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Dienstag, 11. November 2008

Elternhaus oder Kinderheim ?

Im Kinderheim ist alles besser. Zumindest glauben das die Jugendämter, Familienrichter und Gutachter in familienrechtlichen Verfahren.

Immerhin kostet ein Kinderheimplatz ungefähr 5.000 Euro im Monat, für jedes Kind! In Hartz IV-Familien kostet ein Kind weniger als ein Zehntel dieses Beitrages. Obwohl Kinderheime sehr viel Geld kosten, werden viele Kinder in Heimen untergebracht. Im Jahre 2005 wurden täglich 70 Kinder fremd untergebracht. Im Jahr 2007 sind es bereits 77 Kinder täglich. Man braucht hier nicht mehr viel zu rechnen, um festzustellen, dass wir Steuerzahler sehr tief in die Tasche greifen müssen, denn wir bezahlen Monat für Monat die Kosten für die Fremdunterbringung.

Da die Zahlen der Fremdunterbringung ständig steigen, werden immer mehr Heime gebaut: ein Bumerang, denn die freien Heimplätze verlangen nach "Nachschub". So hat ein Kinderheimleiter in Hamburg dazu eingeladen, für jedes vermittelte Kind eine Prämie zu zahlen. Ob dies ein Einzelfall war, weiß niemand.

Große Aufregung hat es um einen Herrn Kusch gegeben, welcher alten Leuten beim Sterben helfen wollte, natürlich gegen Bezahlung, denn mit dem Tod Geld zu verdienen wird in unserer Gesellschaft als unmoralisch betrachtet. Ich sehe das auch so.

Aber ist es "moralisch", mit Kindern Geld zu verdienen?

Wer sich mit dem Thema "Fremdunterbringung" beschäftigt, muss feststellen, dass bereits bei der Entscheidung über die Folgen eines Lebens im Kinderheim nicht nachgedacht wird.

Es reicht die Feststellung, dass das Kindeswohl gefährdet sei, was auch immer das heißt. Denn die "Definition", wann das Kindeswohl gefährdet ist, unterscheidet sich von Jugendamt zu Jugendamt und von Gericht zu Gericht, beträchtlich.

Natürlich hat der Gesetzgeber hier Vorschriften gemacht.
Allerdings: Die scheinen sogar manche Familienrichter kaum zu kennen. Psychologische Gutachter, das sind dann Diplom Psychologen, welche ihren Lebensunterhalt mit der Erstellung von Gutachten für Gerichte verdienen, sind oft die "Helfer" für solche Entscheidungen. Sie nennen sich z.B. "Forensischer Psychologe". Diese Bezeichnung gibt es eigentlich nicht, aber sie erweckt den Eindruck von Kompetenz.

Wenn Gutachten mit wissenschaftlicher Sorgfalt erstellt werden, kann ein Richter die Sachlage beurteilen und eine fundierte Entscheidung treffen.
Allerdings: Ich habe bislang noch kein wirklich "wissenschaftliches" Gutachten zu Lesen bekommen. Vielleicht, weil ich erst ungefähr 10 Gutachten zu Gesicht bekommen habe?

Jene 10 Gutachten allerdings scheinen ohne psychologisches Wissen und ohne wissenschaftlich-methodisches Vorgehen zustande gekommen zu sein. In einem Gutachten gibt es sogar 10 Mitgutachter, d.h. es wird überhaupt nicht erkennbar, wer nun was begutachtet hat. Zig Seiten lang wird hier die ganze Familiengeschichte von vorne bis hinten erzählt. Wer das Gutachten gelesen hat weiß, was in der Gerichtsakte drinsteht und am Schluss schreibt der Gutachter, was er davon hält. Das hat mit Wissenschaft überhaupt nichts mehr zu tun.

Besonders erstaunlich ist, dass weder Gutachter, noch Familienrichter sich überlegen, welche "Wirkung" ein Kinderheim oder eine Fremdunterbringung auf das Kind hat.
Es wird nämlich unausgesprochen davon ausgegangen, dass eine Fremdunterbringung immer besser als ein (vermeintlich) "gefährdendes" Elternhaus sei.

In zwei Verfahren, welche ich gerade verfolge, wird eine "Missbrauchsgefährdung" befürchtet. Ob diese aktuell tatsächlich gegeben ist, spielt für das Jugendamt keine Rolle. Es will die Kinder vor Missbrauch schützen und unbedingt im Kinderheim unterbringen. 5 Kinder der einen Familie sind schon im Kinderheim. Sie kosten alleine mehr als 25.000 Euro im Monat!!

Vor 10 Jahren sind mir bereits einige Fälle bekannt geworden, wo sexueller Missbrauch, in einem Fall sogar eine Vergewaltigung im Kinderheim stattgefunden hat. Diese Fälle sind von den Mitarbeitern unter den Teppich gekehrt worden. Kinder, welche die Vergewaltigung mitbekommen haben, sollten schweigen.

Aber es gibt auch Fälle, welche dann doch bekannt werden, z.B. hier:

Missbrauch im Kinderheim: Erzieher schweigt

Sexueller Missbrauch: Ehemaliger Kinderheim-Betreuer verurteilt

Missbrauchs-Opfer enthüllen grausame Details

Berliner Kinderheim Erzieher missbraucht Minderjährige

Der frühere Leiter eines Kinderheimes muss sich von Dienstag an wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vor dem Landgericht in Kaiserslautern verantworten.

Missbrauch in Marzahner Kinderheim Arbeiterwohlfahrt nach Sex-Skandal in Erklärungsnot

Ehemaliger Leiter des Kinder- und Jugendheims Sperlingshof in Remchingen wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen und Schutzbefohlenen zu Gesamtfreiheitsstrafe in Höhe von 1 Jahr und 8 Monaten mit Strafaussetzung zur Bewährung verurteilt.
Es gibt sogar eine Studie, welche das Erziehungsverhalten und die Probleme in Kinderheimen untersucht.
Dort wird z.B. festgestellt, dass 25% der Kinder Drogen- und Alkoholprobleme haben........

Ehemalige Heimkinder haben mir bestätigt, dass sie erst im Kinderheim Kontakt mit Drogen bekommen haben.......und oft wissen die dort beschäftigten Erzieher / Sozialpädagogen wenig darüber Bescheid.......

Kenntnisstand der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland:
"Auch unter der Aufsicht des Jugendamtes in Heimen und Wohngruppen stehende Kinder und Jugendliche sind nach einer Untersuchung der Fachhochschule Dortmund aus Mai 2008, einer hohen Gefahr von Gewaltanwendung ausgesetzt. Nach Ausführungen des Dekans, Prof. Dr. Richard Günder ist es „irritierend und alarmierend“, dass „über die Hälfte der pädagogischen Fachkräfte in Heimen und Wohngruppen der Ansicht (ist), dass körperliche Gewalt als Strafe auch noch in der heutigen Heimerziehung vorkommt.“[19], was allerdings nicht bedeutet, dass ein annähernd gleich hoher Prozentsatz der Befragten das gutheißen würde."
(siehe auch: Gesellschaft ohne Strafe bleibt Illusion und die Originalstudie im PDF hier: "Ergebnisse der Studie: Reaktionen auf unerwünschtes Verhalten in der Stationären Erziehungshilfe" (Studie.pdf))

Kommentare:

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    1. Hallo B.K. !Ich kann mich dem nur anschließen!Ich habe ein sehr schwieriges Kind,die Schule ist mit ihr überfordert und ich glaube die wollen meine Tochter dort nur loswerden!Es gibt nun mal Kinder die dieser Norm nicht entsprechen!Meine Tochter war 4 Monate in einer Klinik,wo ich mich zwischenzeitlich ans Jugendamt gewendet habe wegen einer Wochengruppe!Da die Frau vom Jugendamt es sich sehr einfach machen will,hat sie uns gesagt sie habe endlich einen Platz!Der besagte Platz war nicht wie abgesprochen eine Wochengruppe sondern ein Heim!Wir schauten uns den Platz trotzdem an,entschieden uns aber dagegen!Nun was ich zweifelsfrei in dem Bericht beführworten kann:Das Jugendamt plädiert auf Kindeswohlgefährdung und hat per Eilverfahren ein Termin und den morgen bei Gericht getätigt!Das obwohl meine Tochter 3 Monate zu Hause war und die Frau sich schön Zeit gelassen hat und ihr es egal war!Hier gehts nicht um Kindeswohl sondern um Macht!Die Schule meiner Tochter hat uns einen Schulbetreuer empfohlen und auch behauptet es sei besser geworden!Der Hammer:Telefonat heute:Sie habe keine Zeit und könne dazu nichts sagen,ich wolle sie nur benutzen!Ägm hallo?Also ich denke die Frau vom Jugendamt und sie machen gemeinsame Sache,denn auf einmal behauptet sie meine Tochter habe sich nicht gebessert!Aber das tolle Heim soll das Beste sein für meine Tochter?Wo im Haupteingang ein minderjähriges Mädchen raucht und Bushido hört?Ich habe kein Zimmer gesehen,soll alle Anziehsachen meiner Tochter einpacken und die gehen mit ihr zum Einkäufen,Arzt und zum Friseur!Die Schweigepflichtsentbinfung gegenüber der Therapeutrn musste ich auch unterschreiben!Mein Kind käme nur alle 2 We Heim und zu guter Letzt kassieren dir alle Gelder!Der Familienzusammenhalt wäre extrem gestört!Man wird vom Jugendamt unter Deuck gesetzt,erpresst und dann hetzen die noch schön alle auf!Tolle Gesetze!Warum ist es so das das Jugendamt bestimmen darf was gut ist?Ich habe gekämpft das meiner Tochter geholfen wird und das hat man davon!Nie wieder!Ziehe alle Schweigepflichtsentbindungen zurück!Also morgen abwarten ob sie mir einfach mein Kind nehmen können!

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    2. Anonymisierung des durch Anonym am 13. Juni 2012 beantworteten Beitrages des Anonym geposteten Beitrages von "B.K. vom 11.11.2009". Die im Beitrag namentlich genannte Person hat mit Datum 17.10.2014 die Löschung des genannten Namens mit anwaltlicher Hilfe beansprucht.

      Als Blogbetreiberin bin ich bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen verpflichtet Blogbeiträge zu löschen bzw. zu anonymisieren
      Da auf den Blogbeitrag geantwortet worden war, veröffentliche ich den anonym geposteten Beitrag in anonymisierter Form:

      (Antwort auf Ich möchte mich für diese Veröffentlichung bedanken und kann nur hoffen das möglichst viel Menschen sie lesen. Mein Junge (10) lebt seit über zwei Jahren im Kinderheim Sperlingshof in Remchingen. Er leidet sehr unter Heimweh und jedes mal wenn er mal nach Hause darf gibt es einen herzzerreißenden, tränenreichen Abschied der mir als Mutter sehr zu schaffen macht. Seit zwei Jahre kämpfe ich dafür das mein Junge wieder nach Hause darf und gerade gestern habe ich erfahren das ihm xxxxxxxxxxxxxxxx, die Nase blutig geschlagen hat. Leider ist für uns das Jugendamt in Worms zuständig das ja schon in den Medien bekannt wurde für seine Fehlentscheidungen. Ich habe diesen Beitrag ausgedruckt und werde ihn Frau xxxx und Frau xxx (Mitarbeiiterinnen desJA Worms) zum lesen geben obwohl ich wenig Hoffnung habe das sie sich davon beeindrucken lassen. Gruß B.K. von Anonym)

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  2. Können Sie sich bei mir (Email: MonikaAr(at)web.de melden?

    Es ist wichtig, dass auf die Situation in Kinderheimen verstärkt aufmerksam gemacht wird. Sie bzw. Ihr Kind ist leider kein Einzelfall.

    Natürlich ist auch wichtig zu klären, ob die blutige Nase ggf. ein Unfall oder eine "erzieherische Aktion" war. Würde ein Kind im Elternhaus eine blutige Nase verpasst bekommen, stünde sofort das Jugendamt auf der Matte. Wenn Kindern in Heimen Leid erfährt ist dies leider anders.

    Ihr Bericht passt im Übrigen wieder zu dem, was Prof. Günder in seiner Studie über Heimerziehung herausbekommen hat.

    Lieben Gruß
    M.A.

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  3. Ich möchte mich für diese Veröffentlichung bedanken und kann nur hoffen das möglichst viel Menschen sie lesen.
    Angefangen haben die Probleme mit der Einschulung mein Sohn ist ein ADS Kind und zeigte schon vorher Verhaltensstörungen mit extremer Unruhe was er dann auch im Klassenzimmer zeigte als er dann seine Klassenlehrerin trat als sie ihn aus der JKlasse ziehen wollte benachrichtigte die Schule das Jugendamt und wir mußten ihn zur Kinderpsychiatrie bringen ansonsten drohte man uns damit uns die Elternrechte zu nehmen.
    Nach einigen Tagen Aufenthalt in der Klinik nahm man uns das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Recht auf Gesundheitsfürsorge, weil ich nicht damit einverstanden das mein Sohn ein Medikament bekommt das sich Risperdal nennt und bei dessen Packungshinweis darauf hingewiesen wird das es keine Studien darüber gibt wie das Medikament auf Kinder mit normaler Intelligenz wirkt. Die Ärztin die das Medikament verordnete fühlte sich dadurch wohl sehr auf den Schlips getreten weshalb sie dem Jugendamt in Worms mitteilen wollte das sie eine Heimunterbringung für ihn als notwendig sieht.
    Da dies mich wie ein Schock traf wurde ich wohl etwas ungehalten und sprach die Worte "nur über meine Leiche" aus. Das ich meinen Sohn damals nicht sofort mit nach Hause nahm war leider ein großer Fehler. Einen Tag später bekamen wir ein Schreiben vom Amtsgericht Worms in dem wir erfuhren das uns das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Recht auf Gesundheitsfürsorge entzogen wird.
    Gründe:
    "Die Entscheidung beruht auf § 1666 Absatz 1 BGB.
    Sie ist unbedingt notwendig, weil Leib und Leben des Kindes gefährdet ist. Die Mutter hat damit gedroht, sich und das Kind umzubringen."
    (Es wird mir heute noch übel wenn ich das lese.)
    Bei einem Prozess vor dem Familiengericht wurde festgestellt:
    "Ihrem Kind etwas anzutun habe Frau Y nicht gesagt, in ihrer ablehnenden Haltung der stationären Unterbringung gegenüber habe sie allenfalls eine Äußerung getan im Sinne von "nur über meine Leiche".
    Man verlangte dann vor dem Richter das ich eine Einverständniserkärung zur Heimunterbringung unterschreibe, da ich das nicht getan habe hielt man dennoch an dem Antrag auf Einschränkung der elterlichen Sorge fest, da "nach wie vor kein Einsehen vorliegt, die stationäre Unterbringung für das Kind zu beantragen."
    Dazu kam noch:
    "Sollte beabsichtigt werden, das Kind vor Gericht anzuhören, so ist Abstand zu nehmen, das es für ihn eine sehr belastende Situation ist, die man ihm ersparen könnte.

    Mein Junge (10) lebt seit über zwei Jahren im Kinderheim Sperlingshof in Remchingen. Er leidet sehr unter Heimweh und jedes mal wenn er mal nach Hause darf und wieder ins Heim zurück muß gibt es einen herzzerreißenden, tränenreichen Abschied der mir als Mutter sehr zu schaffen macht.
    Seit zwei Jahren kämpfe ich dafür das mein Junge wieder nach Hause darf.
    Ich stelle fest das mein Sohn je länger er dort ist immer aggressiver wird, was mich auch nicht wundert.
    Meiner Meinung hat dies viel mit Anpassung zu tun und wenn man täglich mitbekommt wie aggressiv sich die Mitbewohner benehmen fördert das bestimmt nicht die Friedfertigkeit.
    Aber das sieht weder das Jugendamt noch die Heimerzieher.

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  4. Stehe vor einem ähnlichen Problem.Mein Kind ist ebenfalls sehr lebendig und zeigt Aufmerksamkeitsstörungen.Er hat einen Entwicklungsrückstand,und somit ist alles sehr schwierig.Erst letztens wollte er einfach nicht schlafen und hielt mich die ganze nacht wach,war somit fast 48h durchgehend wach,bin schon kein Mensch mehr,weil mir einfach die Kraft fehlt.Bloss was soll ich tun,ich war beim Jugendamt um mir Hilfe zu holen,aber ohne Erfolg.Weis einfach nicht mehr weiter und überlege was nun wohl das beste für mich als mutter wäre und welchen weg ich einschlage im Bezug meines Kindes,auch wenn ich ihn liebe

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  5. Man kann nicht alle heime und alle pädagogischen Fachkräfte über einen Kamm ziehen. Ich selbst arbeite als Fachkraft in einem heim nach §35a und kann mit Stolz sagen, das es den Kindern bei uns besser geht als in der Familie. Wir siind bestrebt einen guten Kontakt zu den Eltern aufrecht zu halten und die meisten Kinder fahren auch übers WE oder in den Ferien nach Hause. Unsere ehemaligen Bewohner berichten nur Gutes über unsere Einrichtung und sind der Meinung, das wir ihnen viel geholfen haben um im Leben weiter zu kommen.
    Also bitte mal nicht so viele Vorurteile....nicht alle SChafe sind schwarz.

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  6. @ Anonym (= pädagogische Fachkraft)

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Und ich gebe Ihnen Recht:
    "Man kann nicht alle Heime und alle pädagogischen Fachkräfte über einen Kamm ziehen. Ich selbst arbeite als Fachkraft in einem heim nach §35a und kann mit Stolz sagen, das es den Kindern bei uns besser geht als in der Familie. Wir siind bestrebt einen guten Kontakt zu den Eltern aufrecht zu halten und die meisten Kinder fahren auch übers WE oder in den Ferien nach Hause. "

    Ihr Konzept, dass Kinder regelmäßigen Kontakt zu ihren Herkunftsfamilien pflegen dürfen, ist sicherlich auch das Geheimnis bzw. repräsentiert ein pädagogisches Konzept, welches erklärt, warum Ihre Ehemaligen über die ihnen gewährte Hilfe auch noch im Erwachsenenalter dankbar sind.

    Leider wählen manche Jugendämter, welche eher das Konzept des Umgangsentzuges pflegen, solche Kinderheime wie das Ihre nicht aus. Im X- Jugendamt ist mir ein Fall bekannt, wo das Kinderheim in Dissen (welches ebenfalls auf regelmäßige Elternkontakte Wert legt) aus diesem Grund bewusst nicht gewählt worden war. So wurden hier Halbgeschwister in ein Heim verbracht, welches über 100 km von den ehemaligen Bezugspersonen (Mutter, Stiefmutter, Halbgeschwister) entfernt liegt, so dass die gesetzlich vorgesehenen Geschwisterkontakte nur selten stattfinden können.

    Die beiden Kinder sind im Kinderheim nicht gerade glücklich. Sie sind in der Schule schlechter geworden und leiden unter Depressionen......

    Leider melden sich zufriedene Eltern und Kinder in der Regel nicht, sondern nur jene, welche sich über ihr Ungemach beklagen. Daher bin ich über Ihren Beitrag und Hinweis sehr erfreut...ist Ihr Beitrag doch auch ein Zeichen dafür, dass es auch anders geht. Regelmäßige Elternkontakte und Ferienaufenthalte bei den Eltern sind in jenen Meldungen, welche Anlass zur Klage geben eben nicht der Fall.

    Könnten Sie mir das Kinderheim nennen, in welchem Sie arbeiten? (MonikaAr(at)web.de)

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  7. Heim ist nicht gleich Heim. Ich bin auch in einem Heim untergebracht worden weil meine Mutter nicht in der Lage war mich zu erziehen. Ich wäre sicherlich nicht so weit gekommen wie heute, wenn ich zu Hause aufgewachsen wäre. Ich habe nie Probleme mit Handgreiflichkeiten zwischen Kindern und Betreuern gehabt. Im Gegenteil, wir wurden alle professionell sowie emotional sehr gut umsorgt. Sicherlich gibt es auch schwarze Schafe unter den Heimeinrichtungen, aber ich denke mal das viele Heime zum Kindeswohl handeln. Nichts ist zu 100%ig und überall wird geschlampt, aber ich finde es gut, dass es solche Einrichtungen überhaupt gibt.

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  8. Wir haben seit drei Monaten ein Pflegekind bei uns aufgenommen.Ein 9jähriges Mädchen aus Gambia, welches seit 6 Jahren bei einer Pflegemutter in Deutschland lebte. Die Pflegemutter verstarb im Juni an Krebs. Die Kleine wurde uns am 05.08. ohne Bekleidung, Wäsche oder sonstigen Dingen übergeben. Eine Meldung erfolgte sofort beim Jugendamt. Die Formalitäten dauerten bis 01.10. Ab diesem Tag bekommen wir 680,00€ Pflegegeld. Rückwirkend bekamen wir keinen Pfennig. Das Kind ist traumatisiert, inkontinent,stark übergewichtig mit Rücken und Fußproblemen. In der Schule liegt sie weit zurück. Das Kind war zuvor im Kinderheim, wo sie am Boden schlafen musste da kein Bett frei war. Dann kam sie in zwei Pflegefamilien, die dem Stress nicht gewachsen waren. Sonnie hat sich bei uns gut eingelebt, hat 4 kg abgenommen und hat sich positiv verändert. Wir nehmen Hilfe von Ärzten und Therapeuten in Anspruch, verbringen täglich zwischen 2 und 3 Stunden mit Lernen und Sport.
    Hinzu kommt die tägliche Kontrolle bei der,Körperpflege, Fahrdienste und Spielzeiten, da sie noch keine Freunde hat. Uns wurde zugesichert vom Jugendamt Hilfe zu erhalten, was sich leider immer wieder verzögert. Mein Mann und ich sind berufstätig. Ich selbst habe eine eigene Praxis und musste mich nun beruflich einschränken.
    Nachweislich haben wir bis heute 5.500,00€ in das Kind investiert, ohne jegliche Zuschüsse und Hilfe. Der Mitarbeiter vom Jugendamt meinte, wir würden uns zu stark einsetzen. Jedoch sollten wir nur als Versorger tätig sein, wird Sonnie als Sozialhilfeempfänger enden. Nachdem uns zugesichert wurde, dass wir eine Erstausstattung, Windeln und sonstige Kosten erstattet bekommen und nur einen Antrag stellen müssen, haben wir bis Dato keinen Cent erhalten.
    Das Kind hatte weder ein Bett noch einen Schrank, keine Socken und keine Wäsche. Nun wurde uns mitgeteilt 770,00€ zu erhalten, aber nur gegen Beleg. Und nicht unbedingt direkt. Hätte ich das Kind am Boden liegen lassen sollen? Da ich über Fundgruben neuwertige Möbel und Zubehör erworben habe,gibt es keine Belege und wir stehen ohne Hilfe da. Wenn ich nun lese, dass ein Platz im Kinderheim ca 5.000€ kostet und auch uns das Kinderheim positiv dagestellt wurde, bin ich sehr erstaunt und böse. Denn auf Dauer können wir uns nicht leisten, alle Sonderkosten zu decken, unsere Arbeit zu vernachlässigen und finanzielle Einbusen in Kauf zu nehmen. Dann sind wir gezwungen Sonnie den Behörden zu überlassen, was für dieses Kind ein erneutes Trauma bedeuten würde. Wer weiß uns einen Rat. Unser kleiner Sonnenschein und die Angst um sie, bereitet uns schlaflose Nächte.

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  9. Hallo,
    auch ich möchte anmerken, dass es auch gute Heime gibt. Wir haben 13 - 18 Jährige hier, 3 davon sind freiwillig in dieser Gruppe. Natürlich gibt es schwarze Schafe, aber man muss auch vorsichtig sein, wie man solche Artikel liest.

    "Nach Ausführungen des Dekans, Prof. Dr. Richard Günder ist es „irritierend und alarmierend“, dass „über die Hälfte der pädagogischen Fachkräfte in Heimen und Wohngruppen der Ansicht (ist), dass körperliche Gewalt als Strafe auch noch in der heutigen Heimerziehung vorkommt.“"

    Schnell kann hier der Eindruck entstehen, dass über die Hälfte Gewalt ausüben. Es wird schnell generalisiert. Dies hier sind die Ausnahmen!
    Ich bin noch in den letzten Zügen meiner Ausbildung und kann sie als Eltern gut verstehen. Ich hatte vor kurzem eine Mutter hier sitzen, der das Kind entrissen wurde, mir kamen fast die Tränen.
    Mal einfach gesagt: Steckt man in eine Gruppe einen Drogensüchtigen, einen Depressiven, ein ADS-Kind und einen Gewaltbereiten: natürlich verprügelt der Gewaltbereite das ADS-Kind. Der Depressive wird Drogen nehmen und der Drogensüchtige schaut sich die Gewalt vom Gewaltbereiten ab. Verschiedene Kinder, verschiedene Probleme.

    Trotzdem: vollstes Verständnis über all die schlecht arbeitenden, blinden, doofen, von sich überzeugten Mitarbeitern des Jugendamtes und sonst welchen Institutionen.
    Schlechte Menschen gibt es leider überall. Und vorschnelle Entscheidungen auch.

    Beste Grüße aus Duisburg

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  10. hallo

    ich schreibe ihnen weil ich keinen anderen Ausweg mehr weiß. das Jugendamt hat mein größtes Kind (14j.) in ein heim gesteckt, keiner wollte dies.
    im Juni nahmen sie mir die Aufenthaltsbestimmung weg ohne einen Grund und nun bestimmten sie über unseren kopf hinweg.
    wir hatten immer etwas Probleme mit meiner großen Tochter, da sie etwas hinten anstehen musste, da die mittlere krebs hatte und nun aber wieder mit kleinen gesundheitlichen Problemen mit beiden Füßen wieder im leben steht. ich wollte immer eine Therapie mit meiner großen Tochter machen, damit sie damit klar kommt warum ich zwei Jahre keine zeit für sie hatte, aber ich bekam keine Unterstützung. in den letzten Monaten hat sie sich richtig angestrengt und es hatte auch gut zu hause funktioniert, bis die andere kurz vor einer op stand und ich wieder etwas mehr zeit mit ihr verbrachte, da gab es eine Meinungsverschiedenheit zwischen ihr und mir, nix großes, sie beschimpfte mich halt in ihrer Wut, aber es gab keine agressionen oder sonstiges. aber das Jugendamt nutze diese Gelegheit und steckte sie von heute auf morgen in ein heim, was mehrere Kilometer entfernt ist ca.2h fahrt. wo sie ihre beiden Geschwister (12,5 Jahre) nicht mehr sieht, freunde, schule alles aufgeben muss. sie spielt leidenschaftlich Theater in einem verein, das gehört jetzt alles der Geschichte an. meine Anwältin hat versucht die Aufenthaltsbestimmung wieder für mich zurück zu bekommen, leider ohne erfolg. das Jugendamt hat Argument gehabt, die schon seit Monaten in unserer Familie kein Thema mehr waren. auch ein Beschwerdebrief an den Jugendamtchef hat nix gebracht. warum kann das Jugendamt Familien zerstören??? ich würde mich freuen wenn sie mir helfen würden. es heißt doch immer das Deutschland ein kinderfreundliches land ist, dies sehe ich gerade nicht so. mein Kind ist unglücklich und gibt sich gerade auf. sie hat sich bemüht und wir haben endlich eine Therapie für sie und mich bekommen, die wir im Oktober anfangen könnten, aber wie wenn sie so weit weg ist. In einer Therapie könnte man alles aufarbeiten, dies wäre so wichtig für uns. bitte bitte helfen sie mir und meiner Familie. ich will nicht das mein Kind abstürzt und harz 4 Empfängerin wird, weil das ist nicht das was wir ihr vorleben.
    Wir sind kein Einzelfall hier in Deutschland, ich habe viel gesucht im INternet und habe die tollsten Geschichten gelesen zu den Jugendämtern hier, aber irgendwie ist man als normal Bürger machtlos gegen dieses Amt.
    ich würde mich auf eine schnelle antwort freuen!
    mit freundlichen grüßen
    Katrin
    shadowline@gmx.net

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  11. Hallo,
    es ist interessant hier einmal einen Eindruck zu bekommen, welch unterschiedliche Meinungen es zum Thema Heimunterbringung gibt. Es gibt bestimmt Heime, in denen es Kinder besser haben, als in ihrer Herkunftsfamilie. Ich habe allerdings keine so guten Erfahrungen gemacht. Ich war 12 Jahre lang in einem sogenannten Kinderhaus untergebracht und es war alles andere als schön. Mittlerweile bin ich fast 30 und habe meiner Meinung nach ;-) keinen größeren Schaden davon getragen. Damals jedoch habe ich oft als Kind oder Jugendlicher weinend in meinem Bett gelegen und mich gefragt, warum ich überhaupt geboren bin. Das Problem was heutzutage jedoch noch besteht ist, dass dieses Kinderhaus immer noch existiert. Dem Jugendamt sind die damals stattgefundenen Vorfälle teilweise bekannt, einzigste Maßnahme von deren Seite war, dass sie von DIESEM Jugendamt keine Kinder mehr vermittelt bekommen, aber von jedem anderen. Da frag ich mich natürlich, wie ist denn sowas möglich?
    Lg

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  12. Hallo,
    zu meiner Person, bin 41 Jahre alt und seit 22.10.2011 in Scheidung .Habe zwei Stiefsöhne 19 und 14 Jahre alt, einen eigenen Sohn 10 Jahren aus Ehe.
    Meine noch Frau macht mir das leben und den Kindern zur Hölle .Der 14 und 10 Jährige leben seit einigen Monaten im Heim, weil sie nicht mehr zur Mutter gehen möchten. Eigentliches Problem liegt jetzt darin, dass ich auch das Sorgerecht für meinen Sohn habe und Ihn auch zu mir nehmen möchte, was aber in der Kette Jugendamt, Gerichtsbeistand und Umgangspfleger strikt verhindert wird und sie dabei sind mir das Sorgerecht für meinen Sohn abzunehmen, weil ich nicht mit dem Heimaufenthalt einverstanden bin.
    Durch das Jugendamt und Gerichtsbeistand ist das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf die Mutter Gerichtlich übertragen worden.(aber auch nur auf Lügen der Mutter und der Ämter)
    Eine Woche nach dieser Entscheidung fing es erst an. Meinen Stiefsohn wurde im Jugendheim untergebracht und die Mutter Veranlasste, dass der Junge keinerlei Kontakt mehr mit dem Stiefvater haben darf. (heute darf er 1-mal im Monat für ein Wochenende kommen) traurig aber besser wie Garnichts.
    Mein Sohn wurde erpresst und Geschlagen, weil er zu seinem Vater wollte und die Mutter dies nicht zu lies. Daraufhin hat mein Sohn jede Gelegenheit genutzt von der Schule und von der Mutter weckzulaufen um bei seinem Vater bleiben zu können. Habe es dem Jugendamt dem Umgangspfleger immer mitgeteilt, dass mein Sohn zu mir gelaufen sei aber das interessiert keinen, Aussage des Umgangspfleger: „ich solle Ihn zurück bringen zur Mutter“, das ganze schon 14-mal incl. Polizeieinsatz“
    Jetzt ist es den Herrschaften zu anstrengend geworden und meinen Sohn im Kinderheim untergebracht, wo er auch schon zweimal weckgelaufen ist und man hat mir einen Monat Kontakt sperre gegeben. Nach dem Monat kann ich jetzt für 2 Std alle 14 Tage meinen Sohn besuchen.
    Durch die Besuchswochenenden, weiss ich, dass mein Sohn zu mir möchte aber es von Jugendamt, Beistand und Umgangspfleger blockiert wird. Briefe die er mir schreibt, werden zerrissen und vernichtet. Er bekommt auch immer wieder ärger, wen er fragt: wann darf ich wieder nach Hause zum Papa.
    Meinem Sohn wird jeglichen Kontakt zur Familie Oma, Geschwister, Onkel, Tante und Freunde verweigert.
    Gerichtsbeistand schreibt und bezeichnet uns als ein" Elternlager".
    Ich habe keine Ahnung wie ich weiter machen soll und kann. „Bitte Bitte“ wer kann mir und meinem Kind helfen. Gerechtigkeit „zum Wohle des Kindes“ in den Fall zu bringen.

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  13. Mich erschreckt, welch ein Moloch das Jugendamt mittlerweile ist und wie viel Geld es (ohne objektive Qualitätskontrolle) mittlerweile verschlingt. Ich habe den Eindruck, dass hier ungehindert und -kontrolliert in die eigene Tasche gewirtschaftet wird.

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  14. Hallo an alle Leser !
    Wir waren 3 Jahre lang die sehr angagierte und ehrenamtlich tätige Patenfamilie eines heute 11-jährigen , rumänischen Mädels , das damals gerade " frisch " vom Jugendamt bei seiner Mutter weggeholt u. in ein Kinderheim " gesteckt " wurde . Wir haben selbst 3 erwachsene , gut geratene Kinder ! Durch die Lügen und Intrigen einer eifersüchtigen und neidischen " Heimerzieherin " ( so vermuten wir mal stark ) , wurde uns unsere Patenschaft einfach mal eben so weggemobbt ! Wir sollten angeblich " schlecht über das Heim-Personal gesprochen haben " , behauptete der sehr unverschämte " Heimleiter " am Telefon ! Als wir wissen wollten, wer genau diese Lügen und Verleumdungen geäussert hat , bekamen wir keine Antwort ! Auch ein von uns gefordertes klärendes Gespräch mit dem Heim-Personal wurde abgelehnt ! Wir wurden sogar noch bedroht, falls wir uns gegen diese " Vorwürfe " wehren sollten !!! Das inzwischen 11-jährige Mädel hat nun NIEMANDEN mehr in Deutschland , darf keinen Kontakt mehr zu uns haben und ist diesen Gaunern hilflos ausgeliefert ! Wir schalteten das Jugendamt ein ; Reaktion : Tja , da können wir auch Nichts machen !!!!!!! Das Mädel fühlte sich nach eigener Aussage nie wohl in diesem schrecklichen Heim ; aber das Heim verdient halt gut an ihr - wie auch an den anderen armen Kindern ! Wir sind gerade dabei , diese furchtbare Geschichte zu veröffentlichen . Das " Kinderheim " liegt bei Freiburg ; nach aussen hui und innen pfui ! " Das Wohl des Kindes " interessiert doch da keinen ; die Kohle muss stimmen ! An seinem 18. Geburtstag bekommt das Kind " einen Tritt in den Hintern " und darf dann ausziehen , weil ja kein Geld mehr kommt !!! Wenn sie bis dahin noch nicht " auf der schiefen Bahn " gelandet ist , wird das sicher kurz nach dem Auszug passieren , da sie ja ganz alleine dasteht ! Vielleicht " darf " sie ja in eine ebenfalls gut bezahlte , betreute WG ziehen ! Warum werden viele Kinder einfach aus ihren Familien rausgerissen und in skrupellose Heime gesteckt ??? Warum betreut man diese Familien nicht einfach " ambulant " mit entsprechend gut ausgebildeten Fachkräften ? Das wäre sicher nicht teurer als ein Heimplatz von ca. 5000 Euro MONATLICH pro Kind !!! Diese leider oft drittklassigen " Heimerzieher " verwahren die Kinder , aber sie lieben sie nicht ! Das merkt ein Kind natürlich ! Und oft ist ja auch noch Missbrauch , Gewalt und Einschüchterung an der Tagesordnung ! Wer schützt diese völlig hilflosen Kinder davor ? Ja Niemand ! Kinderheime sind inzwischen sehr lukrative Einrichtungen , " gefördert " von Jugendämtern und zweifelhaften " Vorständen " , häufig unter dem Deckmäntelchen " Kirche " ! Den dort lebenden , oft sehr isolierten Kindern wird bei Aufmüpfigkeit häufig gedroht, dass sie in ein viel schlimmeres Kinderheim kommen , wenn sie sich nicht fügen ! Wer um Gottes Willen schützt diese Kinder vor narzißtischen Heimleitern und deren " Komplizen " ???

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  15. Wir waren 3 Jahre lang ehrenamtlich als Patenfamilie ( 3 eigene Kinder ) für ein heute 11-jähriges Heimkind tätig . Durch die unverschämten Lügen einer Heimerzieherin und die Intrigen und Verleumdungen des Heimleiters und dessen Vorstand , wurden wir im Sommer letzten Jahres einfach mal eben so aus der Patenschaft rausgemobbt ! Wir wurden zu den unverschämten Verleumdungen und Denunzierungen seitens des Heims nicht gehört ! Heim-Mafia eben ! Das aus Rumänien stammende Mädel war immer sehr gerne bei uns und hat nun Niemanden mehr in Deutschland ! Das Heim nennt sich " evangelische Kinder - und Jugendhilfe " und ist einfach nur ein " Wolf im Schafspelz " ! Das sind Verhältnisse , wie im Mittelalter ! Armes Deutschland !

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  16. Wir hatten bis zum Sommer letzten Jahres eine sehr gut funktionierende Patenschaft für ein inzwischen 11-jähriges Mädchen aus Rumänien , das ausser uns keinerlei Familie in Deutschland hat . Die Patenschaft wurde plötzlich beendet , bedingt durch Verleumdungen, Lügen und Intrigen . Das Heim-Personal ( evangl. Kinder-und Jugendhilfe nennen die sich ) wurde immer neidischer und eifersüchtiger auf uns . Da sie absolut nichts gegen uns in der Hand hatten , haben sie halt was erfunden , um uns rauszumobben und loszuwerden . Ein sehr zweifelhafter und unseriöser Anwalt ( Vorstand dieser " Einrichtung " ) drohte uns sogar noch , falls wir uns gegen die Beendigung der Patenschaft wehren ! Heim-Mafia mit Stasi-Methoden und schlimmer ! Wir sind eine ehrenwerte und unbescholtene Familie mit eigenen , erwachsenen Kindern und haben es sicher nicht nötig , uns von solchen Gaunern drohen zu lassen ! Wir sind seit Jahren auf verschiedenen Gebieten ehrenamtlich tätig ; unser Ex-Patenkind war immer sehr gerne bei uns und hat bei uns die Geborgenheit und Liebe erlebt , die es im Heim nunmal nicht gibt . Wir dürfen nun keinen Kontakt mehr zu dem Mädchen haben , weil ein paar verlogene und skrupellose Möchte-gern-Pädagogen dem Kind eine Patenfamilie neiden ! Die Kirche deckt ja nicht nur jede Menge Missbrauchsfälle und perverse Priester etc. , sondern auch solche skandalösen Vorfälle ! Es zählen in den Heimen nur Macht und Geld ; wie es den armen Kindern dort ergeht , interessiert doch keine Sau ! Diese Kinder haben doch niemanden , der sich für sie einsetzt und sie schützt . So züchten die Heime noch so ganz nebenbei viele JVA-Insassen von morgen ! Und auch die Psychiatrien bekommen viel Klientel aus den Kinderheimen ! Daumen hoch ! Das System funktioniert !

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  17. Hallo
    Also zur Thematik mit kinderheimen kann ich nur schlechtes berichten. Ich selbst war in einem Heim als Kind und es war einfach nur schrecklich. Zum Glück Hilfe meine Mutter mich da damals wieder heraus.
    einige Auszüge aus meiner Heim Zeit:
    Vernachlässigung von den Therapeuten/Psychologen
    Körperliche Gewalt anderer heimkinder gegen mich(Prügel, Einschüchterung, Beleidigungen usw.
    schlecht schulische Leistungen und Mobbing anderer Mitschüler da ich ein Heim Kind war
    Uvm.
    soviel zu dem Thema kinderheime wären gewaltfreie Einrichtungen.
    So ging es nicht nur mir sondern allen jüngeren in dieser Einrichtung.
    das ganze ist nun 25 Jahre her und noch heute kann ich mich an diese schlechte Erfahrung erinnern.
    da war mir die ohrfeigen meiner Eltern lieber als diese tägliche körperliche gewalt der älteren heimkinder.

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  18. Warum bekommt das Kinderheim das Pflegegeld für Zeiten, wo das Kind bei mir ist?
    Seit fast 6 Jahren habe ich regelmäßigen Kontakt zu meinem ehemaligen Pflegekind, das aufgrund einer durch das Jugendamt freundlicherweise gewährten Umgangsrecht jeden schulfreien Tag (also etwa die Hälfte der Kalendertage pro Jahr) bei mir ist.

    Das Kind ist heute 14 und lebte von Mai 2003 bis Februar 2010 ständig als Pflegekind in meiner Familie. Weil ich Hilfe zur Erziehung beantragen "musste", aber abrechnungstechnisch nur Pflegekind ODER 5-Tagesgruppe vom Gesetzgeber aus möglich war/ist, habe ich "den Zonk gezogen", erhalte seitdem keinerlei finanzielle Kostenerstattung, für z.B. Verpflegung und Hygiene usw..

    "Meinem" Kind würde es aber sehr weh tun, wenn ich ihn dort lassen oder den Kontakt abbrechen würde bzw. abgebrochen hätte. Ich bin der einzige familiäre Kontakt, den das Kind hat, Rückkehr in die Herkunftsfamilie wurde von vornherein ausgeschlossen.

    Ich frage mich schon lange, inwieweit "Einzelfallentscheidungen" vor unserem Gesetz gelten. Wenn ich allein mit dem Pflegegeldsatz rechnen würde, den andere bekommen für die Zeit, in der das Kind bei mir ist, isst, schäft, wohnt, Ferien + Unterhaltung erleben soll - wo soll ich anfangen, wo aufhören - hätte das Kinderheim schon ca. 30.000 Euro zuviel bekommen, da Heime aber weitaus mehr als Pflegeeltern "verdienen"...

    Gibt es darauf überhaupt eine Antwort?

    niina69@gmx-topmail.de

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