung und einer "fiktiven" Kindeswohlgefährdung stattfinden. Aus den Anträgen des Jugendamtes ist allerdings keine aktue Kindeswohlgefährdung zu entnehmen. Offensichtlich macht sich das Jugendamt in keiner Weise Gedanken darüber, wie traumatisch Heimunterbringungen für Kleinkinder sind. Eigentlich sollte eine gute Ausbildung zum Sozialpädagogen solche Kenntnisse vermitteln, so dass jedem Jugendamtsmitarbeiter die Forschungslage zur Entwicklungspsychopathologie für diesen Sachverhalt bekannt sein müsste.

Verschärfend tritt hier hinzu, dass den noch sorgeberechtigten Eltern in den zwischenzeitlich vergangenen 4 Monaten ein 14-tägiges Umgangsrecht von einer Stunde zugestanden worden war. Zwischenzeitlich verkraften die Kinder die Zwangsfremdunterbringung immer schlechter, was nun zum Nachteil der betroffenen Familie ausgelegt wird. Ein - eigentlich verfassungswidriges - Umgangsverbot wird daher vom zuständigen Sozialamtmann V. in Erwägung gezogen.....

siehe dazu das Urteil des BVerfG:
Eine Einschränkung oder ein Ausschluss des Umgangsrechts ist nur veranlasst, wenn nach den Umständen des Einzelfalls der Schutz des Kindes dies erfordert, um eine Gefährdung seiner seelischen oder körperlichen Entwicklung abzuwehren (vgl.BVerfGE 31, 194 <209> ). Das Elternrecht gebietet auch unter Verhältnismäßigkeitsgesichtspunkten die Prüfung, ob ein begleiteter Umgang des Kindes mit dem umgangsberechtigten Elternteil als milderes Mittel in Betracht kommt (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 8. März 2005 – 1 BvR 1986/04 -, FamRZ 2005, S. 1057 <1058>).

Leider scheinen Sozialpädagogen oft zu verkennen, dass nicht die Eltern verursachend für die seelischen Folgen der Heimunterbringung sind, sondern der Zwangsentzug der elterlichen Zuwendung und Liebe. Alle Kinder dürfen in diesem Fall keinerlei Kontakt zu ihren Freunden und Verwandten haben. Sämtliche ehemaligen Lebensraumbezüge sind vom Jugendamt bzw. Don Bosco Kinderheim zwangsweise unterbrochen worden. Nicht einmal Fotos von ihren Kindern dürfen die Eltern machen. Die Mutter war nach ihren Angaben unter Druck einer Erzieherin des Don Bosco Kinderheimes aufgefordert worden, die gemachten Aufnahmen zu löschen. (Hinweis: Alle Kontakte zu den Kindern finden in Begleitung einer Erziehungsperson des Don Bosco Kinderheimes statt, d.h. den Eltern war es bislang nicht gestattet, alleine mit ihren Kindern zu sein !). Für psychologisch fachkundige Fachleute dürfte nach Kenntnis dieser Sachverhalte nicht weiter verwunderlich sein, dass die Kinder unter der - für das Kinderheim äußerst lukrativen - Inobhutnahme (= über 20.000 Euro im Monat!) bereits traumatisiert sind. Ein solches Vorgehen bezeichnen manche Fachleute als "Missbrauch mit dem Missbrauch".

Alle hier geschilderten Massnahmen stützen sich auf den versuchten Prozessbetrug (=dem Vorbringen der unwahren Tatsachen) des Jugendamtes Osnabrück beim zuständigen Familiengericht. Mit Hilfe jener unwahrer Tatsachen, wird den Eltern unterstellt, sie könnten ihre Kinder nicht vor Missbrauch schützen. Tatsächlich war es so, dass durch das schnelle und beherzte Handeln der Mutter die älteste Tochter nach ihrer Aufdeckung vor weiterem Missbrauch geschützt worden war und jetzt durch die Fremdunterbringung und Traumatisierungslage der Kinder eine Kindeswohlgefährdung durch das Jugendamt gegeben sein dürfte.

Das Jugendamt Osnabrück:

Das Jugendamt Osnabrück fällt immer wieder durch Berichte über unverhältnismässige und unberechtigte Kindesentzugsmaßnahmen auf. In die Verantwortlichkeit des Jugendamtes Osnabrück fällt zum Beispiel der berühmt gewordene "Kutzner-Fall". Erst nach einem nervenaufreibenden Prozessmarathon konnte die Familie Kutzner mit Hilfe des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) ihre Kinder wieder zurück bekommen. Im Jahre 2002 hat sich das zweite Deutsche Fernsehen mit dem Jugendamt Osnabrück und Münster beschäftigt.
(PDF-Datei) Skandal gegen Menschenrechte und Familien (Zitat):
Dort werden Kinder, teilweise noch im Kreissaal, den Eltern unter Angabe von fadenscheinigen Gründen weggenommen und über die Firma Backhaus Profifamilien aus Meppen (nicht weit von Osnabrück und Meppen entfernt) sog. Profifamilien zugeführt.
[...]
Kann man sich vorstellen, dass deutsche Behörden derartig willkürlich handeln? Ist es nicht nur auffällig, dass insbesondere die Jugendämter in den Landkreisen Münster und Osnabrück
derartig handeln? Gibt es vielleicht andere wirtschaftliche Verbindungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.
[..]
Dazu der Psychologe und langjährige Gutachter für Familien- und Strafrecht an der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Uwe Jopt: "Faktisch haben die Jugendämter keinen Kontrolleur außer ihrem Dienstvorgesetzten." Bei den Dienstvorgesetzten in Land und Kreis, ebenfalls Fehlanzeige. Die Behörden verweisen immer wieder zurück ans Jugendamt.
[..]
Staatlicher Kinderklau
Dass die Beamten ihrer Pflicht nach Paragraph 1666a BGB [...] ordnungsgemäß nachkommen, darf zu Recht bezweifelt werden. Nämlich alles zu tun, um die leiblichen Eltern zu unterstützen. Auch ist Mona Lisa kein Fall bekannt, bei dem das Jugendamt den Versuch unternommen hätte, die "neubeelterten" Kinder ihren leiblichen Eltern zurückzugeben. Das riecht nach Methode. Dazu Jopt: "Hier werden mit einer Flapsigkeit und Vorschnelligkeit Kinder von ihren Eltern getrennt, so dass ich ohne Not davon spreche, dass hier in Einzelfällen staatlicher Kinderklau stattgefunden hat.

Prof. Jopt beobachtet dieses Phänomen, vor allem auch in der Zuständigkeit der Jugendämter Münster/Osnabrück schon seit geraumer Zeit: "Es muss zu tun haben mit dem Geist von Nienstedt und Westermann, die überall vermitteln, dass Eltern verwirkt haben, wenn ihre Kinder in Not geraten sind und dass man dann schauen muss, wie man für diese Kinder schnellstmöglich dauerhaft Ersatzeltern bekommt. Und die leiblichen Eltern stören nur, sind quasi Bedrohung für die weitere Entwicklung des Kindes, die man fernhalten muss. Das spiegelt sich dann in den Maßnahmen der Jugendämter in der Region wieder. Ich finde das
menschenverachtend und zynisch."

Verstoß gegen Menschenrechte
Was für Eltern Leid und Verzicht bedeutet, kostet den Steuerzahler auch noch horrende Summen, wie der Fall Haase zeigt. Das Jugendamt in Münster entschied, die Haases seien überfordert mit der Aufgabe, ihre sieben Kinder selbst zu erziehen. Deshalb fielen 4000 Euro Kosten pro Kind an. Für sieben Kinder also 28.000 Euro monatlich. Und das schon seit über
zwei Jahren, ergibt bislang die Summe von 812.000 Euro. Und zwei Tage nachdem ihnen die Kinder entrissen wurden, bekamen die Haases Post vom Jugendamt. Darin wurden sie aufgefordert, sich an den Unterbringungskosten ihrer Kinder zu beteiligen.

Sehen Sie dazu den Mona Lisa Bericht: Im Zweifel gegen die leiblichen Eltern

Offenbar hat das Jugendamt Osnabrück bisher nichts dazu gelernt und agiert nach wie vor in der Manier eines sogenannten "reaktiven Jugendamtes" (siehe Beitrag:Chronische Unterfinanzierung der Jugendämter: Folge = Kinderklau) . Dieses Vorgehen entspricht allerdings nicht den fachlichen Standards und den Vorgaben aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz.

Kommentare:

  1. warum wird nichts gegen den backhaus´s unternommen?gerade im emsland ist es an der tagesordnung,kinder aus ihren familien zu reissen,so wie in börger und lingen im november.warum erhalten die backhaus noch spendengelder auf der emslandschau?echt wahnsinn!!!!!

    AntwortenLöschen
  2. das ist schon ganz schlimm,was im lk emsland abläuft.die firma backhaus sucht sogar in den tageszeitungen nach"profi(t)eltern...einfach unglaublich,was da abgeht!immer mehr kinder werden aus ihren familien geholt..echt schlimm!der lk emsland ist ganz besonders kinderfeindlich.wei meine schwangere freundin keine wohnung finden konnte,habe ich beim lk el angerufen.mir wurde gesagt,sie sollte doch zum sfkm(obdachlosenasyl) gehen.einfach unglaublich.danke lieber herr landrat...echt eine tolle gemeinde.man kann nur sagen ,nie ins emsland ziehen!!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das sind rechtsstaatliche Praktiken. Es geht
      nur um den Profit. Für Geld wird alles getan.
      Verlierer sind die Kinder. Abscheulich......

      Löschen